Mit Stand 29. März, 10:00 Uhr, sind insgesamt rund 58247 Coronavirus-Fälle (Johns Hopkins University) in den Bundesländern bekannt. Im ganzen Land werden die Anstrengungen zur Eindämmung des Virus intensiviert. Das öffentliche Leben wird noch stärker eingeschränkt. Tag sieben mit Kontaktverbot. Aktuell gibt es in Hessen 2943 Fälle.

Am 27. Februar wird der erste Fall von Coronavirus in Hessen bekannt. Seitdem ist die Zahl ständig gestiegen. Die Zahl der bestätigten Fälle ist den Angaben des Robert Koch-Instituts nach in Hessen inzwischen auf 2605 (28. März) angestiegen. Schulen sind in Hessen seit dem 16. März geschlossen. Nachdem einzelne Kreise lange vom Coronavirus verschont geblieben sind, ist seit dem 18. März auch Hessen betroffen. Um eine drohende Ausgangssperre zu vermeiden, wurde am 20. März mit der fünften Anordnung das Leben deutlich eingeschränkt. Seit dem 22. März gilt jetzt die sechste Verordnung und damit in Hessen und Wiesbaden das Kontaktverbot.

Das RKI hat am Dienstag, 17. März, die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland von mäßig auf hoch neu eingestuft. Auch wenn diese Gefahrenlage für ganz Deutschland gilt, ist sie von Landkreis zu Landkreis variabel einzustufen. Ungeachtet davon ist festzuhalten, dass die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe mit zunehmendem Alter und bei bestehenden Vorerkrankungen zunimmt.

Nachrichten zur Lage der Nation

Ältere Coronavirus Nachrichten aus Wiesbaden – aus Hessen – aus Deutschland

Coronavirus in Wiesbaden

Sonntag, 29. März 2020, 8:00 Uhr – Tag sieben der Kontaktsperre: Heute gibt es von Seiten der Stadt keine neuen Zahlen. Die Stadtpolizei berichtet dagegen von zahlreichen neuen Verstößen.

Samstag, 28. März 2020, 8:00 Uhr – Tag sechs der Kontaktsperre: Heute gibt es von Seiten der Stadt keine neuen Zahlen.

Freitag, 27. März 2020, 8:00 Uhr – Tag fünf der Kontaktsperre: In Wiesbaden ist die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen auf 148 Fälle angestiegen. Die Zahl der Kontaktpersonen wird auf www.wiesbaden.de seit Tagen weiter konstant mit 3000 angegeben.

Bei herrlichem Wetter hat es am Freitag wieder deutlich weniger Menschen Zuhause gehalten. Am Platz der Deutschen Einheit haben Kinder Völkerball gespielt, Familien über den Platz verteilt zusammen gesessen. Bei zahlreichen Stehimbissen standen kleine Grüppchen zusammen. Auf dem Mauritiusplatz haben sich Familien getroffen. Dann gibt es die Personen, die alleine unterwegs sind – entgegenkommend einen weiten Boden schlagen. Die Zahl der mit Corona-Infizierten Personen ist in Wiesbaden um 21 Fälle gestiegen.

Verbreitung des Coronavirus in Deutschland

Verbreitung des Coronavirus in Deutschland Quelle: Robert Koch-Institut

Coronavirus in Hessen

Sonntag, 29. März 2020, 14:00 – positive COVID-19 Fälle – Deutschland 58247, Hessen 2943, Wiesbaden 127, Todesfälle 11.

Die Straßen in Hessen sind deutlich leerer. Der ADAC meldet zur Rushhour deutlich weniger Staus. Angesichts der deutlichen Reduktion im Straßenverkehr rechnen Experten deswegen mit sinkenden Schadstoffwerten in der Luft.

Laut Bericht von Radio FFH ist am Samstag ein aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ist infolge der Infektion mit dem Corona-Virus in einem Heidelberger Krankenhaus gestorben. Er wurde dort seit Anfang März stationär behandelt.

Der Deutsche Tennis Bund geht aktuell von der Absage der Rasen-Saison und des Tennis-Klassikers in Wimbledon aus. Im tennisnet-Podcast erzählt Vizepräsident Dirk Hordorff, dass er die Nachricht bekommen habe, dass man ziemlich sicher damit rechnen muss, dass auch die Rasensaison nicht stattfinden kann.

Nach Berichten der Bild am Sonntag hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) angekündigt, in der Corona-Krise Bonuszahlungen für Arbeitnehmer bis 1.500 Euro steuerfrei zu stellen. Viele Arbeitgeber hätten bereits angekündigt, ihren Beschäftigten einen Bonus zahlen zu wollen. Als Bundesfinanzminister werde ich am Montag die Anweisung erlassen, dass ein solcher Bonus bis 1.500 Euro komplett steuerfrei sein wird.

Samstag, 28. März 2020, 14:00 – positive COVID-19 Fälle – Deutschland 42288, Hessen 2776, Wiesbaden 127, Todesfälle 10.

Laut Informationen von Radio FFH fordert Hessens Finanzminister Thomas Schäfer für Banken eine Kreditvergabe ohne Risiko. Die verfügbaren Darlehen für den Mittelstand kommen in der Breite nur dann an, wenn der Staat 100 Prozent garantiert, so Schäfer.

Laut Informationen der Johns-Hopkins-Universitätn Deutschland haben sich mittlerweile rund 50.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.Davon seien  gut 6.000 bereits wieder genesen.

Coronavirusfälle in Hessen nach Landkreisen

Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Hessen inklusive kumulativer Inzidenz (Fälle / 100.000 Einwohner) und Todesfälle: Kreis/Stadt bestätigte Fälle kumulative Inzidenz Todesfälle
LK Bergstraße 132 48,9
LK Darmstadt-Dieburg 157 52,7 1
LK Fulda 143 64,2
LK Gießen 111 41,2
LK Groß-Gerau 183 66,5
LK Hersfeld-Rotenburg 34 28,2
LK Hochtaunuskreis 131 55,3
LK Kassel 81 35,0
LK Lahn-Dill-Kreis 152 59,9
LK Limburg-Weilburg 149 86,5
LK Main-Kinzig-Kreis 119 28,3 1
LK Main-Taunus-Kreis 115 48,3 1
LK Marburg-Biedenkopf 102 41,3 1
LK Odenwaldkreis 58 59,8
LK Offenbach 167 47,0 2
LK Rheingau-Taunus-Kreis 107 57,2
LK Schwalm-Eder-Kreis 151 83,9 1
LK Vogelsbergkreis 51 48,2
LK Waldeck-Frankenberg 55 35,1
LK Werra-Meißner-Kreis 13 12,9
LK Wetteraukreis 91 29,6
SK Darmstadt 59 37,1
SK Frankfurt am Main 330 43,5 2
SK Kassel 81 40,2
SK Offenbach 24 18,6 1
SK Wiesbaden 147 52,8 1
Gesamt

Stand 29. März, 14:00 Uhr 

Coronavirus in Deutschland

Bundes­land Elektro­nisch über­mittelte Fälle Beson­ders be­trof­fene Gebiete in Deutsch­land
An­zahl Dif­fe­renz zum Vor­tag Fälle/ 100.000 Einw. Todes­fälle
Baden-Württem­berg 9.794 +13* 88 101
Bayern 12.881 +1.731 99 107
Berlin 2.360 +199 63 9
Brandenburg 721 +76 29 1
Bremen 275 +15 40 2
Hamburg 1.846 +81 100 4
Hessen 2.605 +1* 42 9
Mecklenburg-Vor­pommern 348 +40 22 1
Niedersachsen 3.450 +300 43 21
Nordrhein-West­falen 11.400 +793 64 98 Landkreis Heinsberg
Rhein­land-Pfalz 2.396 +184 59 12
Saarland 560 +10* 57 2
Sachsen 1.617 +185 40 9
Sachsen-Anhalt 592 +134 27 2
Schles­wig-Holstein 1.005 +90 35 6
Thüringen 697 +113 33 5
Gesamt 52.547 +3.965 63 389

Stand 29. März, 0:00 Uhr 

Verbreitung des Coronavirus weltweit

Das Coronavirus weltweit in Zahlen Quelle: Johns Hopkins University


Coronavirus ©2020 Pixyabay

Coronavirus ©2020 Pixyabay

 


Nachrichten chronologisch nach Datum

Coronavirus in Wiesbaden – Informationen

Freitag, 27. März 2020, 8:00 – positive COVID-19 Fälle – Deutschland 42288, Hessen 2323, Wiesbaden 127, Todesfälle 8.

Ohrfeige wegen Toilettenpapier. Laut Radio FFH habe eine Kundin in Frankfurt einer Mitarbeiterin aus Angst kein Toilettenpapier mehr zu bekommen eine Ohrfeige gegeben. Weil der Supermarkt voll war, habe die Mitarbeiterin die Kundin gebeten, noch etwas zu warten. Das wollte sich diese aber nicht gefallen lassen. Die Mitarbeiterin stürzte daraufhin und verletzte sich leicht. In NRW setzte sich eine Frau ebenfalls wegen Toilettenpapier aus Protest auf das Band an der Kasse. Sie musste von der Polizei in Handschellen abgeführt werden.


Donnerstag, 26. März 2020, 8:00 Uhr – Tag vier der Kontaktsperre: In Wiesbaden ist die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen auf 111 Fälle angestiegen. Die Zahl der Kontaktpersonen wird www.wiesbaden.de seit Tagen konstant mit 3000 angegeben.

Historische Stadtverordnetenversammlung. Die Stadtverordneten treffen sich im Haus der Vereine zur Stadtverordnetenversammlung. Vor dem Haus in Dotzheim fragen sich verständnislose Bürger, ob das sein muss. Die säßen viel zu eng aufeinander. Mitnichten. Das Platzangebot ist deutlich größer als im Stadtverordnetensaal im Rathaus.


Mittwoch, 25. März 2020, 18:00 Uhr – Die Situation auf den Straßen ist ruhig! Wer durch die Innenstadt geht erkennt, dass sich die anfängliche Schockstarre mehr und mehr legt. Waren anfangs viele Geschäfte geschlossen, entdecken immer mehr Geschäftsinhaber neue Vertriebswege. Für Modeboutiquen, Sportgeschäfte oder Reisebüros gilt das genauso wenig wie für Friseure und Schuhmacher. Ein Delikatessen- oder Candy-Laden dagegen, hat durchaus etwas verkaufen – wenn jemand vorbei kommt. Das Geschäftsmodell Straßenverkauf funktioniert. An einem Markttag wie heute scheint die Rechnung aufzugehen. Das gilt auch für das Backhaus Schröer, der seiner Filiale in der Schulgasse jetzt täglich bis mittags öffnet.

Laut Informationen des Hessischen Rundfunk backt der Wiesbadener Italiener Vincenzo Ingenito in der Innenstadt für jeden, der sich in finanzieller Not befindet, eine kostenlose Pizza. „Man sollte Hilfe anbieten, bevor jemand darum bittet“, sagte er am Mittwoch im Interview.. Dem HR gegenüber erklärte er weiter, dass er und sein Team im Moment an einem Lieferservice für Hilfsbedürftige, die nicht aus dem Hause könnten, arbeite.

Am Mittag erfahren wir, dass bereits am Montagabend eine Shisha Bar gegen die Auflagen vom Land und das bestehende Kontaktverbot verstoßen hatte. Auf Nachfrage erfahren wir, dass die Polizei eine kleine Feier mit 16 Personen aufgelöst habe und entsprechend prüfe, wie mit dem Betreiber und den angetroffenen Personen umzugehen sei. Ziehen wir den Kölner Bußgeldkatalog zu Rate, würde der Shisha Betreiber 5000 Euro Strafe bezahlen müssen und jeder der 16 Feiernden 250 Euro. Macht zusammen 9000 Euro für die Landeskasse. Bis die Entscheidung feststeht, ist die Bar erst einmal versiegelt.

Mittwoch, 25. März 2020, 8:00 Uhr – Tag drei der Kontaktsperre: Auch heute wieder schreiben Wiesbadens Abiturienten eine Klausur. Auf dem Programm heute: Mathe. Nach dem am Dienstag um 10:44 Uhr der angekündigte Dienst Telegram gestartet ist, wurden um 12:24 und um 17:44 Uhr die ersten beiden Nachrichten über den Messenger-Dienst abgesetzt.


Dienstag, 24. März 2020, 8:00 Uhr  Die Zahlen: in Wiesbaden 99 – und 4 Todesfälle. Wiesbaden Abiturienten sind im Endspurt. Die ersten Hürden auf dem Weg zum Abi 2020 liegen hinter ihnen. Das Land Hessen startet heute Vormittag das Messenger-Dienst Telegram. Wer mag, kann sich die App Telegram installieren und so einfach und leicht den offiziellen Nachrichten vom Land folgen. Aufbereitet gibt es die Nachrichten mit Verzögerung auch auf Wiesbaden lebt.

Da der Schlachthof gerade nicht für Veranstaltungen zur Verfügung steht, hat sich das Team der Veranstaltungslocation dazu entschlossen, den Backstagebereich für die Menschen zur Verfügung zu stellen, die in Zeiten wo eigentlich zu Hause bleiben angesagt ist, Tag und Nacht raus müssen. Seit Montag ist der Backstagebereich im Kesselhaus daher eine vollwertige Rettungswache des ASB Regionalverband Westhessen.


Montag, 23. März 2020, 10:00 Uhr – Seit Freitag sind keine persönlichen Vorsprachen im Bauaufsichtsamt mehr möglich. Direktvermarkter und Landwirte haben weiterhin geöffnet. „Buy local“ und zwar frische Produkte direkt vom Erzeuger. Auch der Wochenmarkt findet weiterhin wie gewohnt mittwochs und samstags statt. Er wird jedoch räumlich entzerrt. Die Stände befinden sich im Bereich Dern`sches Gelände, untere Marktstraße, Schlossplatz und De-Laspée-Straße.

Montag, 23. März 2020, 9:00 Uhr – Wie gut das so viele Klassenräume leer stehen und so viele Lehrer frei haben. Für Wiesbadens Abituriernten bedeutet das, sie sitzen mit sehr viel weniger Schülern in einem Raum und schreiben heute Ihre Deutsch-Klausur. Für den Heimweg gilt dann – Abstand halten. Größere Ansammlungen vermeiden. Wer sich nicht daran hält, wird von heute an zur Kasse gebeten, heißt es. Die Stadtpolizei wird nicht mehr nur beraten, sondern bei den Personen, die sich nicht an die Corona-Auflagen halten, Bußgelder aussprechen.

Montag, 23. März 2020, 9:00 Uhr –Die Zahlen: weltweit 349645, In Deutschland 24873, in Hessen 1347 und in Wiesbaden 92 – und 2 Todesfälle.


Sonntag, 22. März 2020, 17:30 Uhr – In Hessen und Wiesbaden gilt Kontaktverbot.

Sonntag, 22. März 2020, 12:00 Uhr – Das Gesundheitsamt erlässt ein Besuchsverbot für alle Wiesbadener Krankenhäuser.

Sonntag, 22. März 2020, 10:00 Uhr – Keine neuen Zahlen. In Wiesbaden sind 99 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Kontaktpersonen wird weiterhin mit 3000 Personen angegeben.

Samstag, 21. März 2020, 15:00 Uhr –Keine neuen Zahlen. In Wiesbaden sind 59 Personen mit dem Virus infiziert. Rund 3000 Personen wurden als Kontaktpersonen ermittelt.

Pünktlich um 12:00 Uhr haben in Wiesbaden die Restaurants geschlossen. Die Stadt steht still. So wenig Verkehr ist selten zu beobachten. Auf dem Wochenmarkt ist der Ansturm vom Morgen deutlich abgeebbt. Die Marktbesucher verhalten sich absolut korrekt, halten die notwendigen Sicherheitsabstände ein, treten einzeln in den vorgesehenen Gassen zum Verkäufer vor. So soll es sein. So kann es weiter gehen. Im Gegensatz zu sonst fällt auf, dass es keine Stehtische und keine Sitzgelegenheiten gibt. Etwa bei der Curry-Manufactur, wo mittags in der Regel zig Personen anstehen, um eine Curry-Wurst zu kaufen, stehen nur wenige an. Vereinzelt treten sie nach vorn, bestellen Ihre Wurst und gehen zu Seite.

Laut Radio FFH haben sich die Energieversorger darauf geeinigt, in Zeiten von Corona bei keinem säumigen Kunden den Strom abzuschalten.

Nach Berichten der Tagesschau prüft derzeit der Bund, Hilfen für Mieten und Eltern. Im Gespräch sind aktuell der Kündigungsschutz für säumige Mieter – sowohl für den Mietraum als auch für den Gewerberaum. Eltern sollen mit einem Corona-Kindergeldzuschlag entlastet werden.

Freitag, 20. März 2020, 15:00 Uhr – In Wiesbaden ist die Zahl der Corona-Infizierten von Donnerstag auf Freitag von 48 auf 59 gestiegen.

Das Land Hessen hat am Freitagmittag als letzte Maßnahme vor einem drohenden Ausgangsverbot seine fünfte Anordnung erlassen. Danach sind auch in Wiesbaden Gruppen und Versammlungen mit mehr als fünf Personen verboten. Von Samstagmittag an schließen dann auch die letzten Restaurants und Kneipen. Aufrecht erhalten wird der Lieferservice der einzelnen Dienstleister sowie der Straßenverkauf.

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende appelliert an die Vernunft der Bürger: „Halten Sie sich an die Regeln!“


Donnerstag, 19. März 2020, 18:00 Uhr –Das Robert Koch-Institut meldet am Mittag, dass die Zahl der bestätigten Coronavirusfälle in Deutschland die Marke von 10000 überschritten hat. Aktuellen Zahlen zufolge sind es inzwischen 10999 Fälle, die von den Gesundheitsämtern der Länder übermittelt wurden. Im Bundesranking liegt Hessen hinter Nordrhein Westfalen, Baden Württemberg und Bayern mit 740 registrierten Fällen auf Rang vier. Das bedeutet, dass im Land der Quotient Erkrankte/100000 Einwohner auf nahezu 13 Person angestiegen ist. In Wiesbaden sind es laut Auskunft der Stadt inzwischen 48 Fälle.

Kulturbetriebe schließen, den Restaurants und Bars fehlen die Gäste. Das Problem ist überall gleich. In Wiesbaden starten beide Gruppen zusammen ein Projekt, das helfen soll: Heimatliebe. Das Prinzip dahinter heißt: Jetzt zahlen, später trinken, essen und feiern. Damit können Wiesbadener ihren Lieblingsort unterstützen und vor der Insolvenz retten.

Donnerstag, 19. März 2020, 8:00 Uhr – Das öffentliche Leben in Wiesbaden ist stark eingeschränkt und Wiesbadens Stadtpolizei ist seit Mittwoch kontrollierend und aufklärend unterwegs. In dieser Phase sei es vermessen Bußgelder zu verordnen. Im Dialog klärte und kläre die Stadtpolizei auf, weise auf die Inhalte der geltenden Verordnungen hin – und setze diese um, so Ralf Wagner, Pressesprecher der Stadtpolizei. Vorderdringlich geht es darum Spielplätze und Sportanlagen zu überprüfen, sowie in der Gastronomie auf die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu achten. Von gestern an gilt, dass zwischen den einzelnen Tischen ein Abstand von mindestens 1,50 Meter sein muss. Bei kleinen und schmalen Tischen darf maximal ein Stuhl für eine Person vorhanden sein. Dass eine Flasche Desinfektionsmittel bereit steht. Dass die notwendigen Aushänge vorhanden sind.


Mittwoch, 18. März 2020, 8:00 Uhr – Die Straßen sind wie leer gefegt.  Von heute an sind viele Geschäfte geschlossen. Wo möglich, haben Betriebe Heimarbeit verordnet. Nicht-EU-Bürger dürfen nicht mehr einreisen. Die Freizeitaktivitäten im Land  Hessen werden extrem  eingeschränkt. Lediglich die Grundversorgung wird gewährleistet.

Von Ladenschließungen ausgenommen sindLebensmittelmärkte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Banken, Tankstellen, Großhandel.

Dienstagabend, kurz nach acht Uhr. Über die Pressestelle der Stadt wird der erste Todesfall in Wiesbaden aufgrund des Coronavirus gemeldet. Nach hr-Informationen soll es sich dabei um einen 68-Jährigen Mann handeln. Die näheren Umstände – Geschlecht … sind unbekannt. Das Leben in der Stadt verebbt.

Tobias Mißner vom SVWW ist positiv auf Corona getestet.


Dienstag, 17. März 2020, 17:00 Uhr – Die Zahl der Coronavirusfälle ist in Wiesbaden auf 22 angestiegen. Aus dem Kreis der 22 Coronavirusfälle wurden bis zum 17. März, 16:00 Uhr, 2000 Kontaktpersonen ermittelt.

Auch in Wiesbaden bleiben von Mittwoch an Lokale und Restaurants aufgrund von Covid-19 ab 18:00 Uhr geschlossen.

Die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden schließen Wertstoffhöfe. Damit sind alle Kleinannahmestelle und die Sonderabfallkleinannahme auf der Deponie ab Mittwoch, 18.03.2020 geschlossen. Betroffen davon ist auch die mobile Schadstoffsammlung.

Vom 17. März an sind keine Termine beziehungsweise persönlichen Vorsprachen im Bürgerbüro, im Standesamt sowie der Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde mehr möglich. Für Anträge rund um das Kfz empfiehlt die Stadt auch die Beauftragung von Zulassungsdiensten, deren Aufträge weiterhin bearbeitet werden. Für bereits terminierte Trauungen werden zur Trauzeremonie ab sofort maximal zehn Personen inklusive des Brautpaares zugelassen. Diese sind namentlich mit Anschrift zu erfassen.

Die R+V Versicherung, Wiesbadens größter Arbeitgeber, meldet, zehn bestätigte Coronavirusfälle, sechs davon in Wiesbaden. Die übrigen vier Fälle verteilen sich auf die Standorte Hamburg…

Das es bislang nicht mehr Fälle innerhalb des Unternehmens gibt, liegt mit daran, dass die R+V Versicherung sich bereits früh auf die Gefahrenlage eingestellt habe und einem Großteil der Mitarbeiter bereits letzte Woche gestattet habe, von Zuhause aus zu arbeiten. Dadurch seien acht der zehn Infizierten überhaupt nicht erst ins Büro gekommen. Von ihnen ging also keine Gefahr aus, so Pressesprecher Frank Senger.

In Wiesbaden werden zwei von 16 Tetstellen eingerichtet. Wichtig ist dabei, dass diese nur von Personen aufgesucht werden, die vom Hausarzt angewiesen wurden.

Dienstag, 17. März 2020, 8:00 Uhr – Corona beginnt die (Facebook)-Gruppen zu spalten. Teilhabe am öffentlichen Leben, Schlange stehen an der Eisdiele, sich zum Essen treffen – das Leben genießen versus daheim bleiben, der 80-jährigen Mutter den Rat zu geben, nicht nach draußen zu gehen, anderen Menschen Hilfe anbieten. Ey, es geht hier nicht um die persönliche Meinung, sondern um ein gravierendes Problem das die gesamte Welt umfasst. Der Kommentar musste einfach sein! Zurück…

Nachdem Bayern gestern den Katastrophenfall ausgerufen hat, dauerte es nicht lange, bis Bundeskanzlerin Merkel sagt, dass jetzt Maßnahmen ergriffen werden müssten, die es so in Deutschland noch nicht gegeben habe… Auch Hessen startet immer mehr in den Krisenmodus. Von Mittwoch an gilt, dass alle Geschäfte die keine Grundbedürfnisse decken, geschlossen bleiben. Gleichzeitig wird das Sonntagsverkaufsverbot aufgehoben. Konkret: Boutiquen, Bekleidungsgeschäfte, Schuhgeschäfte, Sportläden, Diskotheken, Fitnessstudios, Clubs … bleiben geschlossen. Nicht betroffen sind Supermärkte, Metzgereien, Apotheken … Dazu werden die Öffnungszeiten stark eingeschränkt. Restaurants, Bistros und Cafes schließen bereits um 18:00 Uhr. Gastronomen sollen darauf achten, dass ausreichend Platz zwischen den einzelnen Tischen besteht.


Wenn am Abend die Regale leer sind: Wiesbadens Supermärkte haben reagiert und kümmern sich darum, dass morgens die Regale wieder gefüllt sind. Das funktioniert soweit. 

Warum das Ganze so wichtig ist, zeigt ein Fall aus dem  Irish Pub am Michelsberg in Wiesbaden. Die Inhaber wenden sich mit einem dringlichen Aufruf an ihre Gäste von Freitagabend. Demnach war ausgerechnet am Freitag dem 13. ein Gast im Lokal, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Alle, die am Freitag Abend im Lokal waren, sollen daher auf eigene Symptome achten und sich bei den zuständigen Ämtern melden. Das Gesundheitsamt wurde demnach auch informiert. Häusliche Quarantäne sollte hier erst einmal Pflicht sein.

Wegen der Schließung der Schulen und Kitas in Hessen stellt ESWE Verkehr ab Mittwoch, 18. März, auf einen Ferienfahrplan um. Damit entfällt der gesamte Schulbusverkehr bis auf Weiteres. Dieser Fahrplan gilt in jedem Fall bis zum Ende der Osterferien,  am Freitag, 17. April 2020.

Direkt in eine Wiesbadener Teststelle können Personen, die sich auf Coronavirus testen lassen möchten, nicht fahren. Dringlicher ist es erst einmal den Körper zu beobachten und sich in häusliche Quarantäne zu begeben – und die überall verlauteten Maßnahmen zu ergreifen: telefonisch mit Ärzten in Kontakt treten… Wenn es dann soweit ist und der Test ansteht, müssen sie nicht mehr nach Hochheim fahren, sondern in eine der neu eingerichteten Wiesbadener Teststellen. Soweit bekannt, sind diese aber nicht 24/7 besetzt, sondern so wie an anderer Stelle auch – täglich zwischen 9:00 und 13:00 Uhr besetzt.

Es geht aber auch anders. Wie Hausärztin Susanne Springborn am Montag informiert hat, können Wiesbadens Hausärzte ab sofort auch mit der Laborarztpraxis auf der Bierstadter Höhe zusammenarbeiten. Dort werde nach Berichten des Wiesbadener Kurier ein Drive-in eingerichtet, für den Mediziner ihre Patienten anmelden könnten.


Montag, 16. März 2020, 15:00 Uhr – Das öffentliche Leben wird eingeschränkt. Waren es erst Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern, sind jetzt auch kleinere öffentliche wie private Veranstaltungen untersagt. Städtische Museen und Kinos haben geschlossen, die Ämter fahren ihren Betrieb herunter – Kitas und Schulen werden geschlossen. Wo es nur geht, wird der Kontakt zwischen Menschen eingeschränkt. Das heißt auch, dass der Besuch von Patienten im Krankenhaus, der Besuch von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen, der Besuch … deutlich eingeschränkt ist. In Krankenhäusern ist es beispielsweise nur noch einer Person am Tag erlaubt, zwischen 15:00 und 17:00 Uhr einem Patienten einen Besuch abzustatten. Gleiches gilt für Wiesbadens Alten- und Pflegeheime. Ferner reagieren viele Vereine mit Freistellung und Trainingsausfällen. Von Seiten des Grünflächenamts gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine Einschränkungen.

GWW schließt für Kundenverkehr – ESWE Verkehr stellt ab Mittwoch auf den Ferienfahrplan um – Galerie Rother in der Taunusstraße schließt – Wiesbadener Musik- & Kunstschule bleibt vorübergehend geschlossen.

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Coronavirus in Hessen – Informationen

Donnerstag, 26. März 2020, 20:00 –  Die Frankfurter Neue Presse (FNP) meldet, dass in Herborn (Lahn-Dill-Kreis) ein komplettes Altenpflegeheim unter Quarantäne gestellt worden ist, da sich eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert hat.

Die FNP meldet, dass es Forschern von der Marburger Universität und dem Uniklinikum Gießen/Marburg  (UKGM) gelungen ist, mit einfach Mitteln ein Beatmungsgerät zu entwickeln.

8ter Todesfall. Laut Berichten des Hessischen Rundfunk bestätigt die Stadt Hanau den ersten Todesfall im Stadtgebiet. Es handele sich dabei um eine über 90-jährige Frau, die sich in häuslischer Quarantäne befand.

Die Hessische Landesregierung meldet, dass sie 14 schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Italien und Frankreich in Hessen aufgenommen habe. Wie die Staatskanzlei mitteilte, kommen zehn Patienten aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna in Italien und vier Patienten aus der französischen Region Grand Est.

7ter Todesfall. Der Landkreis Limburg-Weilburg meldet, dass eine Person, die zur Risikogruppe gehörte, an den Folgen einer Infizierung mit dem Coronavirus gestorben ist.

Donnerstag, 26. März 2020, 14:00 – Das Hessische Sozialministerium aktualisiert seine Zahlen
Bestätigte Fälle weltweit: 474204 (Vergleich zum 25. März ein Plus von 48711 Fällen
Todesfälle weltweit: 21353 (Vergleich zum 25. März ein Plus von 2390 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 36508 (Vergleich zum 25.3.2020 ein Plus von 4954 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 198 (Vergleich zum 25. März ein Plus von 49 Fällen)

Bestätigte Fälle in Hessen: 2170 (Vergleich zum 25. März ein Plus von 261 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 6 (Vergleich zum 25. März ein Plus von 0 Fällen)

Donnerstag, 26. März 2020, 8:00 – positive COVID-19 Fälle – Deutschland 37323, Hessen 2157, Wiesbaden 111, Todesfälle 6.

Hessens Haftanstalten sind Coronafrei. Damit das so bleibt, hat das Hessische Justizministerium ein Besuchsverbot verhängt. Der Besuch von Anwälten oder den Konsulaten ist jedoch möglich.

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) richtet einen Appell an die Einwohner. Er bittet darum, den lokalen Handel und die Gastronomie zu unterstützen.

Laut Informationen von Radio FFH sind Kunden in einem Raunheimer Supermarkt aneinander geraten. Laut Auskunft der Polizei hatte ein 47-jähriger Mann den Eindruck, dass der Abstand zwischen ihm und zwei weiteren Kunden im Kassenbereich zu gering war. Es entstand ein Handgemenge, wobei der 47-Jährige leicht verletzt wurde

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat ermittelt, dass die Verkaufszahlen von Seife in den letzten Wochen vier Mal so hoch waren – wie in den sechs  Monaten davor. Die Nachfrage nach Toilettenpapier war in der vergangenen Woche mehr als drei Mal so hoch wie im vergangenen halben Jahr.


Mittwoch, 25. März 2020, 18:00 Uhr – Um Mitarbeiter zu schützen verordnen immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern das Homeoffice. Die Mitarbeiter sollen zuhause bleiben, und arbeiten von Zuhause übers Internet im Firmennetz.

Nach Informationen der Hessenschau gibt es den sechsten Todesfall infolge der Corona-Krise. Ein 84-jähriger Mann aus Rodgau ist am Dienstag an den Folgen seiner Infektion gestorben. Vorher starb in Wiesbaden, Darmstadt, Flörsheim und der Stadt Offenbach jeweils ein Mensch, im Kreis Offenbach sind zwei Patienten infolge des Coronavirus gestorben.

Schnappsbrenner stellt Desinfektionsmittel her: Nach Informationen des Hessischen Rundfunks beliefert die Kornbrennerei Schlitz aus dem Vogelsberg Apotheken mit reinem Alkohol, damit diese damit Desinfektionsmittel herstellen können. Das Spirituosenwerk in Rimbach geht einen Schritt weiter und produziert für Krankenhäuser, Seniorenheime und andere Einrichtungen fertige Desinfektionsmittel.

Nach HR-Informationen kämen jetzt auch die Nassauischen Heimstätten (NH) ihren Mietern entgegen und verzichteten auf Kündigungen und Räumungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Aktuelle Corona-Informationen off-line. Ein IT-Experte aus Runkel hat eine kostenlose Hotline eingerichtet: Unter der Nummer 0800-000 42 27 können zum Beispiel ältere Menschen per Telefon Aktuelles zum Coronavirus erfahren.

Die Polizei hat laut Informationen des Hessischen Rundfunks in den vergangenen zwei Tagen 179 Verstöße gegen die strengeren Kontaktregeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie registriert.

Donnerstag, 26. März 2020, 14:00 – Das Hessische Sozialministerium aktualisiert seine Zahlen

Bestätigte Fälle weltweit: 383.944 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 42,222 Fällen)
Todesfälle weltweit: 16.595 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 1.830 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 27.436 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 4764 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 114 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 28 Fällen)

Bestätigte Fälle in Hessen: 1.617 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 265 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 4 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 1 Fällen)


Mittwoch, 25. März 2020, 8:00 Uhr – Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Deutschland nach Informationen des Robert Koch-Instituts auf über 31554 angestiegen, in Hessen auf 1754 und in Wiesbaden auf 101. Weltweit sind inzwischen 423121 Fälle registriert.
Die Sueddeutsche Zeitung titelt: Coronavirus in Hessen: fünf Tote, mehr als 1600 Infizierte.

Nach Informationen von Tag 24 ist in Hessen am Dienstag der fünfte Patient infolge von COVID-19 gestorben. Es handelte sich dabei um einen 89-jährigen Mann, der am Montag mit schweren Vorerkrankungen in eine Darmstädter Klinik gebracht worden war.

Eigentlich sollte schon bald in vielen Kreisen gewählt werden. Wegen der Corona-Pandemie werden nach Informationen von Radio FFH die geplanten Bürgermeisterwahlen in zahlreichen Orten verschoben. Sie finden frühestens am 1. November statt. Betroffen sind: die Termine: 26.04.2020 – Gladbach, Lauterbach, Limeshain, Münster, Steinau an der Straße, Walluf. Im Mai – Neukirchen (03.05.2020), am 10.05.2020 Rodenbach und Wesertal, am 17.05.2020, Sontra und Gersfeld (24.05.2020) – Im Juni am 07.06.2020 Cornberg, Hochheim am Main, Kalbach und  Reinhardshagen, Vellmar und Kelsterbach, (14.06.2020) Bentheim …Oktober

Das Land Hessen beschließt ein Milliardenschweres Hilfsprogramm.

Nach Informationen des Hessischen Sozialministeriums wird auch in Wiesbaden an einem Bußgeldkatalog zu Verstößen gegen das seit Sonntag geltende umfassende Kontaktverbot gearbeitet. Verstöße gegen die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes können im Einzelfall mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro Strafe geahndet werden, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Dienstag.


Dienstag, 24. März 2020, 14:30 Uhr – Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Deutschland nach Informationen der Johns Hopkins University auf über 30000 angestiegen. Weltweit ist zu erwarten, dass die psychologische Marke von 400000 in den nächsten Stunden fällt. Den letzten Meldungen des Sozialministeriums zufolge gibt es in Hessen 1620 bestätigte Corona-Infektionen. Damit ist die Zahl seit gestern Mittag um 265 gestiegen. Mit 195 Fällen gibt es aktuell die meisten Corona-Infektionen in Frankfurt.

Bestätigte Fälle weltweit: 383.944 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 42.222 Fällen)
Todesfälle weltweit: 16.595 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 1.830 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 27.436 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 4.764 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 114 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 28 Fällen)

Bestätigte Fälle in Hessen: 1.617 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 265 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 5 (Vergleich zum 23.3.2020 ein Plus von 2 Fällen)

Leere Busse und Bahnen, freie Straßen: Die Corona-Krise hat den sonst vielerorts so dichten Berufsverkehr in Hessen erheblich ausgedünnt.

Fünf Männer und zwei Frauen wollten an dem Bahnhof in Dillenburg nur feiern und lösten damit einen Polizeieinsatz aus. Sie wollten sich anfangs nicht von von der Polizei stören lassen und können jetzt gelassen dem Strafantrag entgegen sehen.

Der Hessische Landtag tagt. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat in der Corona-Krise alle Menschen in Hessen eindringlich zum Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln aufgerufen und weitere massive finanzielle Hilfen der Landesregierung zugesagt.

Risikogruppe? Bei den meisten Infizierten verläuft die Erkrankung mild. Rund 20 Prozent der Patienten erkranken schwer. Besonders betroffen sind Personen wegen des höheren Alters oder bestimmter Vorerkrankungen. Die Kollegen von tagesschau.de haben hier aufgelistet, wann für wen wen eine erhöhte Gefahr besteht.

Messebauer denken um – wenn das Kerngeschäft innerhalb weniger Tage wegbricht, muss man umdenken. Der Frankfurter Messebauer Fair Care aus Frankfurt mit Sven Obert an der Spitze stellte seine Produktion komplett um. Seine Firma stellt jetzt Plexiglasscheiben für Apotheken und Arztpraxen her. Fünf bis 10 Kunden rüstet die Firma täglich mit dem Schutz aus.

Nach Informationen der hessischem Landesregierung sollen Trauerfeiern und Bestattungen weiter möglich sind. Das Innenministerium teilt mit, dass jeder die Möglichkeit haben soll,  sich angemessen und würdevoll von Verstorbenen zu verabschieden. Dabei müsse darauf geachtet werden, dass  die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden. Notfalls muss die Trauerfeier unter freiem Himmel stattfinden.

Dienstag, 24. März 2020, 8:30 Uhr – Hessens Abiturienten sind im Endspurt. Das Land Hessen startet heute Vormittag das Messenger-Dienst Telegram. Wer mag, kann sich die App Telegram installieren und so einfach und leicht den offiziellen Nachrichten vom Land folgen. Heute beginnt die Plenarsitzung im Hessischen Landtag: Wegen der Corona-Pandemie tagt der Hessische Landtag nur einen Tag: von 11:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr.

Nach Informationen der Nachrichtensendung hessenschau vom hr Fernsehen sei weltweit der Flugverkehr nahezu zum Erliegen gekommen. In Frankfurt seien infolge der Corona-Pandemie die Passagierzahl um 73,5 Prozent zurückgegangen. Es sei auch deutlich weniger Frachtverkehr zu verzeichnen: Die Anzahl der Flugbewegungen wäre um rund 58 Prozent gesunken.

Trauung im Eilverfahren: In Frankfurt und Höchst würden nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Trauungen in einem Ersatzraum durch eine Scheibe stattfinden. Angehörige und Gäste seien nicht mehr erlaubt, die Trauansprache ist dem Bericht der Zeitung nach gestrichen. Es gehe nur noch um das Ja-Wort. Nach zwei Minuten sei man durch, so die Leiterin der Behörde, Andrea Hart.


Montag, 23. März 2020, 18:00 Uhr – Per Allgemeinverfügung hat der Schwalm-Eder-Kreis Hamsterkäufe verboten. Damit dürfen jetzt unter Androhung von Bußgeldern nur noch haushaltsübliche Mengen an Waren an eine Person abgeben werden.

Nach Berichten von Radio FFH ist das Kasseler Schadstoffmobil bis auf Weiteres nicht mehr im Landkreis unterwegs. Der Kreis empfehle den Bürgern zum Beispiel Reste von Farben oder Lösemitteln so lange zu Hause aufzubewahren, bis das Mobil wieder fahren könne.

Zirkus Paul Busch vor dem Aus? Laut Informationen von Radio FFH ist der Zirkus in Fritzlar gestrandet. Alle Gastspiel-Orte, die als nächstes gekommen wären, haben uns aufgrund der Situation abgesagt, erklärte der Direktor des Zirkus Paul Busch am Montag dem Radiosender. Mit seinen 20 Mitarbeitern und 31 Tieren sitzt der Direktor seit über einer Woche in Nordhessen fest. Spenden sicherten die Versorgung.

Montag, 23. März 2020, 12:00 Uhr – Nach Informationen von Radio FFH startet der Rhein-Neckar-Kreis ein umfangreiches Informationsangebot für Firmen und Unternehmen mit Informationen rund um die Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Stadt Bensheim bittet Unternehmen um Unterstützung, wenn jemand Produkte zur Verfügung stellen kann, die in der medizinischen Versorgung eingesetzt werden können. Die Stadt ist über E-Mail an service@bensheim.de oder unter Telefon 14-333 (täglich 8 bis 18 Uhr) zu erreichen.

Nach Informationen von Radio FFH haben die Winzer der Bergstraße bei Facebook eine Foto-Aktion gestartet. Die Winzer rufen Menschen dazu auf, Bilder oder kurze Videos von Zuhause zu schicken – mit den Weinen aus der Region zwischen Alsbach und Weinheim. Auf der Seite heißt es weiter: „Für die besten und originellsten Einsendungen lassen wir uns noch was Besonderes einfallen, wenn das hier alles vorbei ist. Bleibt gesund!“

Hessens Schausteller bangen um ihre Existenz: Sie wissen nicht, ob und wann sie dieses Jahr nochmal Geld verdienen können. Ihre Betriebe stehen still. Sie bitten das Land um Soforthilfe.


Sonntag, 22. März 2020, 17:30 Uhr – In Hessen und Wiesbaden gilt Kontaktverbot.

Sonntag, 22. März 2020, 17:00 Uhr – Laut einem Bericht der Deutschen Presse Agentur wurde am Sonntag ein ICE der Deutschen Bahn in Gelnhausen außerplanmäßig gestoppt. An Bord befand sich ein Reisender, der sich womöglich mit dem Coronavirus infiziert hat. Nach Informationen soll er alleine mit Handschuhen und Mundschutz in einem Sechserabteil gesessen haben. Er hätte eine Bescheinigung über einen Test aus Hamburg mitgeführt, nach der er sich in häuslicher Quarantäne aufhalten sollte.

Sonntag, 22. März 2020, 12:00 Uhr –  Das Robert Koch-Institut meldet Sonntagmittag 1267 mit dem Coronavirus infizierte Personen. Das sind 99 mehr als am Samstag. Es ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Fallzahl darüber liegt, wegen des Sonntags jedoch noch nicht übermittelt sind. Nach den explosionsartigen Anstiegen der letzten Tage ist davon auszugehen, dass die Zahl der Neuinfizierten deutlich zurückgegangen ist.

Samstag, 21. März 2020, 18:00 Uhr Eintracht Frankfurt teilt am Samstagabend mit, dass ein zweiter Spieler positiv auf das COVID-19 getestet wurde. Aufgrund des zweiten Falls wurde die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Funktionsteam getestet. Die Mannschaft befindet sich weiter in Quarantäne, das Training bleibt ausgesetzt.

Samstag, 21. März 2020, 10:00 Uhr – Dritter Corona-Toter in Hessen. Wie das Gesundheitsamt im Main-Taunus-Kreis mitteilt, wurde ein 72-Jähriger Mann, der mit dem Virus infiziert war, am Freitagabend tot in seiner Wohnung in Flörsheim aufgefunden. Nach Informationen des Amtes zählte der Verstorbene wegen seines hohen Alters und Vorerkrankungen zur Risikogruppe.

Blick nach Bayern – Im Nachbarland gilt von heute an die Ausgangssperre. Das Verlassen der Wohnung ist nur aus triftigem Anlass gestattet – unter anderem für den Weg zur Arbeit, für notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft – alleine!

In Hessen sind inzwischen mehr als 1000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Hessische Sozialministerium mitteilt, hätten sich 1166 Menschen mit COVID-19 angesteckt. Das sind 204 mehr als am Freitag.


Freitag 20. März 2020, 15:00 Uhr – In Hessen ist die Zahl der Corona-Infizierten von Donnerstag auf Freitag von 740 auf 962 um 224 stark angestiegen.

Freitag, 20. März 2020, 12:00 Uhr – Wie in Polizeikreisen zu hören ist, kommt es landesweit zu Betrugsversuchen mit einem angeblichen Coronatest an der Haustür– so etwa im Ahnatal in Nordhessen.

Alle sollen sich solidarisch zeigen und zusammenhalten und dabei gleichzeitig auch einigermaßen gute Laune bewahren. Da Not bekanntlich erfinderisch macht, hat Wolfgang Müller sich das Projekt Pfungstadt beschallt Corona ausgedacht – zum ersten Mal sind daher alle Pfungstadter am Samstag, 21. März, zwischen 19:00 und 21:00 Uhr zum 1. Offiziellen Pfungstädter Balkon-Terassen-Garten-Fenster Festival eingeladen. Einfach Anlage aufdrehen, Balkontüren und Fenster öffnen und mitmachen.

Inzwischen ist ein Arzt des Kreiskrankenhauses in Heppenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vermutlich hat er sich im außerklinischen Umfeld infiziert.

Das erste Balkon-Konzert in Kassel hat in Zeiten der Corona-Krise laut Radio FFH am Abend dutzende Zuschauer zusammengebracht: Das war gerade nicht die Idee, erklärt der Initiator Diego Jascalevich am Tag danach.

Freitag 20. März, 8:00 Uhr Radio FFH meldet am Morgen, dass sich nun auch die gesamte Mannschaft von Eintracht Frankfurt in häuslicher Quarantäne befinde. Hintergrund: Ein Spieler der über Übelkeit und andere Symptome geklagt hatte, wurde positiv auf COVID-19 getestet.

Hanaulässtkeinenallein – heißt es. Die Stadt Hanau bietet vom 29. März an einen kostenlosen Notfall-Lieferdienst für Hilfsbedürftige an. Personen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen dürfen, erreichen das Versorgungsteam unter der Telefonnummer 06181 / 295 8130 oder per E-Mail versorgung@hanau.de.

Erst Wiesbaden, jetzt Offenbach: Hessen hat seinen zweiten Todesfall. Der Kreis Offenbach meldet am Donnerstagabend, dass eine 89-jährige Frau aus Mainhausen, Kreis Offenbach, an den Folgen des Coronavirus gestorben ist. Die Verantwortlichen betonen, dass die gesamte Infektionskette mit allen Kontaktpersonen nachvollzogen werden konnte.


Donnerstag,  19. März 2020, 18:00 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Wort Ausgangssperre gestern noch nicht in den Mund genommen. In Bayern, Baden Württemberg oder Nordrhein Westfalen stehen die Landesregierungen dem harten Mittel offener gegenüber. In Mittelteil im Landkreis Tirschenreuth wird die Ausgangssperre bereits angeordnet.

Nach dem Vorbild aus Italien und Spanien planen Musiker jetzt auch in Hessen das erste gemeinsame Balkonkonzert. Mit gemeinsamer Musik möchten sie Mut und Zusammenhalt demonstrieren und das Bild eines musizierenden Hessens in die Welt tragen – um die Stimmung während Corona positiv zu beeinflussen.

Zahlreiche Edeka-Märkte beschränken die Anzahl der Kunden, die gleichzeitig in die Märkte dürfen. Beispielsweise könnte es heißen: Wer keinen Wagen hat, muss draußen bleiben. Des könnte auch heißen: 1 Person gleich 1 Wagen gleich Einlass.

Radio FFH meldet, dass das Staatstheater Kassel unter dem Motto Wir halten Abstand, aber trotzdem zusammen  ab sofort seine Social-Media-Kanäle mit unterschiedlichen Inhalten bespiele.

Hessens Finanzminister Schäfer sichert Hessens Wirtschaft in der Corona-Krise eine Soforthilfe in Höhe von 7,5 Milliarden Euro zu.

In Bad Homburg dürfen sich seit Inkrafttreten der Vierten Anordnung durch das Land Hessen auf öffentlichen Plätzen und in Parks nur noch maximal fünf Personen treffen. Die Stadtpolizei überwacht dies.

Trotz Aufklärung gehen die Hamsterkäufe weiter. Hanaus Oberbürgermeister sagt: Gingen die Hamstereinkäufe weiter, wolle er die Stadtpolizei zur Überwachung einsetzen. O-Ton Kaminsky: Wenn es tatsächlich weiter zu solchen asozialen Hamsterkäufen kommt, dann werden wir als Stadt einschreiten.

Streit um Klopapier in einem Mannheimer Discounter eskaliert. Am Ende liegt der Kunde auf dem Boden und wird zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei ermittelt.

Donnerstag, 19. März 2020, 8:00 Uhr Radklassiker am 1. Mai in Frankfurt abgesagt – Lufthansa streicht wegen der Coronakrise sein Flugprogramm noch stärker zusammen. Bis zum 19. April fänden nur noch rund fünf Prozent der ursprünglich geplanten Flüge statt.

Die schriftlichen Abiturprüfungen in Hessen finden seit heute statt – trotz des Coronavirus. Die erste Prüfung die geschrieben wird ist Englisch. Das Kultusministerium teilt mit, dass die Prüfungsgruppen möglichst klein sein sollen – und die Mindestabstände zwischen den Abiturientinnen und Abiturienten eingehalten werden. Laut Ministerium gibt es genügend Räumlichkeiten und Lehrkräfte als Aufsichtspersonal.

Aldi und Rewe mit der Discounter-Marke Penny planen keine Sonntagsöffnung. Die beiden Supermarktketten haben sich dagegen ausgesprochen. Die Mitarbeiter seien im Moment schon ausreichend belastet. Man sehe außerdem keine Veranlassung dazu.

Spielplätze und Parks sind seit gestern geschlossen. Befolgt wird diese Anordnung aber nicht überall.

Mittwoch, 18. März 2020, 8:00 Uhr – ausgesetzt

Dienstag, 17. März 2020, 19:00 Uhr – Einige Landkreise haben angefangen die Coronatests zu stoppen. In Frankfurt formiert sich eine Gruppe und ruft unter dem #staythefuckhome zur Rücksichtnahme auf.

In vielen Bundesländern so auch in Hessen sind für Freitag weitreichende Schließungen angeordnet und die Ausnahmen eingeschränkt. Geöffnet bleiben dürfen nur Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Frisöre, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-/Gartenbau-/ und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Lieferdienste und Poststellen.

Nach und nach führen Krankenhäuser ein generelles Besuchsvberbot ein.

Von heute an stehen die Bänder im Opelwerk in Rüsselsheim still. Die Eingangstore waren am frühen Morgen verwaist. Das wird auch in den nächsten Tagen so bleiben – erst einmal bis zum 27. März . Das VW Werk in Baunatal stoppt die Bänder ebenso. Große Teile der Produktion stehen still.

Montag 16. März 15:00 Uhr – Seit Montagmorgen sind hessenweit alle Schulen geschlossen. Hessens Schüler haben aber nicht frei, sie lernen jetzt in virtuellen Klassenzimmern. Manche Schüler waren am Morgen nicht in der Schule, um Schulbücher und Lehrmaterialien abzuholen. Manche Lehrer versorgen die Schüler mit Aufgaben für die nächsten fünf Wochen. Das Coronavirus wirkt sich ebenfalls auf die Hessischen Hochschulen aus. Die Uni Kassel meldet beispielsweise, dass sie bis zum 20. April alle Prüfungen aussetzt. Die Fachbereiche suchen bereits nach Alternativterminen. Die Universitäten in Frankfurt, Marburg und Gießen halten dagegen unter Einhaltung strenger Hygienebedingungen an den Prüfungsterminen fest.

Hessens Ministerien und Wiesbadens Unternehmen stellen auf Home Office um. Die R+V Versicherung hat beispielsweise tausende weitere Lizenzen eingekauft, um ihre Mitarbeiter von Zuhause arbeiten lassen zu können: Nicht nur Mitarbeiter mit Firmen-Laptop, sondern auch Mitarbeiter mit privatem Rechner – die über VPN sicher ins Firmennetz eingebunden werden. Opel dagegen schließt sein Werk in Rüsselsheim.

Familien mit Kindern in Bad Homburg stehen von heute an vor gesperrten Spielplätzen. Von Seiten der Stadt heißt es: Wir haben uns dazu entschieden, weil die Kitas ebenfalls geschlossen sind. Sportstätten, Kultureinrichtungen und das Seedammbad in Bad Homburg seien ebenfalls geschlossen worden.

Wie der RMV fährt auch der Flughafen Frankfurt seinen Betrieb stark herunter. Wie ein Sprecher des Betreibers Fraport sagt, seien am Montag lediglich 1000 Starts und Landungen am Flughafen Frankfurt geplant. Das sind 400 weniger als im Normalbetrieb.

Nach den kurzfristigen Konzert- und Messeabsagen hat Frankfurt jetzt die Jubuiläumsausgabe der Dippemess im Frühjahr vom 2. bis 26. April abgesagt. Damit solle eine potenzielle Ansteckung von Besuchern, Schaustellern und allen Beteiligten ausgeschlossen werden, so die Frankfurter Tourismus+Congress GmbH.

Wer zumEinkaufen geht soll darauf achten, dass sich nicht zu viele Personen in einem Geschäft aufhalten und der notwenige Abstand zu anderen Personen gewahrt bleibt.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will auf Ausgangssperren möglichst verzichten. Diese Maßnahme möchte ich zurzeit jedenfalls noch nicht, sagte er am Montag dem Sender Hit Radio FFH. Die Ausgangssperre ist eine so starke Maßnahme, dass, wenn es geht, ich das verhindern will. Aber ich kann Ihnen nicht garantieren, dass es so bleibt.

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Coronavirus in Deutschland – Schlagzeilen

Freitag, 27. März 2020, 8:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

Der Westen: Expertin macht Schock-Aussage über Coronavirus – „Gibt erste Hinweise…“
Berliner Morgenpost: Merkel hält Lockerung der Maßnahmen zu früh
Badische neuesten Nachrichten: Wie lief die erste Woche Homeschooling im Murgtal?
Der Spiegel: Warum Spanien besonders schwer betroffen ist
Die Zeit: Wege aus dem Lockdown
Hessenschau: Noch viele freie Intensivbetten in Hessen
Die Zeit: So verändert Sars-CoV-2 unseren Alltag
SWR: Was bringen Einmalhandschuhe gegen das Coronavirus?

Donnerstag, 26. März 2020, 10:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

Sueddeutsche Zeitung: Spanien, ein Land im Schockzustand.
NDR: Coronavirus: Kreativer Schutz beim Zahnarzt
Sueddeutsche Zeitung: Seehofer gegen zu schnelles Lockern der Ausgangsbeschränkungen
Merkur:  Coronavirus: Deutsche Ärzte bereiten sich auf Ernstfall vor
Merkur: Coronavirus: Entscheidung über Abitur-Prüfungen 2020 gefallen

Mittwoch, 25. März 2020, 10:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

Tagesschau: Prinz Charles mit Coronavirus infiziert
Spiegel: 
Wenn Raucher an Covid-19 erkranken
Spiegel: Sind Pollenallergiker besonders gefährdet?

Dienstag, 24. März 2020, 10:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

ARD: Zwei Medikamente machen Hoffnung
Sueddeutsche Zeitung: Zu schön, um wahr zu sein
ntv: China präsentiert sich als Retter in der Not
Der Spiegel: Britische Regierung verhängt dreiwöchige Ausgangssperre
Deutschlandfunk: Apokalyptische Fantasien

Montag, 23. März 2020, 10:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

Deutschlandfunk: „Wir wollen die Menschen nicht in den Wohnungen einsperren“
Come-on: Coronavirus im MK: So kommt die Tanzschule ins Wohnzimmer 
Der Westen: Bundesliga-Hammer: Erster Verein trainiert wieder
WZ: Ifo-Berechnungen: Corona-Krise kostet Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro
tz: Partnersuche zu Corona-Zeiten
ntv: Das droht bei Verstößen gegen die Kontaktsperre
Eßlinger Zeitung: Rückholung von Europäern beschäftigt EU-Außenminister
echo24: Heilbronn: Stadt koordiniert Hilfsangebote

Samstag, 21. März 2020, 18:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

Focus: Spahn will Bundesländer in Corona-Krise teilweise entmachten
Der Spiegel: Tausende Covid-19-Opfer in Italien
Nordbayern: Ausgangsbeschränkungen gelten in Bayern – Inzwischen 21 Tote
Infranken: Coronavirus: Arzt warnt junge Menschen
Wikipedia: COVID-19 Pandemie
Bundesregierung: Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus

Samstag, 21. März 2020, 10:00 Uhr – Streifzug durch die Medien

Sueddeutsche Zeitung: Coronavirus: Das sind die Maßnahmen der Bundesländer
Tagesschau: Ausgangssperren in mehreren US-Staaten
Sueddeutsche Zeitung: Wie sich Deutschland gegen das Virus wehrt
Der Spiegel: Was Sie jetzt über Ausgangssperren wissen müssen
Frankfurter Neue Presse: Coronavirusin Hessen: Fast 1.000 bestätigte Corona …
Westfälischer Anzeiger: Coronavirus: NRW droht Ausgangssperre – erste Städte …


Wir stellen um und beschränken uns von Freitag an darauf, uns interessant erscheinende Meldungen aufzunehmen.

Donnerstag 19. März, 18:00 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Wort Ausgangssperre am Mittwochabend noch nicht in den Mund genommen. Wegen der Unvernunft vieler Bürger thematisieren andere Länder diese dagegen immer mehr das letzte Mittel zur Einschränkung des öffentlichen Lebens. So heißt es aus Bayern: „Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren.“, so Söder am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Landtag in München. Ob vorher oder später ist nicht bekannt: Als erste Stadt in Bayern und Deutschland verhängt Mitterteich im Landkreis Tirschenreuth am 19. März eine Ausgangssperre.

Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann denkt offenbar über eine Ausgangssperre nach.

Im einwohnerstärksten Land NRW sieht man dies ähnlich. Das Land schließt die Ausgangssperre als nächstes Mittel nicht aus. Die Anordnung, die maximale Zahl der Kunden in Supermärkten einzuschränken, sorgt indes in NRW für Schlangen vor den Supermärkten. Die Zahl der Kunden, die gleichzeitig im Laden sein dürfen, beträgt ab jetzt ein Zehntel im Verhältnis zur Verkaufsfläche. Beträgt die Bewegungsfläche für Kunden beispielsweise 500 Quadratmeter, dürfen nur 50 Personen gleichzeitig im Laden sein. Das führt vielerorts inzwischen zu Einlasskontrollen vor Supermärkten.

Wenn auch nich nicht bundesweit, so doch vereinzelt. Wie in der Metro in Wiesbaden baut REWE zum Schutz seiner Mitarbeiter mit Plexiglas, Drähten, Folie und Tape einen Schutz für seine Mitarbeiter an der Kasse.

Donnerstag 19. März, 8:00 Uhr – Mit eindringlichen Worten richtete sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend an die Bevölkerung. Darin erklärte sie, dass der Kampf gegen das Coronavirus die Aufgabe aller Bürger sei. Noch gebe es keine Therapie und noch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus. Deswegen sei die Richtschnur all unseres Handelns, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mobilisiert die Reservisten. Unschätzbare Fähigkeiten der Reservisten sollten nun sinnvoll genutzt werden, schrieb die Ministerin in einem Tagesbefehl an die Truppe.


Mittwoch 18. März, 8:00 Uhr – Das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialem Miteinander – all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor. Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater, Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Bundeskanzlerin Angela Merkel richtet sich zum ersten Mal abgesehen von der jährlichen Neujahrsansprache direkt an die Bevölkerung. Text und Video sehen Sie hier.


Dienstag 17. März, 19:00 Uhr – Ganz nach amerikanischem Vorbild schlägt Ursula von der Leyen für Europa ein 30-tägiges Einreiseverbot vor. So könne die Verbreitung des Coronavirus am besten begrenzt werden.

Hamsterkäufe vom Bund: Zur Abwehr der Corona-Pandemie hat der Bund für 205 Millionen Euro Medizingüter eingekauft. Dabei handelt es sich im Kern um Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel – die bis spätestens Anfang April geliefert werde.

Laut Informationen der Frankfurter Neuen Presse habe Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Fußball-Stars dazu aufgerufen, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten, um den angeschlagenen Vereinen durch die Corona-Krise zu helfen. Ganz ehrlich: Es ist nicht die wichtigste und vordringlichste Aufgabe jetzt, dafür zu sorgen, dass die Profivereine wirtschaftlich überleben können, sagte Söder der Bild-Zeitung.

Die Europäische Union macht dicht. Von Dienstagmittag an werden alle Außengrenzen des Schengenraums geschlossen. Reisen zwischen Nicht-EU-Ländern und der EU werden für 30 Tage ausgesetzt. Der Warenverkehr sei davon nicht betroffen.

Bund und Länder arbeiten an einem Notfallplan. In einem der dpa vorliegenden Papier heißt es, dass die Länder den Ausbau von Betten-Kapazitäten prüfen. Hierfür werde geprüft, inwiefern  Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größere Hallen umzurüsten sind – um insbesondere leichter erkrankte Personen zu versorgen.

Bund und Länder haben die Kliniken angewiesen zu überprüfen, mit welchen Maßnahmen die Zahl der Intensivbetten zu verdoppeln sei. Bundesweit erarbeiten Kliniken Pläne um durch provisorische Intensivkapazitäten dieses Ziel zu erreichen.

Aus EU- und Regierungskreisen ist zu hören, dass Ursula von der Leyen fest davon ausgeht, dass wir in den nächsten sechs Monaten einen wirksamen Impfstoff gegen die Krankheit Covid-19 haben werden. Allein die EU werde hierfür die Tübinger Firma CureVac aus ihrem Haushalt mit bis zu 80 Millionen Euro bei der Entwicklung des Impfstoffs unterstützen. Von der Leyen hofft, dass vor Herbst ein Impfstoff auf den Markt komme.

Clubszene verlagert sich ins Netz und feiert virtuelle Club-Partys. Mit Livestreams will die Berliner Clubszene in Zeiten des Coronavirus um ihr Überleben kämpfen. Von diesem Mittwoch an sollen täglich von 19:00 Uhr an DJ-Sets live über das Internet gestreamt werden.

Schleswig-Holstein macht die Schotten dich. Aus Angst vor Ausbreitung des Coronavirus dürfen Touristen von Mittwoch an das Land nicht mehr betreten. Gleichzeitig schließen in der Küstenregion alle Restaurants.

Die French Open der Tennisprofis in Paris werden infolge des Coronavirus verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Die Fußball Europameisterschaften werden um ein Jahr verschoben.

Die Bundesregierung sorgt sich um die Bürger und prüft, inwieweit Hilfen für Mieter, die wegen der Corona-Krise ihre Wohnungsmiete nicht mehr bezahlen können, unterstützt werden können.


Montag 16. März 15:00 Uhr – Die neue Woche beginnt für viele Menschen in Deutschland mit einschneidenden Veränderungen: Die Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus alle Nord- und Ostseeinseln sowie die Halligen für Touristen gesperrt. Urlauber werden zurück geschickt. – In nahezu allen Bundesländern sind die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen – Die Spitzengremien der 36 Fußball Bundesliga Vereine hat beschlossen, die Fußball Bundesliga bis zum 2. April auszusetzen. – Fakenews oder nicht? Frankreichs Gesundheitsminister hat auf mögliche Risiken durch die Einnahme von Ibuprofen hingewiesen. Experten betonen allerdings, dass es keine gesicherten Erkenntnisse gibt. – An den Grenzübergängen nach Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz haben am Montagmorgen um 8:00 Uhr wieder Grenzkontrollen begonnen. Kilometerlange Staus sind die Folge. Viele PKWs wurden abgewiesen und per Eskorte wieder in die entgegengesetzte Richtung geleitet. – Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen. Damit wird das öffentliche Leben weiter deutlich beschränkt. Alle Veranstaltungen außer im privaten Rahmen sind verboten. Alle Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Für Speiselokale gelten begrenzte Öffnungszeiten.

Auch die Bundesregierung empfiehlt Geschäfte – mit Ausnahme von Supermärkten, Apotheken und Tankstellen – zu schließen. Restaurants, Cafés und Bistros nur noch bis 18:00 Uhr zu öffnen – Die Länder entscheiden hier selbst.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass tausende deutsche Urlauber aufgrund von Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Krise vor allem in der Türkei, Marokko, Indonesien und den Philippinen festsitzen. Man sei mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern im intensiven Gespräch, um Lösungen zu finden, sagte eine Sprecherin.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist am Montagmorgen ein TUI-Flug von Frankfurt nach Hurghada über den Alpen umgekehrt. Laut Informationen des Hessischen Rundfunks sei der Grund dafür beim Auswärtigen Amt zu suchen: Nachdem das Auswärtige Amt jetzt von allen nicht notwendigen Auslandsreisen abrät, hat TUI Deutschland entschieden, das weltweite Reiseprogramm bis einschließlich 27. März auszusetzen, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Die Lufthansa streicht ihr Angebot weiter zusammen. Für Fernreisen soll nur noch jeder zehnte Flug stattfinden. Auf Nah und Kurzstrecken jeder fünfte Flug.

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

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