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Wetter

Brennende Dachstühle und versperrte Straßen: Platzregen verwandelt Straßen in reißende Bäche. Bäume fallen wie Mikado-Stäbe. Rhein und Main treten über die Ufer. Naturgewalten sind schwer einzuschätzen und nur mit großem Aufwand zu bändigen. Massive Schäden, an die sich viele Wiesbadener erinnern, liegen nicht weit zurück. Im August 2017 fielen rund 30.000 Bäume Starkregen und Fallböen von bis zu 120 Km/h zum Opfer. Die Fasanerie wurde verwüstet. In und um Wiesbaden wurden in wenigen Stunden rund 200 Einsätze gemeldet.
Im Mai 2016 verwandelte ein Hagelunwetter die Taunusstraße in einen reißenden Bach. Bilder, die man nicht vergisst machten die Runde – Autos, die bis über die Reifen im Wasser standen, sich durch reißende Fluten quälten. Viel Autos wurden vom Hagel beschädigt. Besonders betroffen waren, schöne alte Oldtimer, denn gerade fand die HMSC Oldtimer Rallye in Wiesbaden statt. Der Deutsche Wetterdienst gab die Warnstufe 3 aus. Die Feuerwehr zählt in kürzester Zeit rund 300 Einsätze.

WetterOnline

Minusgrade: Eisiges Wetter mit Dauerfrost

In Bayern können die Menschen nicht klagen. Im Gegenteil, sie sind die Schneemassen leid. Und hat der Winter im Flachland lange auf sich warten lassen, kündigt er sich mit deutlich niedrigeren Temperaturen an. Das kratzende Geräusch am Morgen wird in manchen Straßen schon bald die Morgenruhe stören.

Dezember: Der lang ersehnte Niederschlag

Nach der langen Trockenperiode kam im Dezember endlich der Regen. Mit rund 105 Litern pro Quadratmeter (l/m²) erreichte der Dezember 149 Prozent seines Solls. Die Sonne schien Im Dezember vergleichsweise wenig: aufgerundet 25 Stunden zu üblicherweise (32 Stunden).

Wetterdienst – zu warm, zu trocken und sonnenreich

Rekorde und ein Jahr im Zeichen des Klimawandels meinen viele Wetterexperten. Wandel hin oder her, 2018 zeigte sich als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnung von Wetterdaten. In Hessen schien beispielsweise 1970 Stunden.

Der Herbst 2018 brach viele Rekorde

Goldener Oktober und sonnenverwöhnter Martinsommer im November. Und wie nennt man den „Sommer“ mit Temperaturen von jenseits 10 Grad Plus im Dezember? Was die Herzen der breiten Masse freut, ist das Leid der Winzer und Landwirte – obzwar, so spät gelesen wird selten.

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