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Bundeskanzler Olaf Scholz beim BKA mit einer selbstgebastelten Drohne.

Bundeskanzler Scholz besucht BKA und Familienunternehmer in Wiesbaden

Ein Tag im Kalender von Bundeskanzler Olaf Scholz. Von der zukunftsweisenden Grundsteinlegung bei Merck bis hin zur Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Familienunternehmer und der Sicherheitsvorkehrungen des Bundeskriminalamts.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Grundsteinlegung, Bundeskriminalamt, Tag der Familienunternehmer: Ein Tag voller Einblicke in die Herzschläge von Wissenschaft, Wirtschaft und Sicherheit Deutschlands.

Ein ereignisreicher Tag für Bundeskanzler Olaf Scholz. Am Morgen besuchte der Bundeskanzler Olaf Scholz das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck in Darmstadt. Im Rahmen der Grundsteinlegung für das neue Advanced Research Center schätzte Scholz die Investition von über 300 Millionen Euro. Die Investition unterstreicht nicht nur die Stärke Deutschlands als führender Standort für Pharma, Industrie und Forschung, sondern auch die Bedeutung der Biowissenschaften für die Zukunft.

Wirtschaftspolitik soll Chefsache werden

Von Darmstadt führte der Weg den Bundeskanzler ins Kurhaus Wiesbaden, wo er kurz die Familienunternehmer-Tagen besuchte. In seiner Ansprache rief Scholz die Familienunternehmen dazu auf, optimistisch in die Zukunft zu blicken. In nicht gerade einfachen wirtschaftlichen Zeiten betonte er die positiven wirtschaftlichen Indikatoren. Scholz betonte die sinkende und niedrige Inflation sowie die Aussicht auf sinkende Zinsen, die letztendlich zu einer steigenden Kaufkraft führen würden. Doch nicht alle waren davon überzeugt. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbandes Die Familienunternehmer, hielt Olaf Scholz die aktuelle Situation vor und forderte den  Bundeskanzler dazu auf, die Wirtschaftspolitik zur Chefsache zu machen und Investitionen in Deutschland wieder attraktiver zu gestalten.

Forensische Arbeit, Vielfalt BKA

Der Tag endete mit einem aufschlussreichen Besuch beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Hier zeigte sich Scholz hochinteressiert an der vielfältigen Arbeit der Ermittler. Er erhielt Einblicke in die forensische Arbeit des Mobilfunklabors, wo die Sicherung von Daten und Informationen von Mobiltelefonen und Tablets demonstriert wurde. Dabei könnt der Kanzler sogar selbst kurz Hand anlegen und unter Anleitung eines BKA-Mitarbeiters ein abgeschirmtes Handy überprüfen.

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Eine weitere faszinierende Präsentation fand im Hof des BKA-Gebäudes statt. Hier stellte ihm ein Experte des BKA verschiedene Arten von Drohnen vor – darunter auch den Nachbau einer Kampfdrohne, wie sie derzeit in der Ukraine im Kampf auf beiden Seiten eingesetzt werde. Eine handelsüblicher Race Copter, an dem zum einmaligen Einsatz mit einfachsten Mitteln eine Panzerabwehrgranate befestigt wurde. Gleich dahinter ein mobiles Radargerät, mit dem der Raum im Umkreis von mehreren Kilometern überwacht werden kann. Im Zusammenspiel erkläret der Experten dem Kanzler die Funktionsweise von Drohnenabwehrsystemen und wie diese zur Sicherheit und Aufklärung eingesetzt werden.  Das BKA setze dabei insbesondere auf sogenannte Störrsende oder auch Netzwerfersysteme, bei denen eine Drohne wie beim Fischfang mittels einem Netz eingefangen werde.

Cyberkriminalität und Hatespeech 

Scholz erfuhr auch über den Kampf gegen Cyberkriminalität und die Zunahme von Straftaten im Internet, während er eine Mitarbeiterin der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet traf. Sie erläuterte dem Kanzler an einem Beispiel, wie Ermittler bei Gewalt, Hass und Hetze im Netz den Straftätern auf die Spur kommen können. Dabei geht es zum Beispiel auch um Postings in Sozialen Netzwerken, bei denen der Verdacht der Volksverhetzung besteht.

Insgesamt war es ein informativer Tag, der Bundeskanzler Olaf Scholz einen Einblick in wichtige Bereiche der Wissenschaft, Wirtschaft und Sicherheit Deutschlands gab.

Foto oben ©2024 Volker Watschounek

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Die Internetseite vom Bundeskriminalamt (BKA) finden Sie unter www.bka.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.