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Deponie Dykerhoffbruch. Bild: Birgit-Glindmeier

Lebensraum Deponie, ein Beitrag zum Artenschutz

Normalerweise würden Besuchergruppen am 3. März über die Deponie Wiesbaden geführt werden und dort die Artenvielfalt sowie die Lebensräume der Kreuzkröten oder Zauneidechsen bewundern. In Pandemiezeiten ist alles anders.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Die Kreuzkröten haben einen stattlichen „Pool“ – auch die Haselmaus oder die Zauneidechse fühlen sich wohl auf dem Geländer der Deponie Dyckerhoffbruch.

Am Mittwoch, 3. März, ist Internationaler Tag des Artenschutzes – ein Anlass, auf die Bedeutung der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten für den Menschen sowie auf den anhaltenden globalen Verlust der Artenvielfalt aufmerksam zu machen: auch darauf, was seit Jahren von den Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) auf der Deponie aktiv zum Schutz gefährdeter Arten unternommen wird.

Rückzugs- und Lebensraum

Ein Drittel der rund 100 Hektar großen Deponie dient als Rückzugs- und Lebensraum für teils gefährdete Arten. Zu den fünfzig Vogelarten, die man dort beobachten kann, gehören zwölf, die auf der Roten Liste der in Hessen bedrohten Vögel stehen – also akut vom (regionalen) Aussterben bedroht sind – wie zum Beispiel das Schwarzkehlchen, der Steinschmätzer und der Eisvogel. Für diese Vogelarten haben die ELW geeignete Lebensräume zum Teil eigens aufgebaut.

Biotop auf der Deponie

Außerdem haben die ELW in den vergangenen Jahren mehrere Biotope auf dem Gelände errichtet, darunter eine rund 1,5 Hektar große zusammenhängende Fläche, die bewusst „kröten- und echsenfreundlich“ angelegt wurde, um einen optimalen Lebensraum für Kreuzkröten und Zauneidechsen zu schaffen

Auf den bereits rekultivierten Abschnitten des Deponiegeländes wurden gezielt Magerwiesen angelegt. Diese sind inmitten intensiv bewirtschafteter Ackerflächen praktisch verschwunden. Magerwiesen sind wertvolle Biotope, in denen anspruchslose, jedoch vielfältige Pflanzengesellschaften gedeihen und in denen sich Falter und Insekten sich wohlfühlen.

Ausblick: Führungen

Die ELW laden – sobald es die Umstände der Coronapandemie zulassen – wieder alle Wiesbadener ein, sich für eine Führung über das Deponie-Gelände anzumelden.

Tag des Artenschutzes

Der Tag des Artenschutzes (UN World Wildlife Day) ist ein im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES, Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführter Aktions- und Gedenktag. Er findet jährlich am 3. März statt: Durch das am 3. März 1973 unterzeichnete Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden, die durch Handelsinteressen gefährdet sind. (Quelle: Wikipedia)

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Die offizielle Internetseite der Deponie Dyckerhoffbruch finden Sie unter www.elw.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.