In der Doku „I am not your Negro“ mischt Raoul Peck persönliche Erinnerungen an die ermordeten Edgar Mevers, Malcolm X und Martin Luther King Jr. mit Gedanken zum Schwarzsein in den USA.

„I am Not Your Negro“ ist die Biografie des Autors James Baldwin, welcher seine Geschichte anhand der Geschichte drei seiner Freunde aus der Zeit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung erzählt. Die Caligari Filmbühne hat den Film im April zweimal ins Proramm aufgenommen und zeigt den Film als Hommage an den Autor James Baldwin zeigt am Freitag und Sonntag.

Caligari Film Bühne, kurzgefasst

Filmvorführung: „I am not your Negro“
Wann: Freitag, 21. April 2017,  18:00 Uhr und Sonntag, 23. April
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 6,00 Euro, ermäßigt 5,00  Euro

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es auch bei der Tourist Information am Marktplatz.

Der 1987 verstorbene US-Autor James Baldwin hinterließ einen letzten, unvollendet gebliebenen Text „Remember This House“. In ihm setzte er sich mit der Geschichte des Rassismus im modernen Amerika auseinander. Breiten Raum nehmen dabei persönliche Erinnerungen an seine drei ermordeten Freunde, die Bürgerrechtsaktivisten Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King, ein.

Prägnanter und verstörendes Essay

Regisseur Raoul Peck kombiniert in dieser Dokumentation Baldwins Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer mit historischen Filmaufnahmen, insbesondere von Aktivitäten der Bürgerrechts- und Black-Power-Bewegungen – ein prägnanter und verstörender Essay über die bis heute vom Mainstream weitgehend ausgeblendete Wirklichkeit schwarzer Amerikaner. Samuel L. Jacksons Stimme verleiht der poetisch-meditativen Sprache Baldwins einen angemessenen Ausdruck.

Pressestimmen

„Der gebürtige Haitianer Raoul Peck hat schon viele pointierte Filme über race relations und das gewaltsame Erbe von Sklaverei und Kolonialismus gedreht. Doch mit „I Am Not Your Negro“ erreicht er eine neue Wucht.“ – Spiegel online

„Sein brillant komponierter Rückblick auf die Ära der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung sowie das Leben und Werk des verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschüttert. Unmissverständlich zeigt der gebürtige Haitianer, dass Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Rassismus und Klassenunterschiede keineswegs durch globalen Neoliberalismus verschwunden sind.“ – Rheinische Post

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