Im Winter helfen wir den Insekten. Im Sommer unterstützen Marienkäfer und Ohrenkneifer uns bei der Bekämpfung von Blattläusen, – auch andere Insekten haben ihre Freude an einem sogenannten Insektenhotel. 

Wer online nach einem Insektenhotel sucht, wird erschlagen von der Vielzahl von Angeboten. Häufig entsprechen die Hotels aber nicht den Ansprüchen der Bienen in der Stadt, sondern eher der Ästhetik derer, die eine Nisthilfe im Garten oder auf dem Balkon aufstellen. Und dann wundert man sich, warum keine Bienen den Unterschlupf nutzen.

Fasanerie, kurz gefasst

Natur erleben – Ein Haus für Wildbienen, Ohrenkneifer und Co
Wann: Sonntag, 11. April 2020, zwischen 11:00 und 13:00 Uhr
Wo: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 5,00 + 2,00  Material pro Person
Anmeldung und Rückfragen: Beate Tschöpe, beate.tschoepe@web.de

 Geeignet für Kinder ab sechs Jahren und deren Eltern. 

Ein Insektenhotel aus Holz und Lehm hat Risse, Astlöcher und Unebenheiten! Nur so bieten sie einen wertvollen Nutzen für die heimische Natur – weil sie angenommen werden. Verglichen mit dem Angebot auf dem Markt, trifft das nicht immer zu. Verspüren Sie Lust, dem Mainstream entgegen zu schwimmen? Ein Bienenhotel unter Anleitung selber zu gestalten? In der Reihe Natur Erleben werden die Teilnehmer unter der Anleitung von Beate Tschöpe mit Materialien aus der Natur einfache Nisthilfen für verschiedene Insekten bauen und Wissenswertes über deren Lebensweise erfahren. So können Sie Ihr persönliches Bienenhotel ganz nach dem Gusto der Wildbienen selber gestalten.

Zu beachten gilt

Bienen bevorzugen glatt geschliffene Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 3, 4, 5, 6, 8 oder 10 mm. Die Löcher sollten 5 – 12 cm tief sein. Einfacher ist es, Material zu sammeln und zusammenzustellen. Maskenbienen- und Löcherbienenarten beißen beispielsweise ihre Nistgänge selbst in markhaltige Stängel oder nutzen bereits hohle Stängel für ihre Brutzellen. Da ist es gut Zug wissen, dass Bienen markhaltige Stängel wie von Holunder- oder Brombeerzweigen lieben. Bienen mögen auch Morschholz. Dennoch sollte kein Morschholz in einem Bienenhotel verwendet werden. Es besteht die Gefahr, dass sich Pilze auf andere Teile übertragen. Morschholz z. B. Apfel- oder Birnenholz sollten Sie daher lieber in einer Wilden Ecke im Garten stapeln.

Foto ©2017 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie finden Sie unter fasanerie.net.

 

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