Drei Spiele und zwei Siege für den VC Wiesbaden und den Dresdener SC, dass ist die Bilanz am 3. Spieltag der 1. Volleyball-Bindeliga. Das heißt aber auch, der VCW verlor sein erstes Heimspiel.

Bis zum 13:15 lagen beide Teams gleichauf. Zum Beginn der Brunch-Time ging der VC Wiesbaden durch ein Ass von Annalena Mach erstmals in Führung. Dresden verfiel in Schockstarre ob der starken Wiesbadener Aufschläge und einer stark aufspielenden VCW-Angreiferin Tanja Großer. Allein Gr0ßer erzielte im ersten Durchgang elf Punkte und kommt damit auf eine Angriffseffizienz von 89 Prozent. Den ersten Satz sicherten sich asm die Wiesbadenerinnen.

Eindrücke in Bildern vom Spielfeldrand

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Die Galerie wird Ihnen präsentiert von DG Fotografie.

Unverändert ging der VCW in den zweiten Durchgang. Der Dresdner SC ging durch Saša Planinšec und ihre zwei Asse am Stück früh mit 6:3 in Führung. Die Wiesbadenerinnen konnten sich durch sehenswerte Feldabwehraktionen den Ausgleich erkämpfen. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase übernahmen die Gastgeberinnen dann aber die Initiative und zogen auf eine Dreipunkteführung (12:9) davon.

Egal, was wir auf dem Feld gerade leisten können, das Publikum hat uns immer lautstark unterstützt und das kommt bei uns als Mannschaft an.“ – Dirk Groß, VCW

Bei einem jetzt hochklassigen und spannenden Spiel sollte der Ausgleich nicht lange auf sich warten lassen, auch weil Dresden jetzt seine Stammzuspielerin Mareen Apitz aufs Feld schickte. Beim 14:14 musste VCW-Cheftrainer Dirk Groß seine erste Teamauszeit investieren. Dennoch musste sein Team Dresden in der Folge davonziehen lassen. Angriffe von Drewniok und zweimal Bednářová brachten Wiesbaden zwar erneut zum Ausgleich (21:21), die Sächsinnen behielten aber ihre Nerven und sicherten sich mit 23:25 den zweiten Satz zum Ausgleich.

Die goldene MVP-Medaille sicherte sich Nationalspielerin Mareen Apitz, die heute im Zuspiel bei den Elbstädterinnen einen präzisen Job machte.

Nach der Zehnminutenpause verschlief der VC Wiesbaden die Startphase des dritten Satzes vollkommen und Chef-Coach Dirk Groß musste bereits beim 0:4 zur ersten taktischen Auszeit greifen. Der Rückstand erhöhte sich in der Folge auf 4:10. Der VCW tauschte die beiden Geburtstagskinder Hetmann (27.10.) für Keddy (28.10.) im Mittelblock und etwas später Fuchs für Bednářová auf Annahme/Außen. Der deutliche Dresdner Vorsprung hielt sich aber hartnäckig (9:16 zur zweiten technischen Auszeit). Auch ein weiterer Wechsel auf Diagonal (Mach für Drewniok) konnte den klaren Satzverlust nicht mehr abwenden. Die Gäste hatten im dritten Satz beim 14:25 klar die Oberhand.

Als wertvollste Spielerin erhielt Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok im Spiel gegen den Dresdener SC die Silbermedaille. 

Im vierten Satz setzte das VCW-Trainerteam auf die bereits bekannte Starting Six. Wieder mussten die Hessinnen früh  einem Punktrückstand (2:5, 4:8) hinterherlaufe. Dem VC Wiesbaden gelang wieder den Anschluss zu finden und ging beim Stand von 9:9 mit einer starken Aufschlagserie von Hetmann wieder in die Führung. Die Führung hielt leider nur einen Moment – und Dresden zog gleich wieder zuerst auf 11:13 und dann auf 12:16 fort. Auch wenn Gästecoach Alexander Waibl beim 17:19 noch zu einer taktischen Auszeit greifen musste, reichte am Ende der Vorsprung, um dem VC Wiesbaden durch ein 17:25 im vierten Satz die erste Saisonniederlage zu zufügen.

Ausblick

Die Bundesligamannschaft des VC Wiesbaden kann sich nun eine Woche lang von diesem anstrengenden Spiel erholen, um sich dann am kommenden Wochenende am vierten Bundesliga-Spieltag mit dem USC Münster zu messen. Das Auswärtsspiel in der Sporthalle Berg Fidel wird um 19:30 Uhr angepfiffen und live auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Tabelle, 1. Volleyball Damen Bundesliga

 MannschaftSpieleSiegeSŠtzePunkte 
1SSC Palmberg Schwerin4412:112
2Allianz MTV Stuttgart339:29
3Dresdner SC328:47
4USC MŸnster326:46
5VC Wiesbaden327:55
6Rote Raben Vilsbiburg315:63
7Ladies in Black Aachen314:73
8SC Potsdam314:82
9Schwarz-Wei§ Erfurt302:91
10VfB Suhl LOTTO ThŸringen_301:90
11VCO Berlin100:30

follow me, folge Wiesbaden lebt

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann folgen Sie uns auf Twitter oder Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!