Rund 450 Personen haben sich am Samstagabend im Kulturpark am Schlachthof zur neunten Earth Hour getroffen.

Millionen Menschen haben am 30. März zur Earth Hour rund um den Globus das Licht ausgeschaltet und sich an zentralen Orten getroffen, um gemeinsam ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Zentraler Veranstaltungsort in Wiesbaden war der Kulturpark am Schlachthof. Hessens Landeshauptstadt war zum neunten Mal in Folge bei der größten globalen Umweltschutzaktion mit dabei.

Stunde der Dunkelheit

Veranstalter in Wiesbaden war das Umweltamt Wiesbaden. Die Veranstaltung startete im Murnau-Filmtheater mit Climate Warriors. Von 20:30 bis 21:30 Uhr – zur Stunde der Dunkelheit – gingen dann die Lichter am Murnau-Filmtheaters, am Wasserturm und an vielen weiteren Orten in Wiesbaden aus. Denn auch 2019 beteiligten sich wieder rund 40 Wiesbadener Unternehmen und Institutionen an der Earth Hour und schalteten auch ihr Licht aus.

Programm am Schlachthof

Im Kulturpark am Schlachthof sorgte eine spektakuläre Feuershow sowie die Band i Giocosi für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Wiesbadener Pfadfinder vom Stamm Steinadler schenkten ihren traditionellen Tschai-Tee aus, und zum ersten Mal konnte bei der diesjährigen Earth-Hour in Wiesbaden auch der Rad-Corso vor Ort begrüßt werden. Den informativen Rahmen der Veranstaltung bildete die Moderation von Laura Gouverneur, Klimaschutzmanagerin der Stadt Wiesbaden. Sie sprach mit ihren Gästen über die Bewegung Fridays for Future, die Aktion Stadtradeln und den neuen Klimaschutzbeirat Wiesbaden.

Zeichen für die Zukunft

Viele Teilnehmende der Earth Hour nutzten die Möglichkeit und setzten mit einem mitgebrachten Windlicht ein kleines Lichtzeichen, in dem sie das aus Kerzen aufgestellte Symbol der Earth Hour „60+“ verstärkten. Dieses steht für ein umweltfreundlicheres Handeln – weit über die 60 Minuten der Earth Hour hinaus.

Hintergrund

Die Earth Hour wurde im Jahr 2007 vom WWF ins Leben gerufen und hat sich zu einem weltweiten Ereignis entwickelt, das jedes Jahr größer wird. Im letzten Jahr wurden über 7000 Wahrzeichen in mehr als 180 Ländern in Dunkelheit gehüllt, darunter Wahrzeichen wie der Eifelturm, die Akropolis und der Skytree in Tokio. In Deutschland beteiligten sich fast 400 Städte und Gemeinden, darunter zahlreiche ortsansässige Unternehmen und Institutionen.

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