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Doppelleben im Kunsthaus Wiesbaden? Fassade des Kunsthauses als Relief! Salongespräch. Otto Ritschl stellt aus.

„Otto Ritschl – Bilder der späten Jahre 1960 -1976“

Entdecken Sie die faszinierende Welt des abstrakten Künstlers Otto Ritschl! Tauchen Sie ein in seine späten Meisterwerke von 1960 bis 1976. Das Kunsthaus zeigt diese in einer Ausstellung bis zum 14. Juli. Ein einzigartiger Blick auf seine Schaffensperiode, begleitet von Einblicken ins Atelier.

Praktikant 7 Tagen vor 0

Otto Ritschl fasziniert mit seiner Interpretation abstrakter Kunst. Seine Werke sind eine Ode an die Freiheit der Form und Farbe.

Otto Ritschl zählt zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Kunst in Deutschland. In engem Austausch mit Künstlern wie Alexej von Jawlensky, Ernst Wilhelm Nay, Willi Baumeister und Hanna Bekker vom Rath prägte er die Wiesbadener Kulturlandschaft maßgeblich.

Kunsthaus Wiesbaden, kurz gefasst

Ausstellung„Otto Ritschl – Bilder der späten Jahre 1960 -1976“
Wann: vom 16. Mai bis 14. Juli 2024
Verissage: Freitag, 16. Mai 2024, 19:00 Uhr
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden

Erstmals seit Jahrzehnten zeigt das Kunsthaus eine repräsentative Auswahl von Ritschls späten Werken, die zwischen 1960 und seinem Tod 1976 entstanden. Diese für sein Schaffen zentrale Phase begann mit dem Umzug in sein neues Wohn- und Atelierhaus in der Schumannstraße, entworfen vom Architekten Johann Wilhelm Lehr. Das heute nicht mehr existierende „Ritschl-Haus“ galt als eines der eindrucksvollsten Bauten von Lehr, einem führenden Vertreter des Neuen Bauens in der Region.

Anknüpfung an frühere Erfolge

Nach Jahren der inneren Emigration während des Nationalsozialismus knüpfte Ritschl in den 1950er Jahren an seine früheren Erfolge an. Durch die Mitgliedschaft in Künstlergruppen und die Teilnahme an bedeutenden Ausstellungen wie der Documenta 1955 und 1959 etablierte er sich als zentraler Akteur der Moderne.

In seinen letzten Lebensjahren umgab sich Ritschl mit einem kleinen Kreis Vertrauter und widmete sich ganz der Malerei. In dieser produktiven Phase entstanden bis zu seinem Tod 1976 mehr als 900 Bilder.

Hauptwerke und Einblicke ins Atelier

Die Ausstellung präsentiert drei Dutzend Hauptwerke, darunter die letzten drei Gemälde des Künstlers. Ohne Titel, sondern nach Entstehungsjahr und Werknummer geordnet, zeigen sie Ritschls einzigartige Position innerhalb der abstrakten Malerei. Alle Werke im Format 130 x 97 cm stammen aus dem Nachlass des Künstlers und werden vom Museumsverein Ritschl e.V. betreut.

Ergänzt wird die Ausstellung durch die originale Staffelei, Malutensilien und den Scherenstuhl Ritschls sowie durch Dokumentarfilme über sein Leben und Schaffen.

Ein facettenreiches Rahmenprogramm

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung und bietet vielfältige Möglichkeiten, Ritschls Werk und die abstrakte Kunst der Nachkriegszeit zu vertiefen.

Sonntag, 19. Mai, 11:00 bis 17:00 Uhr, Internationaler Museumstag,
11.30 Uhr und 13.30 Uhr – Führungen mit Jessica Neugebauer
Sonntag, 23. Juni, Johann Wilhelm Lehr: Architekt der Moderne und Freund Ritschls
15:00 Uhr – Vortrag von Dr. Annika Tillmann mit anschließendem Gespräch mit Lehrs Enkel Dr. Oliver Baum über das Werk seines Großvaters, Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, Wiesbaden
Mittwoch, 3. Juli, Abstrakt ist schöner
19:00 Uhr – Talk, Museumsstifter und Ritschl-Sammler Reinhard Ernst im Gespräch mit Nikolas Werner Jacobs
Sonntag, 14. Juli, Leben und arbeiten mit Ritschl
15:00 Uhr – Finissage, Wolff Mirus, Schüler, Mitarbeiter und Testamentsvollstrecker Ritschls, im Gespräch mit Nikolas Werner Jacobs

Öffentliche Führungen mit Jessica Neugebauer finden am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr, Sonntag, 16. Juni 2024, 15 Uhr, Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr – Finissage sowie an den Donnerstagen, 6. Juni und 4. Juli, 18 Uhr, statt.

Am Dienstag, 18. Juni, gibt es um 17 Uhr eine inklusive Führung für Seheingeschränkte sowie Sehende mit Fabian Korner, Kulturwissenschaftler und Inklusionsaktivist; Anmeldung unter bildenden.kunst@wiesbaden.de

Am Freitag, 12. Juli, ab 17 Uhr gibt es eine inklusive Führung mit Gebärdendolmetscher Karim Abedi; Anmeldung unter bildenden.kunst@wiesbaden.de

Weitere Führungen für sehbehinderte und gehörlose Menschen sind auf Anfrage möglich.

Foto oben: ©2024 Patrick Bäuml

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Die Internetseite des Kunsthauses finden Sie unter www.kunsthauswiesbaden.org.

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Geschrieben von

Emilia Carvalho von Carl-von-Ossietzky-Schule hat sich wohl gefühlt. Zwei Wochen lang hat sie bei Wiesbaden Lebt! in den Online-Journalismus hineingeschnuppert, uns auf Presseterminen begleitet und wie andere Praktikanten eigene Texte geschrieben. Habt Ihr auch Lust auf ein Praktikum, dann bewerbt Euch doch. Emilia Carvalho, vom 29. Januar bis zum 9. Februar 2024