Ein Abend voller Funken: Oppitz brilliert, Helsing entfacht Klangräume, Beethoven und Sibelius pulsieren – ein sinnliches Sinfonie-Abenteuer.
Das Staatstheater Wiesbaden lädt am 4. März ins Kurhaus und verspricht ein Programm, das nicht nur klingt, sondern brennt. Gerhard Oppitz, der große Erzähler am Klavier, reist für Beethovens 3. Klavierkonzert an – ein Werk, das Dialoge schärft, Grenzen sprengt und bis heute staunen lässt. Oppitz spielt es nicht, er lebt es. Jeder Einsatz wirft neue Funken, jeder Lauf zieht das Orchester mit.
Staatstheater Wiesbaden
5. Sinfoniekonzert – Fire and Love
Eintritt: ab 9,00 Euro
Wann: Mittwoch, 4. März 2026, ab 19:30 Uhr
Wo: Kurhaus Wiesbaden, Kurhauspl. 1, 65189 Wiesbaden
Helsing entfacht nordische Kräfte
Am Pult steht Anna-Maria Helsing, die aktuell europaweit dirigiert, als hätte sie ein eigenes Wetterphänomen im Gepäck. Sie eröffnet mit der deutschen Erstaufführung von Outi Tarkiainens „The Ring of Fire and Love“. Trompeten glühen, Linien glitzern, Rhythmen wirbeln – und plötzlich liegt ein Hauch Pazifik im Kurhaus, durchzogen von Lichtkanten einer Sonnenfinsternis.
Sibelius – und der Norden atmet
Zum Finale schiebt Sibelius’ 1. Sinfonie eine ganze Landschaft in den Saal. Stürme ziehen, Melodien strecken sich, das Finale schlägt mit Wucht. Helsing lenkt, bündelt, lässt die Musik laufen – und das Publikum gleich mit.
Foto – Gerhard Oppitz und Anna-Maria Helsing verwandeln das Kurhaus in einen Klangraum voller Feuer, Licht und nordischer Weite. ©2026 Has-Dieter Göhre / Timo Heikkala
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