Schmerzendes Knie? Das JoHo informiert über Arthrose-Therapien – mit und ohne OP, inklusive roboterassistiertem Gelenkersatz.
Das Knie trägt uns durchs Leben. Es federt Sprünge ab, hält im Gedränge stand, steigt Treppen hinauf – und meldet sich irgendwann zu Wort. Manchmal leise, manchmal laut. Wenn es schmerzt, steckt oft Arthrose dahinter. Was dann hilft, erklären Experten am Montag, 16. März, um 18 Uhr bei „montags im JoHo“ im St. Josefs-Hospital Wiesbaden.
Verständliche Medizin, kurz gefasst
Athroskopie & Co. – Rund ums Knie
Eintritt: frei
Wann: Montag, 16. März 2026, ab 18:00 Uhr
Wo: JoHo Wiesbaden, Konferenzzentrum, Ebene 0, Forum Bernhard von Langenbeck
St. Josefs-Hospital Wiesbaden, Beethovenstraße 20, 65189 Wiesbaden
Wenn Verschleiß den Takt vorgibt
Arthrose entsteht nicht über Nacht. Sie entwickelt sich, während wir laufen, stehen, arbeiten. Hohe Belastung beschleunigt den Prozess, zunehmendes Alter begünstigt ihn. Der Knorpel nutzt sich ab, die Gelenkflächen reiben, Entzündungen entstehen. Das Knie verliert an Geschmeidigkeit, Bewegungen kosten Kraft. Wer morgens länger braucht, um in Gang zu kommen, kennt das Gefühl.
Doch Arthrose bedeutet nicht automatisch Operation. „Wir prüfen immer zuerst konservative Verfahren“, betonen die Fachärzte der Klinik für Orthopädie am St. Josefs-Hospital Wiesbaden. Schmerztherapie, Physiotherapie, gezieltes Muskeltraining und Injektionen können Beschwerden lindern. Ärzte wägen ab, beraten, begleiten.
Therapie mit Augenmaß – und Technik
Erst wenn konservative Maßnahmen nicht mehr greifen, rückt ein künstliches Kniegelenk in den Fokus. Seit Oktober implantiert das JoHo diese Prothesen mit Roboterassistenz. Das klingt nach Science-Fiction, bleibt aber Handwerk auf höchstem Niveau. Der Operateur plant präzise, der Roboter unterstützt bei der Umsetzung. Er fräst millimetergenau, richtet Achsen exakt aus. Der Mensch führt, die Technik hilft.
„Wir erhöhen so die Genauigkeit und schonen das umliegende Gewebe“, erklären die Chefärzte Prof. Dr. Jens Dargel und Dr. Philipp Rehbein. Das Ziel: weniger Schmerzen, schnellere Mobilisation, langfristige Stabilität. Patienten stehen oft früher auf, beginnen zeitnah mit der Rehabilitation und gewinnen Schritt für Schritt Sicherheit zurück.
Fragen stellen ausdrücklich erlaubt
Bei „montags im JoHo“ sprechen neben den Chefärzten auch Arndt Spieker, Dr. Marco Brenneis und Dr. Lennard Loweg. Sie erklären, wie Arthrose entsteht, welche Therapieoptionen bestehen und wie Patienten sich auf eine Operation vorbereiten. Sie zeigen, wie ein roboterassistierter Eingriff abläuft. Und sie beschreiben, was nach der OP zählt: Bewegung, Motivation, Geduld.
Die Veranstaltung findet im Konferenzzentrum, Ebene 0, Forum Bernhard von Langenbeck, im Gebäude A statt. Der kürzeste Weg führt über den Eingang A am Langenbeckplatz oder durch die Tiefgarage. Wer nicht vor Ort teilnehmen kann, schaltet sich online per Zoom zu und stellt Fragen im Chat. Das JoHo öffnet damit nicht nur Türen, sondern auch den Dialog.
Zwischen Fortschritt und Verantwortung
Arthrose betrifft Millionen Menschen. Sie schränkt ein, fordert heraus, zwingt zur Entscheidung. Moderne Medizin bietet heute mehr Möglichkeiten als noch vor wenigen Jahren. Doch Technik ersetzt nicht das Gespräch. Ärzte hören zu, erklären Alternativen, wägen Risiken ab. Patienten treffen informierte Entscheidungen.
Am Ende geht es um Lebensqualität. Um Spaziergänge ohne Pause. Um Treppen, die nicht mehr wie Berge wirken. Und um das gute Gefühl, das eigene Knie wieder zu vertrauen.
Bild – 2026 Pixabay
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Die Internetseite des St. Joseph Hospital Wiesbaden finden www.joho.de



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