Es ist faszinierend zu sehen, welche Themen und Fragestellungen junge Menschen bewegen und welche Ideen sie durch ihre Neugier und Kreativität entwickeln.

Unter dem Motto Zufällig genial ist Jugend forscht im Juli 2021 in seine 57. Wettbewerbsrunde gestartet. Junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sollen so auch in der andauernden Ausnahmesituation nachhaltig gefördert werden. Die InfraServ Wiesbaden (ISW) ist stolz, bereits zum neunten Mal Patenunternehmen für den Regionalwettbewerb Hessen-West von Jugend forscht zu sein. 

Preisträger werden per Videokonferenz geehrt 

Es ist soweit. Die Preisträger stehen fest. Pandemie-bedingt werden sie am 19. Februar um 18:00 Uhr in einer virtuellen Feierstunde mit Preisverleihung geehrt. Durch das Programm führen Sabine Pschorner, Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerb Hessen West in Wiesbaden, und Alexander Achatz als stellvertretender Leiter des ISW-Bildungszentrums. Nach ein paar kurzen Videos werden die diesjährigen Preisträger vorgestellt und geehrt. Im Anschluss daran folgen die Sonderpreise. Um die Video-Übertragung aufzupeppen, hat sich InfraServ etwas einfallen lassen und  ein paar Überraschungen eingebaut. Der Livestream startet pünktlich, das Testbild wird ab 17;45 Uhr geschaltet.

 9. Jugend Forscht Regionalwettbewerb

Am gleichen Tag gibt von 14:30 bis 16:00 Uhr, eine öffentliche Videokonferenz zum 9. Jugend Forscht Regionalwettbewerb Hessen-West 2022. Die Moderation übernehmen hier Alexander Achatz und der ISW-Auszubildende Erik Wiegand. Sie stellen die Projektarbeiten sowie die Teilnehmer vor, außerdem die InfraServ Wiesbaden sowie deren Ausbildungszentrum. Während der Konferenz haben die zugeschalteten Gäste eine Chatmöglichkeit und können Fragen zum Wettbewerb stellen. Zur Videokonferenz eingeladen sind Jungforscher sowie deren Angehörige undJuroren.

Qualifikation fürs Landesfinale 

Gerade mit Blick auf die schwierigen Rahmenbedingungen ist es erfreulich, dass bundesweit insgesamt 8527 Jungforscher mit mehr als 5000 Forschungsprojekte erstellt und sich bei Jugend forscht/ Schüler experimentieren angemeldet haben. Die InfraServ Wiesbaden (ISW) ist in der Jury vertreten mit Yvonne Lüber (Kategorie Arbeitswelt), Peter Kunze (Chemie) und Sascha Dombo (Technik). 

Nur bei Jugend forscht gibt es ein Bundesfinale. Der Weg dahin führt die besten Jungtalente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik über die Regional- und Landeswettbewerbe. Das Bundesfinale selbst findet vom 26. bis 29. Mai 2022 im Forschungsforum Schleswig-Holstein e.V. in Lübeck statt. An die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf allen drei Wettbewerbsebenen Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben. 

InfraServ Wiesbaden ist Pate

Die ISW als Patenunternehmen konnte dieses Jahr 65 Kinder und junge Erwachsene unterstützen, ihre unterschiedlichen Forschungsprojekte voranzutreiben. Die jüngsten Teilnehmer sind gerade zehn Jahre alt, der älteste Wettbewerber ist mit 19 Jahren Fidan Selmani. Zusammen mit seinen 18-jährigen Kollegen Amanuel Zeleke Kifle und Azra Mehonic hat er sich mit dem Marsianisches Gewächshaus genannten Experiment der Biologie verschrieben. Das Team will herauszufinden, bei welchen Grenzwerten Pflanzen noch wachsen können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen für die künftige Besiedlung des Mars von hoher Bedeutung sein. 

Ein Soloexperiment bei Schüler experimentieren hat Emily Ivanov in der Kategorie Technik mit ihrem Projekt Smart Home 2 gemacht. Ich will mein Projekt vom letzten Jahr verbessern. Ich will das Solardach tauschen, das Solardach vom letzten Jahr liefert nicht genug Spannung, um die Batterien zu laden, schreibt die Elfjährige in Ihrer Projekterklärung. In Smart Home 2 wolle sie die Steuerung dezentralisieren. 

InfraServ Wiesbaden unterstützt …

Doch was ist aus all den bisherigen jungen Entdeckern geworden, die im Laufe der Jahre mithilfe von InfraServ Wiesbaden (ISW) ihre Forschungsidee verwirklichen konnten? Das will die ISW nicht dem Zufall überlassen. Deshalb wird in diesem Jahr ein eigenes ISW-Netzwerk mit den siegreichen Forscherinnen und Forschern des diesjährigen sowie zukünftiger Wettbewerbe von Jugend forscht aufgebaut. Wir möchten sehen, wie es mit ihren Ideen weitergeht und begleiten deshalb die kreativen Köpfe auf ihrem weiteren Weg. Gemeinsam mit den Partnern des Industriepark Kalle-Albert organisieren wir Unterstützung, damit Forschungsprojekte weitergeführt werden können, sagt Jugend-forscht-Patenbeauftragter Alexander Achatz vom InfraServ Wiesbaden Bildungszentrum. 

Bild oben ©2022 InfraServ Wiesbaden

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Die offizielle Internetseite von Jugend Forscht finden Sie unter www.jugend-forscht.de.

 

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