Bad Homburg, Gießen, Wiesbaden, Darmstadt… heißen die Stationen von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier bei seinem Antrittsbesuch.

Bevor das Staatsoberhaupt am Montag, 12. Juni, in der Wiesbadener Staatskanzlei eintrifft und sich im Rathaus ins Goldene Buch der Landeshauptstadt einträgt, wird er in Begleitung von Ministerpräsident Volker Bouffier  Schloss Homburg in Bad Homburg und die Justus-Liebig- Universität in Gießen besuchen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier möchte Mutmacher sein. Foto: Thomas Köhler/photothek.net

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier möchte Mutmacher sein. Foto: Thomas Köhler/photothek.net

In Bad Homburg kommt der Bundespräsident mit rund einhundert Bürgerinnen und Bürger aus acht Gemeinden und Städten des Hochtaunuskreises zusammen. Sie alle engagieren sich ehrenamtlich in ihrer Kommune, sind beispielsweise im Sport, der Senioren- oder Jugendarbeit aktiv oder fördern die Integration von Flüchtlingen.

 „Wir freuen uns auf den Bundespräsidenten, der an zwei Tagen bei uns zu Gast ist und ein umfangreiches, vielfältiges und sehr bürgernahes Programm quer durch Hessen absolvieren wird.“ – Staatssekretär Michael Bußer.

Frank-Walter Steinmeier kehrt damit nach langem als neues Staatsoberhaupt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Während seiner Studienzeit und danach war Hessen für mehr als zehn Jahre sein Lebensmittelpunkt. Wie Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat Frank-Walter Steinmeier an der Universität in Gießen Rechtswissenschaften studiert, später promoviert und als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet.

Die Zukunft der Demokratie

Der Bundespräsident wird in Gießen ein Gespräch mit Jura-Studentinnen und Studenten über die Fundamente und Zukunft der Demokratie führen. Am Abend wird das Staatsoberhaupt gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender vom Ministerpräsidenten im Wiesbadener Schloss Biebrich empfangen. 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Der Bundespräsident startet seine Tour am 12. Juni beim Hospizverein Bergstraße im südhessischen Bensheim. Gemeinsam mit Stefan Grüttner, Minister für Soziales und Integration, informiert sich der Bundespräsident über ein Vorzeigeprojekt der Hospizarbeit. Im Anschluss geht es zur evangelischen Kindertagesstätte „Schatzkiste“ in Darmstadt. Nach dem Mittagessen mit den Kindergartenkindern spricht Frank-Walter Steinmeier mit Eltern, Erziehern und dem Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wege zur gelungenen Integration

Auf dem Hessentag in Rüsselsheim nimmt der Bundespräsident an der Kommunalkonferenz teil und wird vor hessischen Bürgermeistern, Oberbürgermeistern und Landräten eine Rede halten. Um Wege zur gelungenen Integration geht es zum Abschluss bei den Fußballern des TV Rüsselsheim-Haßloch. Der Verein hat eine eigene Mannschaft für Flüchtlinge gegründet, deren Asylanträge noch geprüft werden. Das Team „Neue Rüsselsheimer“ spielt anlässlich des hohen Besuches von Bundes- und Ministerpräsident gegen eine andere Mannschaft des Vereins.

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