Mit 0:3 (20:25, 14:25, 20:25) verliert der VC Wiesbaden am Ende deutlich vor nur  vor 616 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.

Schwerins Volleyballerinnen hatten am Samstagabend nach nur 73 Minuten ihre Hausaufgaben erledigt. Mit 0:3 (20:25, 14:25, 20:25) verliert der VC Wiesbaden vor nur vor 616 Zuschauern das Viertelfinale im DVV-Pokal in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Entspannt fuhren die Schwerieerinnen nach hause, wie sie am Mittwoch als Gastmannschaft in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen erneut auf Wiesabden treffen.

Der VCW begann mit der Starting Six Natalia Gajewska (Zuspiel), Tanja Großer und Annick Meijers (beide Außenangriff), Mirta Freund (Mittelblock) und Lena Große Scharmann (Diagonal). Jodie Guilliams nahm wieder im magentafarbenen Trikot die Libero-Position ein. Im Verlauf des Spiels kam auch Außenangreiferin Joyce Agbolossou nach ihrer Verletzungspause wieder zum Einsatz.

„Schwerin hat das heute sehr gut gemacht und verdient gewonnen. Wir mussten viel out of the system spielen, weil der gegnerische Druck in Angriff und Annahme enorm hoch war.“ – Benedikt Frank

Schwerin machte unmissverständlich deutlich, dass man das Halbfinale mit aller Macht erreichen wollte. Der extrem hohe Aufschlagdruck bereitete den VCW-Damen dann auch arge Probleme. Das Team von Headcoach Benedikt Frank ging selbst hohes Risiko im Angriff, bremste sich aber eins ums andere Mal durch eigene Fehler auf dem Feld aus. Die Schwerinerinnen spielten wie gewohnt sehr hoch. Sie überzeugten mit schnellem Zuspiel und hohem Tempo über die starken Außenpositionen. Zum Ende des Satzes handelten die Wiesbadener Gastgeberinnen zwar konsequenter, und auch die Annahme war nun präziser. Aber mehr als 20 Punkte waren nicht mehr drin.

„Schwerin war die bessere Mannschaft, da muss man ehrlich sein. Die Athletik war beeindruckend. Unsere Annahme war leider nicht stabil genug. Uns bleibt nicht viel Zeit zum Regenerieren und Trainieren, wir müssen am Mittwoch dennoch mit allen Mitteln versuchen, unser System auszuspielen.“ – Liza Kastrup

In Satz zwei keimte kurzeitig Hoffnung bei den Zuschauern auf. Der VCW ging rasch mit 4:0 in Führung, und der Block war nun besser eingestellt. Die Koslowski-Truppe schaltete dann aber wieder einen Gang hoch. Wiesbaden musste der starken Physis der Gegnerinnen Tribut zollen. Nach dem 14:25 stand es nun 0:2 nach Sätzen.

„Schwerin war die erste Mannschaft, die konsequent ausgenutzt hat, dass wir wegen des Ausfalls unserer etatmäßigen Libera Rene Sain unser Spiel nicht wie erwartet aufziehen konnten.“ – Benedikt Frank

Der VCW ging auch im dritten Satz in Führung (2:1, 4:3). Obwohl der Schweriner Block nur schwer zu überwinden war, gestaltete sich dieser Durchgang ausgeglichener (9:13, 12:14, 15:17; 18:23; 20:24 aus Wiesbadener Sicht). Der VCW machte mehrfach drei Punkte in Serie. Schwerin ließ an diesem Abend freilich nichts mehr anbrennen. Der glatte 3:0-Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr. Wir waren heute schlichtweg in allen Belangen unterlegen, brachte es VCW-Co-Trainer Christian Sossenheimer auf den Punkt.

„In vier Tagen müssen wir nun wieder gegen Schwerin spielen. Trotz der immensen Belastung der vergangenen Wochen fahren wir aber nicht dorthin, um die Punkte herzuschenken.“ – Benedikt Frank

Tutku Burcu Yüzgenc (Diagonal, Türkei) wurde als MVP mit Gold gekürt. Auch ihre Mitspielerinnen Indy Baijens (Mittelblock, Niederlande), Jazmine White (Mittelblock, Kanada) und Zuspielerin Pia Kästner verdienten sich gute Noten auf Schweriner Seite. VCW-Angreiferin Tanja Großer nahm Silber in Empfang. Lena Große Scharmann steuerte 16 Angriffspunkte bei – immerhin der Bestwert beider Teams an diesem Abend.

Ausblick

Am 10. Dezember geht der DVV-Pokal nun ohne den VC Wiesbaden in die nächste Runde. Im Halbfinale stehen neben Schwerin wie erwartet Allianz MTV Stuttgart (3:0 gegen Suhl LOTTO Thüringen), SC Potsdam (3:0 gegen den Dresdner SC) und Ladies in Black Aachen (3:2 gegen Schwarz-Weiß Erfurt). Die Begegnungen: Stuttgart – Schwerin und Aachen – Potsdam. Das Pokalfinale steigt am 26. Februar 2023.

Ausblick

1. Volleyball Bundesliga:
30. November 2022 (18:30 Uhr): SSC Palmberg Schwerin – VCW
(Schwerin, Palmberg-Arena)

03. Dezember 2022 (18:00 Uhr): VCW – USC Münster
(Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit)

Wiesbadens MVP-Spielerinnen finden Sie hier.

Den vollständigen Spielplan der 1. und 2. Bundesliga lesen Sie hier.

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Die offizielle Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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