Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen – Rigoletto gilt als +Meisterwerk, dessen Reiz in der Konfrontation psychologischer Charakterzeichnung und dem unwahrscheinlichen liegt.

Rigoletto ist eine Oper von Giuseppe Verdi. Sie wurde 1851 in Venedig uraufgeführt. Das Libretto stammt von Francesco Maria Piave und beruht auf dem Melodrama Le roi s’amuse von Victor Hugo (1832). Die Oper wurde zunächst von der Zensur beanstandet, weshalb Verdi den Schauplatz von Paris nach Mantua verlegen musste.

Staatstheater Wiesbaden, kurz gefasst

Premiere –  Rigoletto
Wann:
Samstag, den 19. Januar 2019, 19:30 Uhr
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden(Anfahrt planen!)
Eintritt: ab 11,00 Euro

Die nächsten Aufführungen sind am 23. und 26. Januar  19:30 Uhr.

In Rigoletto ist es einzig der Narr, der dem Herrscher die Wahrheit ins Gesicht sagen darf. Scharfzüngig teilt er auf Kosten aller aus. Dabei ist er so vermessen zu glauben, er könne seine eigene kleine Welt von allem Übel frei halten. Seine Tochter Gilda hält er deswegen versteckt. Trotzdem verliert sie ihr Herz an den lasterhaften Herzog. Als Rigoletto aus Rache diesen beseitigen will, opfert sich Gilda für den Lüstling. In einer Welt, in der Liebe auch Manipulation bedeutet, werden die Menschen zermalmt. »La Donna è mobile«, Frauen sind flatterhaft, ist ein Hit dieser Oper voller genialer Einfälle, die Verdis Weltruhm endgültig manifestierte.

Es spielen und dirigieren

Vladislav Sulimsky, zuletzt als Renato in Ein Maskenball, ist mittlerweile an allen großen internationalen Opernhäusern zu erleben und singt in Wiesbaden die Titelpartie. Ioan Hotea ist als Herzog von Mantua zu erleben. Der Operalia-Gewinner feierte in Wiesbaden zuletzt große Erfolge als Chevalier des Grieux in Manon an der Seite von Cristina Pasaroiu, die zuletzt die Titelpartie in Alcina und Manon sang. Sie übernimmt nun die Partie der Gilda. Young Doo Park ist als Sparafucile und Silvia Hauer als Maddalena zu sehen. Thomas de Vries, der äußerst erfolgreich als Sixtus Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg debütierte, ist der Graf von Monterone. Daniel Carison singt Marullo, Erik Biegel ist Borsa. Frederic Mörth übernimmt die Partie des Graf von Ceprano.

Rigoletto ist eine Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg zusammen mit der Dramaturgin Katja Leclerc. Die Musikalische Leitung hat Darmstadt Generalmusikdirektor a. D. Will Humburg. Fürs Bühnenbild zeichnet Gisbert Jäkel verantwortlich. Für die Kostüme Andrea Schmidt-Futterer und für das Licht Andreas Frank. Der Chor des Hessischen Staatstheater leitet Albert Horne

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