117,500 Euro Förderung für die Friedrich-Wilhelm Murnau Stiftung, 99.300 Euro fürs Frauenmuseum, xxx Euro für Karnevalsvereine – um nur wenige zu nennen.

Wiesbadens Kulturleben ist vielfältig und abwechslungsreich. Das ist das Ergebnis der am Dienstag von Kulturdezernent Axel Imholz vorgestellten Bestandsaufnahme. Der daraus abgeleitete Bericht gibt einen Überblick über das Kulturleben der Stadt und zeigt die aktuelle Kulturarbeit auf.

„Ich wünsche mir, dass diese Bestandserfassung der Auftakt zu einer kulturpolitischen Debatte ist, die ich persönlich und in meiner Funktion als verantwortlicher Dezernent für absolut unverzichtbar halte.“ – Axel Imholz. Kulturdezernat

Dabei beschränkt sich die aktuelle Bestandsaufnahme nicht auf die Auflistung der kulturellen Angebote und Einrichtungen. Sie enthält Kurzbeschreibungen, thematisiert Ziele, Konzepte und Angebote institutioneller und außerinstitutioneller Kulturprojekte – ganz gleich, ob sie aus kommunalen Mitteln gefördert werden oder nicht.

„Der Überblick hat mich beim gründlichen Durchlesen  positiv überrascht, zeigt er doch den Reichtum und die Vielfalt der Kulturlandschaft in der Landeshauptstadt Wiesbaden.“ – Axel Imholz. Kulturdezernat

Bei der Vorstellung des Berichts betonte Kulturdezernet Axel Imholz, dass er Bericht keine Analyse oder Bewertung des Wiesbadener Kulturlebens darstelle. Der Bericht stelle lediglich den Status Quo der kommunalen Kulturförderung im Zeitraum der letzten fünf Jahre dar. Damit bildet er die Grundlage und das erste Modul für weitere Planungen und Entscheidungen, die in einem Beteiligungsverfahren erarbeitet werden sollen.

Kultur, ein lebeniger Prozess

Der Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bildet aber den größten Teil des Wiesbadener Kulturlebens ab. Dargestellt werden Zahlen, Daten und Fakten über die Darstelleneden Künste, Musik, Bildende Künste, Film und Medien, Literatur, Bibliotheken, Kulturell Bildung und Breitenkultur und das Historische  Erbe.

„Die Erstellung des Kulturentwicklungsplans soll ein lebendiger Prozess sein, an dem eine breite Beteiligung gewünscht und erforderlich ist. Hierbei wird auch zu diskutieren sein, welche Aspekte und Bereiche in die Erarbeitung einbezogen werden sollen. Insofern wird es mit Sicherheit Akteure und Angebote geben, die in diesem Bericht noch nicht aufgeführt, im weiteren Verfahren aber gleichwohl Berücksichtigung finden werden“, betonte der Kulturdezernent abschließend.

Kulturentwicklungsplan

Der  vollständige Bericht ist im Internetangebot der Stadt Wiesbaden einzusehen und herunterzuladen. Folgen Sie hierzu den beiden Verknüpfungen: Sie führen sie zum Teil 1 und  Teil 2 des Kulturentwicklungsplan.

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