Jüdische Geschichte liegt ihm am Herz. In Vorträgen hat er über die Wiesbadener Synagoge und deren Vorgängerbauten referiert – ebenso wie übder die menschen und Verfolgten.

Für Wiesbaden ist die Vertreibung der jüdischen Bevölkerung  nur schwer zu rekonstruieren. Der NS-Staat und die eingebundenen kommunalen Behörden haben nahezu das gesamte belastende Material vernichtet. Um so sind die Vorträge von Personen wie Dr. Rolf Faber, die ihr Wissen und ihre Erkenntnisse in Vorträgen weitergeben.

Jüdische Geschichte in Wiesbaden, kurz gefasst

Vortrag – Die Wiesbadener Juden
Wann: Sonntag, 18. November 2018, 14.30 Uhr
Wo: Kurhaus, Salon Schuricht, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: frei

Heute besteht in Wiesbaden wieder eine große jüdische Gemeinde. Trotz der Shoah wurde Wiesbaden nach 1945 erneut zur Heimat von Juden. Im Vortrag geht Dr. Faber auf die wechselvolle und tragische Geschichte der Juden über die letzten Jahrhunderte ein. Dabei nimmt die Zeit zwischen 1938 und 1945 einen bedeutenden Anteil seines Vortrags ein. So spricht er unter anderem die Geschichte der so genannten Judenhäuser ebenso an, wie die Die Zwangseinweisung der jüdischen Bevölkerung nach der Reichspogromnacht 1938 – auch in Wiesbaden!

Zur Person Dr. Rolf Faber

Er ist Träger des Bundesverdienstkreuz am Bande und war war Richter am Landgericht Wiesbaden. Von 1991 arbeitete Dr. Rolf Faber als Leitender Ministerialrat in der Justizverwaltung in Thüringen. Dr. Faber ist Vorsitzender des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung und Mitglied der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Geschichte Wiesbadens und insbesondere Biebrichs.

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