Duie Caligari Filmbühne zeigt am 18. März in Wiesbaden zwei Beiträge über chilenischen Nobelpreisträger Pablo Neruda. In „Neruda“ geht es um sein Verhaftung und Flucht. In dem Film „Der Postmann“ übder das Leben von Nerud im Exil.

Die mit einem Nobelpreis ausgezeichnete Kunst von Pablo Neruda, einem der bedeutendsten Dichter und Gesellschaftskritiker Südamerikas, findet auch heute noch viel Beachtung. Weniger bekannt sind die schwierigen Umstände unter denen er seine Poesie verfasste. Anschaulich dargestellt werden die Umstände in dem Biopic „Neruda“ von Pablo Larraín.

Caligari Film Bühne, kurzgefasst

Was: Film „Der Postmann“
Wann: 18. März, 20:00 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 6,00 Euro, ermäßigt 5,00  Euro, Frauen bezahlen am Equal-Day nur 4,80 Euro.

Weitere Vorfühurngen: Sonntag, 19. März, 17:30 Uhr, in der Originalversion mit deutschen Untertiteln und am Samstag, 25. März, 17:30 Uhr, in der deutschen Fassung zu sehen.

In einer flammenden Rede vor dem Kongress im Jahr 1948 bezichtigt Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats. Als Folge wird er ohne zu Zögern seines Amtes enthoben. Der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. Mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung „Canto General“ versucht er, mit seiner Frau Delia del Carril das Land auf geheimen Wegen zu verlassen.

Zwischen Poesie und Legendenbildung

Verfolgt vom melancholischen Polizisten Peluchoneau, beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, dem Neruda zwischen Poesie und Legendenbildung einen ganz eigenen Reiz abgewinnt. Immer wieder legt er selbst Spuren, um seinem hartnäckigen Verfolger im letzten Moment zu entkommen. Bald dringt die Geschichte vom Dichter auf der Flucht nach Europa, Künstler wie Pablo Picasso setzen sich für seine Freiheit ein. Die seltsame Jagd führt die Kontrahenten derweil in immer abgelegenere Gegenden. In der imposanten Bergwelt der chilenischen Kordilleren macht sich Neruda schließlich daran, das letzte Kapitel des Duells mit Peluchoneau in Szene zu setzen.

Vom schüchternen Aushilfsbriefträger zum Poet

Der mehrfach mit Filmpreisen ausgezeichnete Spielfilm „Der Postmann“ im Anschluss, aus dem Jahr 1993, ist eine wort- und bildgewaltige poetische Liebesgeschichte: Vor der drohenden Verhaftung wegen seiner kommunistischen Überzeugung sucht der berühmte chilenische Dichter Pablo Neruda um 1950 auf der kleinen Insel Salina vor der neapolitanischen Küste Zuflucht. Er wird von Briefen seiner Anhänger überschüttet, darunter unzählige Liebesbriefe. Der Fischer Mario Ruoppolo nimmt daher die Stelle als Privat-Briefträger Nerudas an und bringt ihm täglich Berge von Post ins Haus. Im Laufe der Zeit beginnt der einfache, schüchterne und wortkarge Aushilfsbriefträger, der keine Schule besucht hat, den weltgewandten Dichter zu bewundern. Zu gern würde er so dichten und reden können, wie Pablo Neruda, und der geht nach anfänglichem Zögern auf die Annäherung ein, indem er Mario ein wenig in die Poesie einführt. Als Mario die Magie der Metaphern spürt, sieht er eine Möglichkeit, die schöne Beatrice für sich zu gewinnen. Pablo Neruda hilft ihm bei den ersten Liebesgedichten, und Beatrice staunt über ihren Verehrer.

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