Beim Jugendaktionstag „gEt a liFe!“ geht es darum sich vorzustellen, zu informieren – Wissen aufzusaugen und Wissen weiterzugeben.

Wann und mit wem reden Jugendliche über Sexualität? Von wem lernen sie ihr Wissen über Sucht und Drogen? Welche unterschiedlichen Gewalterfahrungen machen sie und woher holen sie sich Hilfe? Ganz generell, an wen können sie sich wenden, wenn sie im Problemfall Hilfe benötigen? Im besten Fall wenden sie sich an ihre Eltern und an vertraute Personen in ihrer Umgebung; sicherlich spielen auch Gleichaltrige eine große Rolle.

„Leichter fällt es sicherlich, wenn man weiß, welche Stellen es gibt, an die man sich wenden kann und wenn man diese in einem unbelasteten Setting kennenlernt“

Hans-Peter Erkel, stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes

Es gibt allerdings Situationen im Leben von Jugendlichen, die sie nicht mit ihren Eltern besprechen möchten und in denen Gleichaltrige nicht mehr weiterhelfen können und auch nicht sollten.  In solchen Momenten ist es hilfreich, wenn sie Beratungsstellen kennen, an die sie sich wenden können. Hier wird ihnen zugehört, sie werden entlastet und es wird ihnen geholfen. Denn Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen sollte selbstverständlich sein und als Stärke wahrgenommen werden.

Die AG Impuls ist eine Arbeitsgruppe des Wiesbadener Präventionsrates, in der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen, Vereine und Behörden seit mehreren Jahren gemeinsame Präventionsarbeit an und für Wiesbadener Schulen leisten.

Hans-Peter Erkel, stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes

Während des Jugendaktionstages „gEt a liFe! Es ist dein Leben – mach was draus!“ lernten die Schüler sowie die Lehrer der 8. Jahrgangsstufe in Kleingruppen in diesem Jahr 12 Einrichtungen mit ihrem bereitgefächerten Beratungsangebot für Jugendliche kennen. Der Tag dient dazu, um die Hemmschwelle zu verlieren und Berührungsängste vor den abzubauen.

Wiesbadener Beratungsstellen

In der AG Impuls sind zum Beispiel Einrichtungen und Institutionen aktiv, die auf die Belange von Jugendlichen spezialisiert sind. Die folgend genannten Einrichtungen waren 2019 aktiv am Präventionsprojekt beteiligt.

• AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V.
• Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden (Schulsozialarbeit, wi&you Jugend- und Stadtteilzentren)
• Referat für Wirtschaft und Beschäftigung Wiesbaden (Jobnavi)
• donum vitae e.V. – Schwangerschafts-Konflikt-Beratungsstelle
• Institut für Beratung und Therapie von Familien und Jugendlichen (IBT)
• Koordinationsstelle Gewaltprävention „Echt&stark“
• Nummer gegen Kummer Wiesbaden e.V.  – Kinder- und Jugendtelefon
• Polizeidirektion Wiesbaden / Haus des Jugendrechts
• pro familia Ortsverband Wiesbaden e.V. 
• Starki – Angebot für Kinder und Jugendliche psychisch kranker und suchtkranker Eltern
• Suchthilfezentrum Wiesbaden mit der Fachstelle für Suchtprävention und Fachberatung für Verhalten
• upstairs – Hilfe für von Wohnungsnot bedrohte Jugendliche
• Wildwasser Wiesbaden e.V. – Fachberatungsstelle gegen sexuelle Gewalt
• ZORA Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen

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Die offizielle Internetseite zum Projekttag finden Sie unter www.getalifewiesbaden.de

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