Sieben Punkte auf den Tabellenachten, neun Punkte auf den Tabellensiebten. Auch wenn der VC Wiesbaden ein Spiel weniger hat – bei dem Restprogramm ist das schwer zu schaffen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Tabellenneunte traf am Mittwochabend auf dem Tabellenzweiten. In einem hart umkämpften Spiel vor 1213 Zuschauern haben Wiesbadens Volleyballerinnen dem amtierenden Meister stets Paroli geboten. Nach 82 Minuten war es Stuttgarts Top-Spielerin Simone Lee, die allein mit 24 Punkten und 49 Prozent Angriffseffizienz den Unterschied ausgemacht hat. Da half es dann auch wenig, dass die Schwachstelle der letzten Spiele, die Annahme, am Mittwochabend gut stand. Verdienterweise wurde Libera Lisa Stock nach dem Spiel zur wertvollsten Spielerin (MVP) auf Seiten des VC Wiesbaden gewählt.

„Am Ende haben wenige Punkte die Partie entschieden. Schade, dass es am Ende für uns nicht zum Satzerfolg gereicht hat. Trotzdem glaube ich, dass uns auch diese Partie Rückenwind für die kommenden Aufgaben gibt.“ – Lisa Stock

Spiegelbilder: Die ersten beiden Sätze glichen sich nahezu: Wiesbadens kommt gut in den Satz, legt vor und kann sich hier eine knappe Führung erarbeiten. Zur Mitte des Satzes spielten beide Teams dann auf Augenhöhe. Niemand steckte den Kopf in den Sand. Kein Ball wurde frühzeitig verloren gegeben: Die Zuschauer sahen ein sehenswertes Kopf-an-Kopf-Rennen voller spektakulärer Ballwechsel. In der Schlussphase der Sätze zeigte sich dann die Klasse der Stuttgarter. Im ersten Satz führten die Wiesbadenerinnen mit 20:19, gaben den Satz dann aber mit 21:25 ab. Im zweiten Satz kam der VCW pünktlich zur Crunch-Time mit 19:20 an Stuttgart heran. Genau jetzt spielte bei Stuttgart die neuverpflichtete Simona Lee ihre Klasse aus. So ging auch der zweite Satz an Stuttgart.

„Viele lange tolle Ballwechsel, Volleyball auf hohem Niveau und eine tolle kämpferische Leistung – am Ende hat es leider nicht für uns gereicht – ach ja, und dann war da ja noch der Schiedsrichter. Hatte der seine Brille vergessen?  – Zuschauer

Im dritten Satz führte der VC Wiesbaden wieder und ein Satzerfolg schien möglich. Zur ersten technischen Auszeit gingen dann aber die Stuttgarter in Führung. Auf Seiten des VC Wiesbaden schwanden die Kräfte. Stuttgart zog zur jetzt auf 13:18 davon. Frauke Neuhaus, Tanja Großer und Co. haben ihr Team zwar noch einmal auf 16:18 herangebracht. In der Schlussphase waren es wieder die Schwäbinnen, die die wichtigen Punkte machten. So endete auch der dritte Satz aus Wiesbadener Sicht mit 20:25.

1. Volleyball Bundesliga:  VC Wiesbaden – Allianz MTV Stuttgart 0:3

  1. Satz – 6-8; 14-16; 20-21  21-25 / 20 Minuten
  2. Satz – 8-6; 13-16; 19-21  20-25 / 28 Minuten
  3. Satz – 7-8; 13-16; 16-21  20-25 / 29 Minuten

Bildergalerie VC Wiesbaden – Allianz MTV Stuttgart

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1. Volleyball Bundesliga, Damen, 2019.2020, 13. Spieltag, Ergebnisse

Dresden Suhl 3:0 / 75:60 (25:19 25:21 25:20)
Schwerin Vilsbiburg 3:0 / 75:55 (25:19 25:21 25:15)
Straubing Aachen 3:2 / 109:97 (25:19 25:19 22:25 22:25 15:9)
Wiesbaden Stuttgart 0:3 / 61:75 (21:25 20:25 20:25)
Münster Erfurt 1:3 / 96:101 (25:22 22:25 22:25 27:29)

1. Volleyball Bundesliga, Damen, 2019.2020, 13. Spieltag, Tabelle

# Mannschaft Spiele Siege Sätze Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 13 12 38:10 35
2 Allianz MTV Stuttgart 13 10 35:13 32
3 SC Potsdam 13 9 32:16 28
4 Dresdner SC 14 8 28:25 23
5 Ladies in Black Aachen 14 7 31:27 22
6 Rote Raben Vilsbiburg 13 7 28:26 22
7 NawaRo Straubing 13 7 23:26 19
8 USC Münster 14 6 24:31 17
9 VC Wiesbaden 13 4 17:34 10
10 Schwarz-Weiß Erfurt 13 2 15:36 7
11 VfB Suhl LOTTO Thüringen 13 1 9:36 4

Ausblick

Bereits am Samstag steht für den VCW die nächste Partie auf dem Spielplan. Dann geht es auswärts gegen die Ladies in Black Aachen. Anpfiff der Partie ist um 18:00 Uhr. Das Spiel wird wieder für alle Fans live und kostenlos bei sporttotal.tv übertragen.

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Die offizielle Internetseite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vc-wiesbaden.de.

 

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