Die Geschichten „Das doppelte Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“ kennt nahezu jeder – die musikalische Seite von Geburtstagskind Kästnerx^x^ nur wenige.

Erich Kästner würde am am 23. Februar 120 Jahre alt. Und was hat der Name des Schriftstellers im Rahmen eines Chansonabends zu suchen. Manche mag dies verwundern, nicht so die Kästner-Fans. Sie wissen, dass er nicht nur Jugendliteratur geschrieben hat.

Studio ZR6, kurzgefasst

Chansonabend mit Sabine Gramenz – „Ja, das mit der Liebe…“
Wann: Samstag, 23. Februar 2018, 20:00 Uhr
Wo: Studio ZR6, Zietenring 6, 65195 Wiesbaden (Anfahrt Planen!)
Eintritt: 12,00 Euro

Nur eingefleischte Fans wissen, dass der in Dresden geborene Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor sowohl in Berlin als in München auch ein erfolgreicher Kabarettautor war. Die weniger bekannte Seite seines vielfältigen Schaffens lernen interessierte Zuhörer am Samstagabend Zietenring kennen. Und sie werden dabei den großen Humanisten Kästner neu entdecken.

„Da steht er nun als Mann verkleidet, und kommt sich nicht geheuer vor.
Fast sieht er aus, als ob er leidet. Er ahnt vielleicht, was er verlor.“ – Erich Kästner

Lassen Sie sich vom Ernsten berühren und vom Heiteren entführen – und gönnen Sie dem Menschenfreund Kästner doch ein spätes Erfolgserlebnis. Denn wie schrieb er in seiner lyrischen Hausapotheke – „Es war seit jeher mein Bestreben, seelisch verwendbare Strophen zu schreiben.“

„Er trägt die erste lange Hose. Er spürt das erste steife Hemd. 
Er macht die erste steife Pose. Zum ersten Mal ist er sich fremd.“ – erich Kästner

Erleben Sie einen ungewöhnlichen musikalischen Abend mit der Sängerin Sabine Gramenz, die den Facettenreichtum der Chansons mit Witz und Raffinesse zum Klingen bringt – am Klavier sekundiert von Malte Kühn, der auch durch das Programm führen wird.

Über Erich Kästner

Emil Erich Kästner ist am 23. Februar 1899 in Dresden geboren. Der erfolgreiche Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter begann seine Karriere mit gesellschaftskritischen und antimilitaristischen Gedichten, Glossen und Essays. Nach Beginn der NS-Diktatur war er einer der wenigen intellektuellen und zugleich prominenten Gegner des Nationalsozialismus, die in Deutschland blieben.

Populär machten ihn vor allem seine Kinderbücher, wie Emil und die Detektive (1929), Das fliegende Klassenzimmer (1933) und Das doppelte Lottchen (1949). Eine seiner bekanntesten Lyrik-Sammlungen erschien erstmals 1936 im Schweizer Atrium Verlag unter dem Titel Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke.

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