Zur Zeiten des Kaisers prägten Kutschen Wiesbadens Stadtbild. Heute fahren sie nur zu besonderen Anlässen – im Korso zum Pfingstturnier. 

Es geht los. Der Pferdesport präsentiert sich die nächsten vier Tage in seiner ganzen Breite im Biebricher Schlosspark. Mit dem Kutschenkorso wird am Dienstagabend, 15. Mai, am Dienstag vor Pfingsten traditionell das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier auf dem Schlossplatz von Wiesbaden eingeleitet.

82. Internationales Pfingstturnier, kurzgefasst

Kutschen-Korso – vom Adamstal, zum Schlossplatz und weiter zum Schloss Biebrich
Wann: Dienstag, 15. Mai 2018
Uhrzeit: 18:00 Uhr, Band beginnt am Rathaus zu spielen, 18:00 Uhr setzt sich der Tross in Bewegung
Treffpunkt der Kutschen ist um 17 Uhr am Parkplatz der Louise-Schröder-Schule
Treffpunkt der Reiter ist um 18 Uhr am Viadukt im Nerotal, Abritt gegen 19 Uhr – begleitet von der Polizeireiterstaffel.
Zurück fahren die Kutschen direkt zum Parkplatz, die Reiter reiten in Begleitung der Polizeireiterstaffel direkt ins Nerotal.

Großenteils historische und mit viel Liebe zum Detail restaurierte Kutschen geben mit den herausgeputzte Reitern und Pferden ein großartiges Bild – fast wie zu Kaiser´s Zeiten!

Taunusstraße – Wilhelmstraße – Friedrichstraße

Die Kutschen fahren gegen 18 Uhr an der Luise-Schröder-Schule los. Der Korso mit seinen Reitern zieht weiter über die Friedrich Ebert AlleeWilhelmstraßeTaunusstraße zur Nerobergbahn im Nerotal. Dort treffen die Kutscher auf die Reiter und begeben sich dann gemeinsam über die Taunusstraße, Wilhelmstraße, Friedrichstraße, De-Laspe-Straße zum Rathausplatz – wo die Reiter und Kutschen von Wiesbadenern gegen  19:30 Uhr erwartet werden. Bis zum Eintreffen sorgt auf dem Schlossplatz zwischen 18 und 19:30 Uhr  die Band Best Age für Unterhaltung. Zum Eintreffen der Kutschen und Reiter bläst die Bläsergruppe des Kreisjägervereins Groß-Gerau. Anschließend werden die Kutschen und Reiter einzeln dem Publikum vorgestellt.

Im Schlosspark Biebrich

Derweil befinden sich die Arbeiten im Biebricher Schloßpark in den letzten Zügen. Die 2,5 Kilometer Stromleitungen sind weitgehend verlegt. Rund 5 Kilometer Schlauchleitungen liegen aus. Zum Schutz der Rasenflächen haben die Verantwortlichen etwa 5.500 qm Gummimatten ausgelegt. Für die Pferde wurden auf dem 20 Hektar Turniergelände rund 440 mobile Pferdeboxen aufgestellt. 2 000 Arbeitsstunden waren dazu notwendig. Die meisten davon ehrenamtlich.

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