Die Schwedin Greta Thunberg hat es vorgemacht. Seit Monaten gehen Wiesbadens Schüler mit der Schwedin einen Pack für ein besseres Klima ein: Fridays for Future eben.

Und er steht mittendrin. Hinter dem Wiesbadener Schulstreik, der das nächste Mal am 20. September vom Hauptbahnhof zum Dernischen Gelände ziehen wir, steht unter anderem Dominik Lawetzky, Sprecher Fridays for Future Wiesbaden. Er ist überzeugt von den Ideen der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg und organisiert und unterstützt die Fridays for Future in Wiesbaden mit.

Fridays for Future, kurz gefasst

Schulstreik – für das Klima
Wann: Freitag, 20. September 2019, 10:00 bis 14:00 Uhr
Wo: Bahnhofsplatz, 65185 Wiesbaden (Weg / Anfahrt planen!)

Die Erderwärmung geht uns alle was an, erklärt die 19-Jährige Stadtschulsprecherin Emely Dilchert. Sie möchte ihren Kindern später nicht erklären müssen, warum sie nichts gegen die Zerstörung des Planeten Erde unternommen hätte – als noch genug Zeit dazu war. Ähnliches muss sich Thunberg gedacht haben. Ganz alleine hat sie im letzten Sommer damit angefangen, freitags vor dem schwedischen Reichstag zu protestieren. Wie heute kämpfte sie damals für Veränderung.

„Wir wollen den negativen Auswirkungen des Klimawandels nicht alternativlos ausgesetzt sein.“ – Sara Speer, Organisation

Mittlerweile steht die Schwedin aber nicht mehr alleine vor dem Reichstag. Mehr als 20.000 Menschen sind ihrem Beispiel gefolgt. Und auch Cara Speer, die Organisatorin seitens des Wiesbadener Jugendparlaments, ist von der Ideen überzeugt. Mit der Wiesbadener Freitags Demo will sie die Jugendlichen in Wiesbaden dazu bewegen, die Aufmerksamkeit der Politik und der Bürger auf die Konsequenzen unserer Handlungen zu lenken.

Fridays for Future

Wenn es am Freitag so weit ist, wird auch wieder die Grüne Jugend dabei sein. Sie akzeptiere die Situation nicht weiter so, wie sie ist, berichtet Julian Gisi, Mitglied der Grünen Jugend. Wir sind die Generation, die unter den Folgen maßgeblich leiden wird.

Bund Jugend

Auf der Internetseite vom Bund Jugend werden viele Aktionen gebündelt. Dort heißt es: Der Klimawandel wartet nicht auf unseren Schulabschluss. Er ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Gleichzeitig unternehmen unsere Politiker nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Und eben deshalb streiken fortan Schüler sowie Azubis, Studierende und andere junge Menschen aus aller Welt jeden Freitag für das Klima und den sofortigen Kohleausstieg. Wer wo dabei ist, wo welche Aktion läuft, wie jeder Anschluss findet verrät die bundesweite WhatsApp-Gruppe – erfahren Jugendliche auf Twitter und Instagram oder auf Facebook.

 

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