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Kranzplatz: Der Kochbrunnen am Kranzplatz vor der Staaskanzlei.

Am Beispiel Kranzplatz sollen Innenstadtprojekte beflügelt werden

Dezernats-übergreifend sind sich alle einig. Wiesbadens Innenstadt soll attraktiver werden. Ein übergeordnetes Team soll alles koordinieren. Der Kochbrunnenplatz wird dafür zum „Spielplatz“, die Aufwertung des Platzes zum Pilotprojekt.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 0

Innenstadtlagen entwickeln und erhalten. Wie soll der Schlossplatz morgen aussehen? Wie sich der Platz der Deutschen Einheit entwickeln? Kranzplatz wird zum Pilotprojekt.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger und Bau- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol haben am 13. März das Handlungskonzept der AG Öffentlicher Raum vorgestellt, dass sie am 7. März in den Magistrat eingebracht hatten. Der Kranzplatz soll Modell-Charakter bekommen.

„Der öffentlicher Raum ist nicht durch Kontinuität geprägt, sondern durch ständigen Wandel. Anpassungen, Überarbeitungen und situatives Handeln sind gefragt und  ständig erforderlich.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Auf der Basis der Magistratsgrundlage wurde durch das Dezernat des Oberbürgermeisters eine Arbeitsgrupp mit Mitgliedern aus den planenden und bauenden Ämtern gegründet: Dabei sind Vertreter aus dem Stadtplanungsamt, dem Tiefbau- und Vermessungsamt und dem Grünflächenamt. Zusammen verfolgen sie das Ziel, die fachlichen Expertisen zu bündeln und im Sinne einer vertrauensvollen, offenen und ergebnisorientierten Zusammenarbeit Innenstadtprojekte voranzutreiben. Bei Bedarf, wird die AG um weitere Fachexpertise unter anderem aus dem Umweltamt oder der Unteren Denkmalschutzbehörde verstärkt.

„Die Sorge um den öffentlichen Raum ist von besonderer Bedeutung für die Landeshauptstadt Wiesbaden und kann nur fachübergreifend gelöst werden, da städtebauliche, umwelt- und insbesondere klimabezogene sowie soziale, verkehrliche, grünfachliche und denkmalrechtliche Themen bei jedem Projekt anfallen und gelöst werden müssen.“ – Christiane Hinninger

Mit Gründung und Bekanntgabe wurde der Arbeitsgruppe die Aufgabe übertragen, ein Handlungskonzept mit einer Priorisierung und Zeitschiene für die nächsten 10 Jahre zu entwickeln und im Magistrat zur Beschlussfassung vorzulegen. Dabei hat sich die AG vorwiegend den Aufgaben der Innenstadt angenommen, da diese von den genannten Veränderungsprozessen derzeit am stärksten betroffen ist.

„Weltweit zeigen viele Städte eindrucksvoll, dass die Lebens- und Aufenthaltsqualität gesteigert werden können, indem der öffentliche Raum zukunftsfähig umgestaltet und neu aufgeteilt wird. Mit der neuen Arbeitsgruppe bündeln wir unsere verwaltungsinternen Kompetenzen, um diesen auch für Wiesbaden wichtigen Prozess künftig noch besser zu steuern.“ – Andreas Kowol

Um die Arbeitsfähigkeit der AG sicherzustellen, ist die Kontinuität in der personellen Besetzung erforderlich, zu der sich die beteiligten Dezernate bekannt haben. Außerdem hängt das Gelingen von der zeitgerechten Bereitstellung notwendiger Ressourcen ab. Bei den zu bearbeitenden Projekten handelt es sich um prominente Plätze und Straßenzüge mit einer entsprechenden Bedeutung für Wiesbaden und Stadtgesellschaft. Die anstehenden Aufgaben sind grob strukturiert in (1) Kurzfristig, zum Beispiel: Schlossplatz, Ellenbogengasse, Umfeld der Staatskanzlei, (2) Mittelfristig, zum Beispiel: Platz der Deutschen Einheit, Luisenplatz, Dern´sches Gelände, (3) Langfristig, zum Beispiel: Moritzstraße, Schwalbacher Straße.

Die Auswahl der Projekte erfolgt aufgrund folgender Kriterien: Beschlusslage, Handlungsdringlichkeit, baulicher Zustand, interne und externe Bedarfe und der Komplexität der Projekte. Die Projektliste ist nicht abschließend und wird entsprechend der aufkommenden Bedarfe aktualisiert und fortgeschrieben. Dadurch können sich auch Verzögerungen, neue Schwerpunkte oder neue Inhalte ergeben.

„Gemeinsames Ziel soll es sein, den öffentlichen Raum lebenswerter zu gestalten, auf veränderte Rahmenbedingungen zeitnah zu reagieren und neue Ideen klimagerecht und nachhaltig umzusetzen.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Als Pilotprojekt hat die AG die Überarbeitung des Kochbrunnenplatzes vorgeschlagen und ist bereits in die Grundlagenermittlung für diese komplexe Planungsaufgabe eingestiegen. Eine Beteiligung der Anlieger, unter anderem der Staatskanzlei ist ebenso geplant wie eine Beteiligung der Anwohner und eine Befragung der Nutzer des Platzes.

Foto oben ©2021 Volker Watschounek

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Eine Internetseite zum Kranzplatz finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.