Der SVWW hat am Sonntagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals den 1. FC Köln empfangen. Blickten die Fans zurück auf die Erstrundenspiele der vergangenen Jahre musste das nichts erstmal nichts schlechtes heißen.

In den vergangenen beiden Jahren ist der SVWW mit seinen klassenhöheren Gegnern gut zurecht gekommen. 2017 und 2018 kamen in der ersten Runde die Zweitligisten Erzgebirge Aue und der FC St. Pauli. Beider zogen in Wiesbaden gegen den Drittligisten den Kürzeren. Sah es in den ersten 45 Minuten gar nicht danach aus, hätte es beinahe auch diesmal geklappt. Was wäre wenn?

Wenn…, wenn…?

Wenn der Lupfer von Shiponski in der 3. Minute im Netz gelandet wäre? Wenn Dittgens Schuss in der 21. Minute nicht durch den Kölner Ehizibue auf der Linie geklärt worden wäre? Wenn … Nach etwa 30 Minuten kamen die Kölner besser ins Spiel. Nach einer Maßflanke von Kainz war es Cordoba, dem  in der 39. Minute die 1:0 Führung für den FC Köln erzielte. Drei Minuten Später ist es dann Kainz selbst, der auf 2:0 erhöhte. So ging es in die Pause.

Zur Pause 0:2

Der SV Wehen Wiesbaden wirkte nach der Pause frischer und trat deutlich energischer auf. Der FC glänzte in dieser Zeit durch rüde Fouls. Zuerst war es Ehizibue der Kyereh unsanft gestoppt hatte. Dann ist es Verstraete der sich Shipnoski in den Weg gestellt und auflaufen hatte. Für dieses taktische Foul kassierte er Gelb. Den Anschlusstreffer muss sich dann Kölns Torwart mit ankreiden. Einen eher ungefährlichen Schuss von Dittgen faustete Horn einfach zu kurz nach vorne – und in die Füße von Lorch. Jeremias Lorch war es, der nur 3 Minuten später aus 30 Metern flach abzieht und den Ausgleich erzielt. Wehen Wiesbaden war zurück im Spiel. Köln aber wurde stärker. Dank gilt Wehens Torwart Lukas Watkowiak. Er ist es, der Wiesbaden mit tollen Paraden im Spiel hält und in die Verlängerung brachte.

120 Minuten waren am Ende zu lang

Wieder ist es der FC, der in Führung gegangen ist und der SVWW, der dem Rückstand Hinterlaufen musste. Zwei Minuten vor Spielende gelang Daniel Kofi Kyereh das 3:3, Wiesbaden war wieder da – im Elfmeterschießen … Das Glücksspiel hat am Ende der FC für sich entschieden.

DFB Pokal, 1. Runde, SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Köln, 5:6 n. E.

SV Wehen Wiesbaden: 1 Lukas Watkowiak – 3 Dominik Franke – 4 Sascha Mockenhaupt –  5 Benedikt Röcker – 7 Maximilian Dittgen – 10 Sebastian Mrowca – 11 Nicklas Shiponski  – 15 Paterson Chato – 17 Daniel Kofi Kyereh – 20 Moritz Kuhn – 24 Jeremias Lorch
SVWW-Bank: 29 Jan-Christoph Barels – 13 Jakov Medic – 16 Niklas Dams – 19 Michel Niemeyer22 Marvin Ajani – 26 Marcel Titsch-Rivero – 27 Michael Guthörl28 Gökhan Gül – 37 Cedric Euschen

Karlsruher SC: 1 Timo Horn – 5 Rafael Czichos – 8 B. Verstaete – 11 Kingsley Schindler – 14 Jonas Hector – 15 J. Copete Cordoba – 19 K. Ehizbue – 22Jorge Meré Pérez – 24 Dominik Drewxler – 27 Anthony Modestie – 30 Florian Kainz
Bank:

Tore: 0:1 J. Copete Cordoba (39.), 0:2 Florian Kainz (42.), 1:2 Jeremias Lorch (53.), 2:2 Jeremias Lorch (56.), 2:3 Louis Schaub, 3:3 Daniel Kofi Kyereh
Elfmeterschießen

Zuschauer: 8000 (ausverkauft)

Impressionen vom Spiel

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Die offizielle Internetseite des SV Wehen Wiesbaden finden Sie unter svww.de

 

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