Das Coronavirus betrifft in erster Linie den Körper. Wer aber ständig die Nachrichten verfolgt und dazu angehalten wird die  soziale Kontakte zu minimieren dem schlägt dies auch schon mal aufs Gemüt.

Ganz Deutschland, Hessen und Wiesbaden sind auf Grund des Coronavirus in Aufruhr. Auf der einen Seite haben Menschen Ängste, dass sie selbst oder ihre Angehörigen sich mit dem Virus infizieren. Auf der anderen Seite hat die wirtschaftliche Lange teils weitreichende Folgen insbesondere für viele Kreative und Selbstständige. Auch wenn eine Reihe von klein- und mittelständische Unternehmen allmählich zu einer Art Normalität zurückfinden – viele Angestellte sind trotzdem noch Zuhause und haben Kurzarbeit, können nicht mehr arbeiten können oder sind bereits entlassen worden. Der Sozialpsychiatrischer Dienst hilft weiter.

Alleine sein und bleiben

Hessen ist auf einem guten Weg und es zeigt sich nicht zuletzt an den stark abnehmenden Bußgeldverfahren, dass wir ganz gut mit den Schutzmaßnamen umgehen können. Nicht alle, ein paar Ausreißer gibt es immer – aus Neid, aus Konkurrenz, mangelnder Einsicht. Und ja, es kann schwer fallen, seine Familie, Freunde, Kollegen und Sportkameraden nicht mehr zu sehen. Menschen entwickeln auch Ängste,  die zu Schlafstörungen und depressiven Symptomen führen können. Dann ist es gut zum wissen, wohin man sich wenden kann.

Sozialpsychiatrische Dienst

Das Gesundheitsamt Wiesbaden bietet auch in diesen schweren Zeiten für Bürger Hilfe an. Der Sozialpsychiatrische Dienst berät und unterstützt Menschen mit schweren seelischen Belastungen, psychischen Erkrankungen und Suchtkrankheiten sowie deren Angehörige und Freunde. Auch Kriseninterventionen und die Vermittlung und Planung von Hilfen, sind Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Die Beratung erfolgt auf Grund der aktuellen Lage im Rahmen einer Telefonsprechstunde oder bei besonderen Fällen im Rahmen von Hausbesuchen.

Bürgerinnen und Bürger die Hilfe benötigen, können sich gerne unter folgendem Kontakt mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen, Telefon (0611) 312819, E-Mail spdi@wiesbaden.de.

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

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