Morgens. Nachmittags. Nachts. Der RMV setzt ab Dezember im Rheingau mehr Züge ein. So geht es schneller von Eltville nach Wiesbaden und weiter nach Frankfurt. Das verspricht der Fahrplanwechsel 2019.2020.

Der für Sonntag, 15. Dezember, geplante Fahrplanwechsel des Rhein-Main-Verkehrsverbundes bringt Wiesbaden zahlreiche zusätzliche S- und Regionalbahnfahrten. Den Fahrgästen aus der Stadt und der Region stehen damit ab Mitte Dezember deutlich mehr Verbindungen und eine bessere Anbindung zwischen den Städten zur Verfügung.

„Die Taktverdichtungen auf den Bahnlinien von und nach Wiesbaden sind ein Segen für unsere Stadt.“ – Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr.

Kürzere Wartezeiten und mehr Züge machen die S- und Regionalbahnen der Region für die Fahrgäste attraktiver, und wenn es die Runde macht, wird der eine oder andere Autofahrer ernsthaft darüber sinnieren. ob er sich wann auch immer während der Rush-Hour in die Staus in und um Wiesbaden stellen soll. Für Wiesbadens Umweltdezernent gehört die Taktverdichtung zum beschlossenen Luftreinhalteplan. Wiesbadens Anstrengungen, die Luft sauberer zu bekommen und den Autoverkehre auf den Umweltverbund zu verlagern, könne nur funktionieren, wenn das ÖPNV-Angebot konsequent verbessert und ausgebaut wird, so Kowol weiter.

„Von den zusätzlichen Fahrten auf der Strecke zwischen dem Rheingau, Wiesbaden und Frankfurt profitieren vor allem die vielen Pendler, für die das Verkehrsmittel Bahn dadurch noch attraktiver wird. Das bringt sicher den ein oder anderen zum Umsteigen.“ – Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr.

Auf der Rheingaulinie RB10, der Linie von Neuwied in den Rheingau weiter nach  Wiesbaden zum Flughafen und Hauptbahnhof Frankfurt, werden morgens und am Nachmittag sowie in den Nächten am Wochenende und vor Feiertagen zusätzliche Fahrten angeboten. Der Rheingauexpress RE9, der von Eltville direkt über Schierstein, Biebrich und Kastel ohne Halt am Wiesbadener Hauptbahnhof nach Frankfurt fährt und somit im Vergleich zur RB10 rund zehn Minuten Fahrtzeit einspart, fuhr bislang vier Mal täglich. Ab dem Fahrplanwechsel wird die Zahl der Fahrten auf 14 erhöht; zwischen 6:00 und 9:00 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr soll der Express stündlich verkehren.
Auch die Fahrpläne der S-Bahnlinien S1, S8 und S9 sowie der Regionalbahnen RB21 (nach Limburg über Niedernhausen) und RB75 (nach Aschaffenburg über Darmstadt) werden verdichtet. Darüber hinaus wird auf der Strecke der S8/S9 künftig der neue S-Bahnhof „Gateway Gardens“ bedient.

„Ab dem Fahrplanwechsel wird ESWE Verkehr an 365 Tagen im Jahr eine Nachtbuslinie anbieten. Diese wird zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt als Ringlinie eingeführt. Die neue Ringlinie verkehrt viermal pro Stunde zwischen 1.15 und 4.15 Uhr.“ – Jörg Gerhard, Geschäftsführer von ESWE Verkehr

Die Taktverdichtungen lässt die Region zusammenwachsen. Es sei sicher keine leichte Aufgabe, auf den vorhandenen, bereits stark ausgelasteten Schienenverbindungen im Rhein-Main-Gebiet weitere Züge fahren zu lassen, hob Verkehrsdezernent Kowol vergangene Woche hervor. Daher zolle er dem RMV seinen Respekt für die Leistung –  vielen Fahrgästen durch die Ausweitung des Angebots  den Umstieg auf den ÖPNV – zu erleichtern, so Kowol weiter. In Verbindung mit den städtischen Maßnahmen zur Stärkung klima- und umweltfreundlicher Mobilität ziehen der RMV und Wiesbaden hier gemeinsam an einem Strang.

Seitens des RMV wurde der S-Bahn-Nachtverkehr im gesamten Verbundgebiet in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet, wovon auch Wiesbaden profitiert. Dadurch enden und starten fast die ganze Nacht S-Bahnen am Wiesbadener Hauptbahnhof.

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Die offizielle Internetseite des Rhein-Main-Verkehrsverbundes finden Sie unter www.rmv.de.

 

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