„Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe“: Der eine Name ist bekannt, der andere weniger. Die Grabmäler Ferdinand Hey’l, Carl Schuricht oder auch von Ex-Bundestrainer Helmut Schön befinden sich auf dem Nordfriedhof.

Bis zur Reformation begruben die Wiesbadener ihre Toten um die Mauritiuskirche, danach legten sie Begräbnisstätten am Rande der Stadt an, die im 19. Jahrhundert immer wieder erweitert und verlegt werden mussten. In dieser Zeit entstand der Wiesbadener Nordfriedhof.

Stadtführung, kurz gefasst

Stadt- und kunstgeschichtliche EntdeckungsTour
Wann: Sonntag, 10. November 2019, 13:00 Uhr (etwa 2 1/4 Stunden)
Wo: Nordfriedhof, 
Treffpunkt: Hauptportal zum Nordfriedhof (Platter Straße, Endstation der Buslinie 6).
Teilnahme: 8,00 Euro

Tickets sind vor Ort erhältlich, Reservierung gerne unter 0611 / 507427 oder Email info@kultour-und-mehr.de

Als Grundeigentümer 1873 den Preis für das erforderliche Gelände in die Höhe trieben, setzte Oberbürgermeister Lanz die Anlage eines neuen Friedhofs auf einem schmalen langerstreckten Höhenrücken zwischen Nerotal und Adamstal im Bereich des Walddistrikts Höllkund durch. Sein Vorläufer war der ehemalige Totenhof an der Platter Straße 13. Heute dient dieser Friedhof der Naherholung. Der Waldcharakter des Nordfriedhofs rührt von den gezielten Anpflanzungen bei der Friedhofsgründung.

Prominenz

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Friedhof zu einem der schönsten Friedhöfe Deutschlands. Zahlreiche Honoratioren, Industrielle und Prominente, darunter Oberbürgermeister Carl von Ibell, Kurdirektor Ferdinand Hey’l, Carl Schuricht, Walter Gieseking oder Helmut Schön, haben ihre letzte Ruhestätte dort gefunden – bis heute haben auf dem Nordfriedhof über 87.000 Menschen ihre letzte Ruhestätte.

Die Saison ist vorüber. Hier können Sie noch einmal zurückblicken, welche Stadtführungen alles angeboten wurde. Im nächsten Jahr stehen sie sicher wieder auf dem Programm.

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