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Kleiner Junge mit ukrainischer Fahne.

Brita Arena: Ukrainisches Team trainiert in Wiesbaden

Die ukrainische Fußball-Nationalmannschaft trainiert öffentlich in der Brita Arena. Am Donnerstag verfolgen 5.000 Menschen das Training in Wiesbaden. Wiesbadens Oberbürgermeister Mende sieht darin ein Zeichen der Solidarität und Dankbarkeit. Fans aus ganz Deutschland reisen an, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

Volker Watschounek 1 Monat vor 0

Die Fußball-Nationalmannschaft der Ukraine wohnt während der Fußball EM 2024 in Taunusstein-Neuhof: öffentliches Training in der Brita Arena.

Öffentliches Training: 5.000 Menschen verfolgten am Donnerstag das Training der ukrainischen Fußballnationalmannschaft in der Brita Arena in Wiesbaden. Für Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende war dies nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine, sondern auch ein Dankeschön die Wiesbadener für ihre Hilfsbereitschaft .

Aus Frankfurt, Mainz, Limburg, – aus ganz Deutschland kamen am Donnerstagvormittag Ukrainer in die Heimstätte des SV Wehen Wiesbaden um ihre Mannschaft live zu sehen. Einige von Ihnen leben seit mehr als 20 Jahren in Wiesbaden, andere seit Kriegsbeginn. Sie vereint ihre Liebe zum Land, Dankbarkeit und die Hoffnung, dass dem Horror in Europa bald ein Ende gesetzt wird. Wir haben uns zusammen mit dem Bundesinnenministerium, dem Hessischen Sportministerium und dem Verein SV Wehen 1926 Taunusstein dafür eingesetzt, dass das Training hier in Wiesbaden stattfinden konnte, so Mende, der auch Sportdezernent der Stadt ist. In der Arena gab es Platz für alle Fans.

Mende erinnerte daran, dass Putins völkerrechtswidriger Angriffskrieg viele Menschen zur Flucht gezwungen hat. Oftmals konnten sie nur das Nötigste mitnehmen. Wiesbaden hat eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität erlebt.Ich danke allen Engagierten für ihren Einsatz, betonte der Oberbürgermeister.

Training der ukrainischen Nationalmannschaft in der Brita Arena

Unterbringung und Unterstützung

Im März 2022 kamen innerhalb von zwei Wochen mehr als 2.000 Menschen aus der Ukraine in Wiesbaden an (Wiesbaden lebt! berichtete). Für die Stadt war es eine enorme Herausforderung, dauerhafte Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Gemeinsam haben wir es aber geschafft – dank des Einsatzes der städtischen Mitarbeiter sowie der Unterstützung der Zivilgesellschaft, so Mende. Viele Wiesbadener nahmen Flüchtlinge bei sich zu Hause auf.Herausragend war auch das ehrenamtliche Engagement, beispielsweise im Ukraine-Hilfe-Zentrum der Caritas, das 2023 mit dem Wiesbadener Integrationspreis ausgezeichnet wurde.

Die Stadt richtete zudem eine Ukraine-Hotline ein, baute ein digitales Wissensportal auf und digitalisierte Formulare, um Prozesse zu beschleunigen. Im Frühjahr 2022 fand eine Jobbörse für geflüchtete Menschen statt, an der rund 1.700 Personen teilnahmen. Des Weiteren organisierte die Stadt Netzwerktreffen für die Zivilgesellschaft und initiierte den Runden Tisch Ukraine-Hilfe als Forum für den Austausch zwischen relevanten Akteuren. Die Stadt unterstützte außerdem bei der Wohnraumvermittlung, übersetzte Anträge, organisierte Dolmetscher und koordinierte Spendenaufrufe.

Eigeninitiative und Vernetzung

Die Menschen aus der Ukraine haben sich in Wiesbaden schnell untereinander vernetzt. Dieses Netzwerk schafft bis heute Hilfe zur Selbsthilfe. Geflüchtete Ukrainer engagieren sich zum Teil ehrenamtlich in Unterkünften mit künstlerischen Angeboten oder Sport, sagte Mende. Aktuell leben etwa 4000 Menschen aus der Ukraine in der hessischen Landeshauptstadt.

Fotos – Brita Arena @2024 Volker Watschounek / Wiesbaden Lebt!

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Die Internetseite des SV Wehen Wiesbaden finden Sie unter svww.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.