Der Startschuss zur IHK-Wahl ist gegeben. Die Profile der 105 Kandidaten sind online frei geschaltet. Die Wahlurnen sind online geöffnet. Die Unterlagen in Papier verschickt. Die ersten Rückläufer…

Der Startschuss zur IHK-Wahl 2019 ist gefallen: Knapp 37.000 wahlberechtigte Unternehmen aus Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis und Hochheim erhalten ab dem 17. Januar 2019 Post von der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden. Sie werden aufgerufen, insgesamt 63 Unternehmer aus der Region in die Vollversammlung zu wählen, das oberste Beschlussorgan der IHK. Hier werden Forderungen an die Politik diskutiert, Schwerpunkte der IHK-Arbeit festgelegt und Entscheidungen über die Höhe der Beiträge getroffen.

„Selbstverwaltung setzt Engagement voraus – es genügt nicht, über die Innenstadtentwicklung, drohende Diesel-Fahrverbote oder die hohe Gewerbesteuer zu klagen.“  – IHK-Hauptgeschäftsführerin Sabine Meder

Zur Wahl stellen sich 105 Kandidaten aus Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen – darunter etwa Rene Dirk Ackermann von Rossel + Scherer Automobil GmbH & Co. KG, Theo Baumstark von der Theo Baumstark GmbH, Gerhard Schulz von der Schlachthof Kultur GmbH, Ralf Schodlok von der ESWE Versorgungs AG oder Andreas Nolte von der August Nolte aktiv markt GmbH. Die genannten Personen und die meisten der Kandidaten sind in Wiesbaden keine Unbekannten. Neu ist, dass die Mitglieder Ihre Vollversammlung zum ersten Mal online wählen können. Was Sie dazu benötigen, ihre Wähler ID. Ihre ID beantragen Sie auf der Internetseite ihk-hessen.polyas.com/wiesbaden. Haben Sie Ihre ID bereits, dürfen sie auf der selben Seite gleich zur Online-Urne schreiten.

„Wenn die Unternehmen in Wiesdbaden etwas bewegen wollen, sollten sie wählen“ – IHK-Hauptgeschäftsführerin Sabine Meder

Die Vollversammlung der IHK, das Stadtparlament der Wirtschaft, bringt sich in der Region an entscheidender Stelle ein. So positioniert sich die IHK Wiesbaden zur City-Bahn, zur Optimierung des Parkleitsystems oder zu den Gewerbesteuerhebesätzen in der Region. Die Richtung legen dabei die Unternehmer fest, die Unternehmer, die alle fünf Jahre in freier, gleicher, geheimer und direkter Wahl bestimmt werden.

In der Vollversammlung sind alle Branchen und Unternehmensgrößen vertreten – sie ist das Spiegelbild der Wirtschaft ihrer Region. Dafür hat die IHK drei Wahlgruppen gebildet: „Industrie, Banken und Versicherungswirtschaft“, „Handel und Tourismus“ sowie die Wahlgruppe „Dienstleistungswirtschaft“. Diese sind jeweils unterteilt in „Kleine Unternehmen“ sowie „Mittlere und große Unternehmen“.

Jede Stimme zählt

Noch bis 19. Februar können die wahlberechtigten Unternehmen online oder per Post die  Kandidaten aus ihrer Wahlgruppe in die IHK-Vollversammlung wählen. Dabei zählt jede Stimme gleich viel – unabhängig von Größe oder Rechtsform. Das Wahlergebnis steht am 22. Februar fest. Am 13. März kommen die gewählten Unternehmerinnen und Unternehmer zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Dann wählen sie aus ihrer Mitte den IHK-Präsidenten sowie die fünf Vizepräsidenten für die Wahlperiode 2019 bis 2024.

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