Kennen Sie diesen wunderbar hilfreichen Satz „Du denkst zu viel“? Und wussten Sie schon, dass man Herzschmerz einfach wegklopfen kann? Felix Oliver Schepp verrät wie das geht.

Felix Oliver Schepp singt um unser aller Leben. Von der Denkwürde des Menschen. Und von ganzem Herzen.
In seinem zweiten Soloprogramm zwischen Chanson und Musikkabarett nimmt er sich zwei Privilegien vor, die in dieser Ausprägung wohl nur dem Homo Sapiens gegeben sind: den Verstand und das Gefühl.

thalhaus, kurz gefasst

Kabarett – „Kopfnusslieder“
Wann: Freitag, 12. Oktober 2018, 20:00 Uhr
Wo: thalhaus, Nerotal 18, 65193 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 22,00 Euro im Vorverkauf und 17,00 Euro ermäßigt, an der Abendkasse 24,00 und 19,00 Euro

Niedliche Katzenvideos im Internet sind beliebter als etymologische Abhandlungen darüber, dass das Wort „Gag“ (englisch für Witz) das auch würgen oder knebeln bedeutet. Aber ist das pausenlose Geklicke und Gemöge nicht eigentlich eine Ersatzhandlung für echte Herzensangelegenheiten? Und ist das menschliche Gehirn womöglich überhitzt durch die rund 20.000 Entscheidungen, die wir täglich treffen müssen – Tendenz steigend durch noch mehr Möglichkeiten wie Zunge spalten oder Apfelsaft-Geburt?

Über Felix Oliver Schepp – „erfrischender Nonsens und erstaunlicher Tiefgang“ – Schwetzinger Zeitung

Mit seinen schrägen Liedern und seinen skurril-poetischen „scheppsons“, macht Felix Oliver Schepp sich auf die Suche nach dem richtigen Maß. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt werden und bittet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation Individuell so weit, dass das narzistische Mauerblümchen seinen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er appelliert, sich nicht auszuruhen auf diesem ewigen „Bleib wie Du bist“. Weg von der Engstirnigkeit. Für ein bisschen mehr Großherz. Ohne gleich den Kopf zu verlieren.

Zur Person Felix Oliver Schepp

Er sammelte schon als Zehnjähriger Bühnenerfahrungen bei zahlreichen Opernproduktionen in ganz Deutschland, er singt z.B. den 1. Knaben in der Zauberflöteoder den Liebesgott Amor in Orfeo ed Euridice. Noch während des Studiums an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München führen ihn Engagements an das Landestheater Tirol, Festspielhaus Baden-Baden, Staatstheater Nürnberg, sowie ans Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Mit Auszeichnung für sein Diplom-Ein-Mann-Stück schließt er 2008 seine Ausbildung ab, wird danach als Gast am Opernhaus Zürich engagiert, ist in West Side Story an der Oper Graz als Baby John zu sehen und spielt in Comedian Harmonists am Landestheater Schwabeneine der Titelrollen.

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