Ihre Geschichte ist die einer Seifenoper und als Oper steht „Anna Nicole“ – Sexsymbol, Partyluder und  Busenwunder in Wiesbaden auf der Bühne. Die entblößt das naive Geltungsbedürfnis der Milliardärsgattin.

Anna Nicole Smith hieß ursprünglich Vickie Lynn Hogan, wuchs in der texanischen Provinz auf und hielt sich als Kellnerin und Stripperin über Wasser. Bereits während ihrer ersten Ehe träumt sie von einer Karriere als Schauspielerin, Model und Filmdiva. Ihr großes Vorbild dabveio ist Marilyn Monroe.

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Oper – „Anna Nicole“
Wann: Freitag, 21. Februar 2020, 19:30 bis 22:30Uhr
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden (Karte + Navigation)
Eintritt: zwischen 9,90 und 62,70 Euro

Weitere Termine sind: 28. Februar, 1., 7., 11., 19. März

In den 90er Jahren wird sie von Männermagazinen entdeckt und 1993 vom Playboy zum Playmate des Jahres gewählt. Anna Nicole muss nicht nur ständig mit allen Attitüden als Vergleich mit Marilyn, dem Weltstar der 50er Jahre herhalten. Nach der Hochzeit mit dem viel älteren Milliardär J. Howard Marshall gerät sie erneut in Zielfeuer der weltweiten Boulevardpresse. Ihre Lebensgeschichte vom einfachen Mädchen zur Milliardärsgattin ist sogeschen die Steilvorlage für eine Seifenoper: und eben die ist aktuell in Wiesbaden auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters zu sehen.

„In der Wiesbadener Inszenierung von Bernd Mottl steht Anna Nicole die ganze Zeit genauso im Fokus der Aufmerksamkeit wie im echten Leben.“ – F. A. Z.

Seifenoper, Oper, Musical … urteilen Sie selbst. Komponist Mark-Anthony Turnage und Librettist Richard Thomas haben eine richtige Oper daraus gemacht: Eine rasante Revue voller Sprachwitz und musikalischem Humor, gewürzt mit ein paar messerscharfen Dissonanzen, abwechslungsreich gestalteter Instrumentierung und rockigen Schlagzeugrhythmen. Das Staatstheater zeigt das Stück unter der Musikalischen Leitung von Albert Horne und in einer Neuinszenierung von Bernd Mottl, der in Wiesbaden zuletzt Schade, dass sie eine Hure war inszeniert hat

„Turnages Komposition verlangt nicht nur ein klassisch besetztes Orchester, sondern auch E-Gitarre und E-Bass sowie Saxophon, Banjo und ein Schlagzeug wie in der Rockmusik.“ – F. A. Z.

In dem temporeichen Stück, das mühelos den Spagat zwischen Musical-Song, Opernkoloratur und neuer Musik schlägt, wird die Titelpartie von Elissa Huber verkörpert, die derzeit in der Rolle der Lilli Vanessi in »Kiss Me, Kate« an der Wiener Volksoper zu sehen ist. Bild: 2020 Monika Forster / Hessisches Staatstheater.

 Leitung und Besetzung

Musikalische Leitung Albert Horne  – Inszenierung Bernd Mottl – Bühne, Kostüme  Friedrich Eggert – Chor Albert Horne – Choreografie Myriam Lifka– Licht Klaus Krauspenhaar – Dramaturgie Daniel C. Schindler – Theaterpädagogik Luisa Schumacher

Besetzung

Anna Nicole Elissa Huber Stern Christopher Bolduc Virgie Margarete Joswig J. Howard Marshall Uwe Eikötter Shelley / Marshall FamilyLena Haselmann Mayor of Mexia / Larry King Christopher DiffeyTrucker / Doctor / Marshall Family Ralf Rachbauer Deputy Mayor / Patron / Runner Frederic Mörth Daddy Hogan / Marshall FamilyDaniel Carison Kay / Marshall Family Annette Luig Melissa / News Reporter Fleuranne Brockway Billy / News Reporter Nathaniel Webster Lap Dancer 1 Radoslava Vorgic Lap Dancer 2 Karolina LiçiLap Dancer 3 Maike Menningen Lap Dancer 4 Jessica Poppe Teenage Daniel David Krahl

TänzerInnen Sofia Romano, Anna Heldmaier, Sarah Steinemer, Jasper Hanebuth, Soeren Niewelt, Max Menendez-Vazquez, Nathalie Gehrmann (Swing)

Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

 

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