Das Parken soll besser gesteuert werden. Der vorhandene Parkraum besser genutzt werden. Die Luftbelastung durch Parkplatzsuchverkehhr reduziert werden.

Der Schlüssel heißt Parkraummanagement. Wiesbaden sucht seit dem 10. September nach Lösungen, den zur Verfügung stehenden Parkraum mit konkreten Maßnahmen effizient, nutzerfreundlich und raumverträglich zu gestalten. Ziel ist es, so den  Parksuchverkehr und die hohe Emissionsbelastung in der Stadt zu reduzieren. Im Gleichschritt soll die Verkehrssicherheit erhöht und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen Mobilitätsangeboten attraktiver gestaltet werden. Wer die Auftakt-Veranstaltung online verpasst hat, kann sie die Videoaufzeichnung on Demand hier noch einmal ansehen.

Prof. Hermann Zemlin, Geschäftsführer ESWE Verkehr, und Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr, eröffneten die Online-Veranstaltung mit einer Einführung in das Parkraummanagementkonzept für Wiesbaden. Erste Ergebnisse der Vorabfrage, die schon im Vorfeld gesammelt wurden, wurden vorgestellt und von den Experten eingeordnet. Anhand der Städte Bremen und Detmold wurden zwei Positiv-Beispiele für gutes Parkraummanagement dargestellt.

Im Mittelpunkt der abschließenden Diskussion standen die Fragen: (1) Welche Ideen und Maßnahmen bezüglich der Umsetzung sind für Wiesbaden interessant? (2) Welche Herausforderungen gibt es bei der Neuorganisation des Parkens in Wiesbaden?
Neben Andreas Kowol, haben hierzu Dr. Gerhard Uebersohn, Wiesbadener Stadtverordneter und Ausschussvorsitzender für Planung, Bau und Verkehr, sowie Katharina Müller, Projektleiterin Parkraummanagement ESWE Verkehr, Position bezogen und ihre Sichtweisen dargestellt.

Feedback-Runde

Bis Sonntag, 4. Oktober, besteht auf der Seite dein.wiesbaden.de/wipark die Möglichkeit eine kurze Rückmeldung zur Auftaktveranstaltung abzugeben. Darüber hinaus ist es möglich, an weiteren Bürger-Beteiligungsformaten teilzunehmen. Die Laufzeit der Beteiligung wurde um eine Woche verlängert. Dadurch können noch mehr Menschen aktiv mitmachen. Konkret kann über Themen für die Ideenlabore abgestimmt werden. Der Start für diese ist voraussichtlich im November. Weiter können Hinweise und Anregungen rund ums Parken – egal ob mit Auto, Fahrrad oder Lieferfahrzeug – auf einer Karte eigetragen werden. Hier können auch Bilder hochgeladen werden, um persönliche Erfahrungen eindeutig darzustellen. Für die zwei letztgenannten Beteiligungsformate ist eine Registrierung auf dein.wiesbaden.de erforderlich. Diese ermöglicht auch die Beteiligung an anderen Projekten auf der Seite.

Stichwort DIGI-P

Im Rahmen des Projekts, das zuerst in bis zu neun Quartieren in Wiesbaden angewendet werden soll, wird die Digitalisierung des Parkens erprobt. Anhand der Erkenntnisse sollen die Leitlinien anschließend kontinuierlich im gesamten Stadtgebiet angewendet werden. ESWE Verkehr arbeitet hier eng mit den Projekten DIGI-V und DIGI-L  zusammen. Verschiedene Szenarien innerhalb von DIGI-P bietet Bürgern der Stadt ausreichend Raum um sich zu beteiligen: Um die Stimme der Bürger entsprechend zu platzieren, wurde hierfür bereits im Januar 2020 ein Parkbeirat mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und dem sozialen Bereich gebildet. (Symbolfoto: Parkraummanagement ©2020 Albrecht Fietz auf Pixabay)

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Die offizielle Internetseite der Stadt zur Parksituation in Wiesbaden finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

Auf dein.wiesbaden.de/wipark sind auch weitere Beteiligungsformate im Projektverlauf aufgezeigt. Ebenso sind dort die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung veröffentlicht. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Allgemeine Informationen zum Parkraummanagement in der Landeshauptstadt bietet die Seite www.eswe-verkehr.de/parken.

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