Das Hessische Staatstheater zeigt am Samstag die Oper „Eugen Onegin“ in drei Akten mit dem Libretto und der Komposition von Konstantin Schilowski, nach dem Roman von Alexander Puschkin.

Eugen Onegin ist die schönste, berührendste und meistgespielte russische Oper. Zwischen Verdi und Wagner, zwischen dramatischer und epischer Gestaltung führen die Lyrischen Szenen in gegensätzliche Welten von russischem Landleben und städtischem Geldadel.

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Wiederaufnahme in der Oper –  „Eugen Onegin“
Wann: Samstag, 10. November 2018, 19:30 Uhr
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden (Navigation durch Klick!)
Eintritt: Karten ab 11,00 Euro

Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter +49 611 132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.
Weitere Vorstellungen sind am 18. November, 1. Dezember …

In der Oper zeigt Taschaikowski ein Russland, in dem es viele arme Menschen gibt, die sich für Höhergestellte abrackern müssen – und die einer Schicht unglaublich reicher Müßiggänger gegenüberstehen: Eine Gesellschaft, deren Vorlage Alexander Puschkin mit seinem 1833 erschienenen Versroman Eugen Onegin gibt. Peter Tschaikowski hat ihn vertont, und die gleichnamige Oper dazu geschrieben.

„Man erlebt in Wiesbaden eine unaufwändige Handlung in Datschenatmosphäre: mit durch Schiebewände bruchlos wechselnden Raumöffnungen und -schließungen und schöner, sozial distinguierter Bekleidung (Bühne: Zinovy Margolin, Kostüme: Olga Shaishmelashvili).“ – Frankfurter Rundschau, 12. März 2017

Im Staatstheater Wiesbaden feierte die Inszenierung von Vasily Barkharkov am 11. März Premiere. Neu ist die russische Sopranistin Olesya Golovneva als Tatjana zu erleben. Kenner des Wiesbadener Hauses kennen sie als Adina in Der Liebestrank oder als Desdemona in Otello.

Christopher Bolduc in der Titelrolle

Nach seinem Rollendebüt im vergangenem Jahr übernimmt die Titelpartie wieder Christopher Bolduc. Zuletzt war er in Wiesbaden u.a. in der Titelpartie in Don Giovanni, als Lescaut in Manon und als Wolfram in Tannhäuser zu sehen.

Asmik Grigorian, Christopher Bolduc, Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden in „Eugen Onegion“. Foto: Karl & Monika Forster

Asmik Grigorian, Christopher Bolduc, Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden in „Eugen Onegion“. Foto: Karl & Monika Forster

Es spielen…

Auch Silvia Hauer ist wieder mit dabei.Wie bei der Premiere übernimmt sie die Partie der Olga. Neu im Ensemble sind dagegen Aaron Cawley als Lenski, Young Doo Park singt als Fürst Gremin, Romina Boscolo als Larina.
Neben den neuen Gesichtern setzt Regine Palmai aber auch wieder auf Erik Biegel als Triquet und In der Partie der Filipjewna auf Anna Maria Dur. Die Musikalische Leitung übernimmt in diesem Jahr GMD Patrick Lange, der Tschaikowskis Oper zuletzt an der Wiener Staatsoper dirigierte.

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung GMD Patrick Lange
Inszenierung Vasily Barkhatov
Bühne Zinovy Margolin
Kostüme Olga Shaishmelashvili
Licht Andreas Frank
Chor Albert Horne
Dramaturgie Regine Palmai

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