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xCafe Mechtild im Museum Wiesbaden

Café Mechtild: Ort der Begegnung

Glanz und Gloria, vergangenen Samstag ist die „Die kleine Seifenblase“ von Susanne Klaeke aus dem Museum rausgeholt. Am Sonntag, einen Tag nach dem Ball des Sports, hat die Domäne Mechtildshausen mit Louis Lehmann als grastronomischer Leiter zum ersten Mal die Türen vom neuen Café Mechthild aufgemacht.

Volker Watschounek 4 Jahren vor 0

Das vermuffte Kantinenflair ist Vergangenheit. Moderne prägt das Café Mechtild. Besucher sitzen zusammen, unterhalten sich – ohne dass das Klirren von Gläsern und Geschirr die Luft im Museumsacfé durchschneidet.

Der neue gastronomische Leiter und die Wiesbadener Jugendwerkstatt sind eng verbunden. Von 2015 bis 2019 hat Louis Lehmann auf der Domäne Mechtildshausen seine Ausbildung zum Gastronomiefachmann absolviert. Während  seiner Ausbildung hat er die drei gastronomischen Betriebe der Domäne kennengelernt. In der gehobenen Küche kennt er sich aus, wie in der bürgerlichen. In dem Café in der Mitte wirkte er nicht nur gastronomisch mit: Dort hat er auch den einen oder anderen Kaffee genossen. Irgendwann hat er mitbekommen, dass Feinkost Feikert das Museumscafé im Sommer aufgeben würde. Aus Sommer wurde Herbst. Die letzten Wochen im Winter war es Susanne Klaeke, die die Museumsbesucher mit ihrer Kleinen Seifenblase versorgte. Zwischenzeitlich waren sich die Museums-Geschäftsleitung und die Domäne Mechtildshausen einig geworden – so stand die Domäne als neuer Pächter fest. Lehmann, der seine Ausbildung inzwischen beendet hatte, hat dies mitbekommen – und sich gleich als gastronomischer Leiter beworben.

„Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Museumsgastronomie liegt uns sehr am Herzen.“– Stadtrat Christoph Manjura, Aufsichtsratschef der WJW und Werner Backes, Geschäftsführer der WJW und der Domäne Mechtildshausen

Damit wird das Museumscafé nicht nur zum Schaufenster der Domäne in der Innenstadt. Das Café gilt ebenso als Ausbildungsbetrieb und spannende Erweiterung der Ausbildungsorte der Wiesbadener Jugendwerkstatt. Bis es soweit ist, müssen sich die Abläufe aber erst einmal einspielen erklärt der gastronomische Leiter. Jörg DaurStellvertretender Direktor und Kurator im Museum Wiesbaden, sieht das positiv. Das Museum und die Domäne können voneinander nur profitieren, findet er und ergänzt, dass mit den jungen Leuten. auch frischer Wind eingezogen sei.

„Als Ort der kulturellen Bildung können wir hier junge Menschen mit dem klassischen Museumspublikum zusammenbringen.“Dr. Jörg Daur, Stellvertretender Direktor

Das sei eine Chance, um jungen Menschen Kunst zugänglich zu machen – etwa wenn sie in ihrem Freundeskreis von ihrer Arbeit erzählten und etwa ein Selfie mit einem Gemälde von Jawlensky zeigten, so Daur weiter. Es wäre cool, wenn so mit der neuen Kooperation neues Publikum aufzuschließen ist. Bleibt zu hoffen, dass das gelingt und künftig etwa auch über sogenannte Instawalks die Zielgruppe in Zukunft verjüngt werden kann. Denn auch sie sind Bestandteil der Digitalstrategie von Kann und Museum sowie dem zukunftsgerichteten Konzept.

„Das Museum als Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und Inspiration für alle Besucher gewinnt mit der Kooperation einen weiteren, besonderen Akzent.“ – Jörg Daur, stellvertretender Direktor des Museums Wiesbaden

Hintergrund – Seit dem 1. Februar bewirtschaftet die Domäne Mechtildshausen mit einem Speisenangebot aus regionalen Bioland-Produkten, darunter Kuchen, Snacks, Suppen und Eintöpfe, das Museumscafés. Für den Betreiberwechsel wurde der zuvor von Feinkost Feickert betriebene Caféraum renoviert und das Mobiliar ergänzt und überarbeitet. Eine besondere Schalldämmung an der Decke sorgt für eine angenehme Akustik und Raumatmosphäre.

Kuchenauswahl

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Die offizielle Internetseite vom Museum Wiesbaden finden Sie unter museum-wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.