Die Konzertsaison 2017.2018 ist mit dem Wort „Wir“ überschrieben und steht für das kollektive Erleben von etwas Einzigartigem und die Verbundenheit des Hessischen Staatsorchesters mit Stadt und Land.

Leben und Tod gehören zusammen als die zwei voneinander unablöslichen Seiten der menschlichen Existenz: das letzte Pochen des Herzens, die Trommelschläge auf dem Weg zum Henker aber auch die Süße der letzten Erinnerung, die Liebe zum Leben.

1. Sinfoniekonzert, kurzgefasst

Auf dem Programm – Richard Strauss „Tod und Verklärung“ – Gustav Mahler Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ – Dmitri Schostakowitsch „Sinfonie Nr. 15“
Wann: Mittwoch, 27. September 2017 , 20:00 Uhr
Wo: Kurhaus Wiesbaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden (Karte + Navigation)
Eintritt: ab 9,90 Euro

Beim ersten Sinfoniekonzert am 27. September wird die Verbindung von Leben und Tod in der Musik deutlich. So blickt Richard Strauss’ in „Tod und Verklärung“ auf die Stationen seines Lebens zurück und findet „Welterlösung, Weltverklärung!“. In Gustav Mahlers „Wunderhorn“-Liedern gehört die Liebe so fest zum Dasein wie der Abschied.

Musikalischer Kosmos

Die letzte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch aus dem Jahre 1971 blickt mit zahlreichen Zitaten aus dem eigenen Werk sowie anderer Komponisten wie Rossini und Wagner auf den musikalischen Kosmos des bedeutenden sowjetischen Künstlers. Eine heitere wie traurige Verdichtung seines Lebens.

Nachlese: Sinfoniekonzert

Als neues Format der Spielzeit 2017.2018 findet im Anschluss an jedes Sinfoniekonzert im Muschelsaal des Kurhauses die Nachlese statt. Das Publikum kann bei einem Glas Rheingauer Riesling mit den Künstlern ungezwungen ins Gespräch kommen.

Zur Person Christoph Altstaedt

Dirigent Christoph Altstaedt leitete 2004 bis 2011 das von ihm gegründete Junge Klangforum Mitte Europa. Er war 2011 bis 2013 Interims-Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und 2010 bis 2014 Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Bariton Benjamin Appl, Schüler von Dietrich Fischer-Dieskau, wurde vom Grammophone Magazin zum »Young Artist of the Year 2016« gewählt.

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