Die Konzertsaison 2018.2019 ist wieder mit dem Wort „Wir“ überschrieben. Das „Wir“ stehtfür das kollektive Erleben von etwas Einzigartigem und die Verbundenheit des Hessischen Staatsorchesters mit Stadt und Land.

Im 3. Sinfoniekonzert wird der Komponist und Thereminist Clemens Rynkowski ein eigens von ihm für den Anlass geschriebenes Konzert für Theremin und Orchester zur Uraufführung bringen. Das Auftragswerk mit dem Titel Xena setzt sich mit dem Komplex des Fremden auseinander. Vor dem Konzert findet eine Stunde vor Beginn eine Einführung im Friedrich-von-Thiersch-Saal statt.

3. Sinfoniekonzert, kurz gefasst

Programm – Sergei Prokofjew Suite aus der Oper Die Liebe zu den drei Orangen
Clemens Rynkowski (*1978) 
Xena (Uraufführung) Konzert für Theremin und Orchester 
Robert Schumann 
Sinfonie Nr. 4
Wann: Mittwoch, 7. November 2018 , 20:00 Uhr
Wo: Kurhaus Wiesbaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden (Karte + Navigation)
Eintritt: ab 9,90 Euro

Zu hören sind die geradezu überirdischen Klänge, dem Thema Raumfahrt zu tonalen Ausflügen in Lichtjahre entfernte Sphären verhilft – oder andersherum aus der Zukunft zu kommende Musik darstellt: Die Töne des Theremins werden ohne Berührung mit den Händen quasi aus der Luft gezupft.

Prokofjews Oper

Prokofjews Oper Die Liebe zu den drei Orangen entstand 1921, also in der gleichen Aufbruchszeit wie die Erfindung des Theremins. Der Fortschrittsglaube an die elektronische Musik findet bei Prokofjew Resonanz in den stampfenden Schlagwerkpassagen und metallglänzenden Bläsereinsätzen. Der Rhythmus ist auch markantes Merkmal von Schumanns Sinfonie d-Moll, deren – pausenlos anschließende – vier Teile voller motivischer Einfälle und Bezüge sind.

Die Handelnden

Dirigent GMD Patrick Lange – Theremin Clemens Rynkowski  Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Zur Person Sergei Sergejewitsch Prokofjew

Sergei Sergejewitsch Prokofjew ist Sohn eines Gutsverwalters. Schon in frühem Alter zeigte er großes musikalisches Talent – und wurde von mancher landwirtschaftlichen Arbeit befreit. Schon im Alter von vier Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht, 1896 schrieb er seine ersten Kompositionen. Nachdem der Komponist Reinhold Glière dem jungen Prokofjew Privatstunden erteilt hatte, wurde er  Alexander Glasunow. Auf Empfehlung begann er sofort ein Studium am Konservatorium – der Beginn seiner Karriere.

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