Vollbremsung auch für die Jugendherbergen. Seit Beginn der Korona-Krise sind sie geschlossen. Auch wenn Sie bald wieder öffnen dürfen: Schüler dürfen bis Herbst nicht auf Klassenfahrt. 

Die Hessische Landesregierung wird die hessischen Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes mit einer Soforthilfe von einer Millionen Euro unterstützen. Jugendherbergen fallen bisher durch das Raster der Rettungsschirme von Bund und Land. Unsere Soforthilfe ist eine schnelle Reaktion auf den akut angezeigten Liquiditätsengpass der Jugendherbergen. Weitere Programme und Hilfen wie Versicherungsleistungen und Kurzarbeit kommen dazu und können von den Herbergen genutzt werden, erklärt der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose am 7. Mai in Wiesbaden.

Die Gemeinnützigkeit rächt sich

Die Jugendherbergen sind von den Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus stark betroffen. Als gemeinnützige Einrichtungen dürfen sie nur in begrenztem Umfang Gewinn erzielen oder Rücklagen bilden, so dass sie jetzt vor existenzbedrohenden Liquiditätsengpässen stehen.

Familienfreundlich

Die Finanzierung diene als Überbrückungshilfe, damit Jugendherbergen als wichtiger Faktor für ein familienfreundliches Hessen weiterbestehen könnten. Für viele Familien bieten die Herbergen Urlaubsmöglichkeiten mit einem kinderfreundlichen Umfeld. Für Aktivitäten und Fahrten von Jugendgruppen und Schulklassen stelle diese eine unverzichtbare Infrastruktur dar. Es ist uns wichtig, dieses Angebot auch in Zukunft zu erhalten, so der Minister abschließend.

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Die offizielle Internetseite der Jugendherberge Wiesbaden finden Sie unter www.jugendherberge.de.

 

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