Die Klimawette „Kickt die Tonne!“ kommt zum Bundestagskandidaten-Talk der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz

Die bundesweite CO2-Sparaktion Die Klimawette ist am 8. August zu Gast am neu gestalteten Kransand-Ufer direkt an der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz-Kastel. Zuvor diskutieren dort ab 17:00 Uhr die Bundestagskandidaten aus beiden Landeshauptstädten über das Schwerpunktthema Klimaschutz. Der Klimawette-Initiator Dr. Michael Bilharz vom Verein ‚3 fürs Klima‘ radelt mit Lastenrad und einer Tonne CO2 seit dem 26. Juni für die Klimawette unter dem Motto Kickt die Tonne über 6000 km in 100 Tagen quer durch Deutschland. Die Klimawette zeigt spielerisch auf, wie alle einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten und die nächste Tonne CO2 einsparen kann. Schirmherr der Klimawette ist der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dirk Messner. Mitveranstalter vor Ort sind die lokalen Engagierten von WiesbadenZero und  Parents4Future Mainz.

Was ist die Klimawette?

Die Klimawette zeigt auf, dass alle einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten können. Sie möchte deshalb bis zur nächsten Weltklimakonferenz in Glasgow Anfang November eine Million Menschen gewinnen, die zusammen eine Million Tonnen CO2einsparen.

Dazu wollen die Engagierten von WiesbadenZero und Parents4Future Mainz ihren Beitrag leisten und haben Kandidat der beiden Wahlkreise für die Bundestagswahl um 17.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Wir wollen den Kandidat auf den Zahn fühlen, was sie wirklich für den Klimaschutz tun werden, falls sie in den Bundestag einziehen, so Dirk Vielmeyer von WiesbadenZero. Diese Wahl ist eine Klimawahl, ergänzt Michael Lengersdorff von den P4F Mainz. Alle Bürger links und rechts des Rheins können sich vor Ort und komprimiert ein Bild machen, wer welche Maßnahmen für einen nachhaltigen Klimaschutz plant und Fragen an die Kandidaten richten.

Wie kann man mitmachen?

Das Mitmachen geht ganz einfach über die Website www.dieklimawette.de auf zwei Wegen.

Zum einen kann man selbst CO2 einsparen und für die Klimawette erfassen. Aus einer Liste von 20 Vorschlägen kann man hierzu seinen eigenen Vorsatz für den Klima-Sommer heraussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum solaren „Balkonkraftwerk“.Zum anderen können konkrete Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Kompensationsdienstleistern durch eine Spende unterstützt werden und damit tonnenweise CO2 vermieden werden. Zur Auswahl stehen Solar- und Effizienzprojekte ebenso wie Aufforstungs- und Pflanzenkohle-Projekte.

„Beim Einsatz für den Klimaschutz kann sich schon auch der Frust ansammeln. Deshalb darf der Spaß nicht zu kurz kommen.“ – Dr. Michael Bilharz

Um die Aktion bundesweit bekannt zu machen, hat sich das Team der Klimawette eine besondere Challenge ausgedacht. In 100 Tagen radelt der Initiator Michael Bilharz mit dem Lastenrad über 6000 km quer durch Deutschland. Der 49-jährige Doktor der Ökonomie und Ökologie macht in 200 Städten Station, um die Klimawette vor Ort vorzustellen und zum Mitmachen zu motivieren. Dabei ist das Motto der Sommerradtour Kickt die Tonne! durchaus wörtlich zu nehmen. Denn im Gepäck sind nicht nur spannende Tools wie das CO2-Battle und der Klimawetten-Jackpot, sondern auch eine Tonne CO2, die man mal so richtig „umhauen“ darf.

CO2-Städteliga: Wer wird Klimaschutz-Meister?

Die Klimawette fordert deshalb auch die Städte Mainz und Wiesbaden auf, die Herausforderung anzunehmen, eine eigene Klimawette auszurufen und bis November rund 7645 Tonnen CO2 einzusparen. Die CO2-Städteliga der Klimawette ermöglicht den direkten Vergleich mit der Nachbarstadt oder anderen Städten. Denn alle Teilnehmer werden über ihre Postleitzahl automatisch den jeweiligen Städten „gutgeschrieben“.

Bild oben ©2021 DieKlimawette.de bearbeitet

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Mehr Informationen zur Klimawette finden Sie unter www.dieklimawette.de.

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