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Kunst am Bau: Martin Michel, Christiane Hinninger und Emilia Neumann enthüllen die Skulptur vor dem RMCC

„Kunst am Bau“ ist eingeweiht, ist sichtbar

Zwischen dem Rhein Main Congress Center, dem Museum, Wiesbaden, und dem Museum Reinhard Ernst wurde heute am Donnerstag die Skulptur „Kunst am Bau“ eingeweiht. Im Gesamtbild zeigt sich ein gelungener und ästhetisch anspruchsvoller Ort zum Verweilen . Ein Platz, den es mit Leben zu füllen gilt.

Volker Watschounek 11 Monaten vor 1

Endlich hat auch das Rhein-Main Congress-Center (RMCC) eine Kunst am Bauinstallation, die sich durch ihre fließende Gestaltung das Wiesbadener Thema Wasser aufgreift.

Mit der beeindruckenden Enthüllung von drei faszinierenden Skulpturen der renommierten Bildhauerin Emilia Neumann vor dem Rhein-Main Congress–Center (RMCC) findet der nichtöffentliche Einladungswettbewerb „Kunst am Bau“ einen eindrucksvollen Abschluss.

Seit Jahrzehnten ist es eine etablierte Praxis, dass bei Bundesbauten ein Anteil der finanziellen Ressourcen für künstlerische Gestaltung reserviert wird. Das zielt darauf ab, öffentlichen Plätzen und Räumen neues Leben einzuhauchen, eine persönliche Bindung zwischen den Menschen und den errichteten Strukturen herzustellen. – Christiane Hinninger

In den vergangenen Wochen wurde mit Sorgfalt die Unterkonstruktion auf der Rasenfläche vor dem RMCC errichtet, um die Skulpturen dauerhaft zu verankern. Über einen Zeitraum von rund zehn Monaten widmete sich die 37-jährige Künstlerin Emilia Neumann mit Hingabe der Erschaffung ihrer tonnenschweren Skulpturen. Diese einzigartigen Werke, geschaffen aus Elementen wie Wasserbehältern, darunter Regentonnen und Wassermuscheln, tragen zur Fusion des RMCC und des Museum Wiesbaden als kulturelles Zentrum bei. Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger betont die herausragende Bedeutung der Skulpturen für den städtischen Raum: Durch Wasserbecken und Grüngevierte ist es gelungen, das RMCC und das Museum Wiesbaden als Quartier zu vereinen. Die Skulpturen verleihen dem Frontbereich des Kongresszentrums etwas Unverwechselbares, das sich in beeindruckender Weise mit dem für unsere Stadt so wichtigen Thema Wasser auseinandersetzt.

Zwischen dem Rhein-Main Congress-Center, dem Museum Wiesbaden und dem Museum Reinhard Ernst haben wir einen gelungenen und ästhetisch ansprechenden Ort geschaffen. Ein Ort, an dem man verweilen kann. Ein Platz. der hoffentlich schon bald von Leben erfüllt sein wird. – Christiane Hinninger

Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, die das RMCC betreibt, ist von der kulturellen Bereicherung überzeugt. Er sagte, dass die Skulpturen zu einer Art Visitenkarte würden und in ihrer Form für das breitgefächerte Raumangebot und die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten des modernen Veranstaltungszentrums. stünden. Die beeindruckenden Kunstwerke repräsentieren somit nicht nur eine künstlerische Ergänzung, sondern werden zu einem integralen Teil der Identität.

Emilia Neumann ist nicht nur eine herausragende Bildhauerin, sondern auch eine begnadete Malerin. In ihren Werken verwebt sie Skulptur und Malerei. Dabei Bilden alltägliche Objekte die ihres Schaffens: in Wiesabden sind es Wassergefäße. Sie hat die Formen nicht nur als Material genutzt, sondern regelrecht durchdrungen – und dabei stets die Idee der Skulptur behalten. – Dr. Andreas Henning

Seit mehr als 70 Jahren fließt ein fester prozentualer Anteil der Bausumme von Bundesbauten gemäß einer Empfehlung des Deutschen Bundestags in die Kunst am Bau. Dies dient der Belebung öffentlicher Plätze und Räume sowie der Stärkung der Verbindung zwischen den Menschen und den Bauwerken. Im Fall des Rhein-Main Congress-Center hat die TriWiCon als Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden gemäß dieser Tradition Mittel für Kunst am Bau bereitgestellt. Eine unabhängige Jury, bestehend aus anerkannten Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturbereichs, hatte die Aufgabe, Künstler für den Wettbewerb auszuwählen. Unter dem Vorsitz von Dr. Beate Kemfert, Direktorin Kunst- und Kulturstiftung, Opelvillen Rüsselsheim, wurde Emilia Neumann als Siegerin ausgewählt.

Ein künstlerischer Prozess ist schwer im Voraus einzuschätzen. Selbst wenn man alles bis ins kleinste Detail plant, tauchen während des Schaffens immer unvorhergesehene Herausforderungen auf. Das war hier nicht anders. Letztendlich ergibt sich der gesamte Nervenkitzel, die Motivation und auch die Neugier aus den Herausforderungen, die zwangsläufig Teil des Prozesses sind. – Emila Neumann

Die Entscheidung zugunsten der Werke von Emilia Neumann basiert auf ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Perspektive und ihrer Fähigkeit, die Betrachter in den Schaffensprozess einzubeziehen. Neumann selbst beschreibt ihre Intention mit den Worten: Ich freue mich, dass die Skulpturen ihren Platz vor dem RMCC gefunden haben. Doch erst wenn die Betrachtenden durch die eigene Deutung zu Schöpfenden werden und die Ursprungsform in Vergessenheit gerät, habe ich wirklich etwas Neues erschaffen.

Impressionen

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Foto oben©2023 Volker Watschounek

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Weitere Informationen zu Kunst am Bau gibt es unter www.rmcc.de/kunstambau.
Die Internetseite der Bildhauerin Emilia Neumann finden Sie unter emilianeumann.com.

 

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Wilfried Lüderitz sagt:

    Beim ersten Entwurf zur Kunst am Bau hatte der damalige Projektleiter des RMCC, Henning Wossidlo, sich gegen den dekonstruierenden Entwurf der Künstlerin Bonvicini, eines ungestalteten Steinhaufens, gewendet.
    Damals war es vor allem der verflossene Museumsdirektor Klar, der dieses Objekt durchsetzen wollte, da er das RMCC als architektonische Konkurrenz gegenüber dem Landesmuseums sah.
    Und so sieht jetzt die Fortsetzung der Aktion aus, mit bemaltem Betonbruch, begrüßt von allen Kulturakteuren!

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.