Ein Prachtbau im Herzen der Stadt. Eine einzigartige Fassade in Wiesbaden. Ein Bau, das Bestimmungen nicht mehr gerecht wird: das Staatstheater, doch deutlich besser wie das Walhalla.

Architektur bleibt – unter diesem Motto öffnen am Tag der Architektur am 23. und 24. Juni die Türen zu neuen oder erneuerten Gebäuden, Quartieren und Grünanlagen und laden zum Austausch über Architektur und Stadtplanung ein. In Wiesbaden stehen zwei zu erhaltende Gebäude im Fokus: Das Staatstheater und das Walhalla.

Tag der Architektur, kurz gefasst

Werner-von-Siemens Schule, Bürgerhaus Medenbach, RheinMain CongressCenter
Wann: Samstag, 23. Juni 2018
Infiormationen zu Führungen und weiteren Gebäuden

Die Liste ist lang. Sie beginnt bei kleineren Mängeln, die vergleichsweise mit minimalen Aufwand zu beseitigen sind und reicht bis zu erheblichen Mängeln bei den Brandschutzklappen an den Lüftungsanlagen des Hessischen Staatstheaters – welche im Moment nur durch personellen Einsatz ausgeglichen werden können

Personal, das von morgens bis abends mit zahlreichen Kontrollgängen die Gefahrenlage für viel Geld begutachten und einschätzen. 820.000 Euro kostet die Maßnahmen Land und Stadt, jährlich. Geld das anderweitig besser angelegt werden könnte.

820.000 Euro – für was

Welche Zeit die Beseitigung der Mängelliste im Hessischen Staatstheater beansprucht, ist nicht bekannt. Schwer dürfte es fallen, alle Mängel im laufenden Betrieb zu beseitigen. Eine Alternative liegt auf dem Tisch. Designer Michael Müller würde das Geld gerne dazu einsetzen. um das Walhalla Studio zu revitalisieren. Wie das funktionieren könnte…

Walhalla-Studio im Wandel der Zeit

Zusammen mit dem Architekturbüro Hoga werden der Designer, Architekt Dirk Hoga, Bauhistoriker Dr. Martino La Torre und Mitstreiter der Walhalla-Studios am diesjährigen Tg der Architektur über ihr gemeinsames Projekt zur Wiederbelebung des Wiesbadener Walhalla-Theater informieren – mit  einzigartigen historischen Plänen und Fotografien. Dazu veranschaulichen Presseartikel der vergangenen 30 Jahre bis heute  das Auf und Ab der Geschichte des innerstädtischen Juwels.
(Bild: Architekturbüro Hoga)

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