Menschenansammlungen wie auf Volksfesten sind potentielle Angriffsziele für Amokfahrten. Um diese Gefahr zu bannen, hat Bürgermeister Dr. Oliver Franz nun für Wiesbaden ein Sicherheitskonzept vorgestellt.

Ob Nizza, Barcelona oder Berlin: In den Medien gab es in der Vergangenheit genügend traurige Beispiele. Terroristen oder Amokläufer nutzten Kraftfahrzeuge, um damit in eine Menschenmenge zu rasen. Grund genug für Bürgermeister Dr. Oliver Franz, in seiner Funktion als Ordnungsdezernent dem Magistrat ein Konzept zum Schutz der Innenstadt gegen illegales Befahren vorzulegen.

Gemeinschaftsprojekt Sicherheit

Unter Beteiligung der Wiesbadener Berufsfeuerwehr, den Rettungsdiensten sowie der Landespolizei wurde das Konzept durch das Ordnungsamt erstellt und abgestimmt. Dabei war die Zielsetzung klar definiert: Fußgängerzone, Schloßplatz und das Dern’sche Gelände sollen ebenso gegen Amokfahrten gesichert werden wie zentrale Veranstaltungsflächen, etwa der Wilhelmstraße, der Bereich rund um das Kurhaus, das RheinMain CongressCenter Wiesbaden, dem Helmut-Schön-Park und dem Kulturpark. Dafür sollen geeignete Sperrvorrichtungen, wie etwa versenkbare Poller, installiert werden.

„Das Sicherheitskonzept dient nicht nur zum Schutz vor Amokfahrten“ – Bürgermeister Dr. Franz

„Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Stellen für die gründliche Erarbeitung des Sicherheitskonzeptes, das nicht nur dem Schutz vor Amokfahrten dienen wird, sondern darüber hinaus, in der Fußgängerzone die Zahl der Durchfahrten außerhalb der Anlieferungszeiten drastisch reduzieren wird“, erläutert Bürgermeister Dr. Franz. „Der Schutz vor Amokfahrten gehört neben dem Ausbau der Videoüberwachung zu den zentralen Sicherheitsprojekten in Wiesbaden“, so der Ordnungsdezernent weiter.

Plan steht – Umsetzung folgt

Das Sicherheitskonzept, dessen Ausarbeitung bereits im Februar durch den Haupt- und Finanzausschuss beschlossen wurde, muss nun durch Ausführungsvorlagen umgesetzt werden, wie Dr. Franz betont. Dies geschieht unter der Führung vom Tiefbau- und Vermessungsamt des Dezernates für Umwelt und Verkehr. Die Finanzierung dieser Maßnahmen steht in den kommenden Haushaltverhandlungen auf der Tagesordnung.

 

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