Die Idee für den Russischen Friedhof geht auf einen Vorschlag der Großfürstin Charlotte von Württemberg zurück, die Frau von Michael Pawlowitsch.

Fjodor Dostojewski hat eine enge Bindung zu Wiesbaden. Das Hessische Staatstheater inszenierte Ende 2016 im Salon-Carl-Schuricht einen Lebensabschnitt des jungen Dichters: Die Entstehung des Romans „Der Spieler“.

Russischer Friedhof, kurzgefasst

Führung und Lesung am Russischen Friedhof
Wann: Donnerstag, 1. Juni 2017, 18:00 Uhr
Wo: Russischer Friedhof, Christian-Spielmann-Weg 2, 65193 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Kosten: 5,00 Euro

In etwa zur gleichen Zeit – Mitte des 19. Jahrhunderts – entstanden in Wiesbaden die Russische Kirche sowie der Friedhof auf dem Neroberg. Die russische Gemeinde findet ihren Ursprung. Das Stadtarchiv besinnt sich an die alten Tage und nimmt beides Anlass, um im Rahmen einer Führung und szenischen Lesung den Russischen Friedhof auf dem Neroberg ins Gedächtnis rufen.

Führung und szenische Lesung

Zusammen mit der Leiterin des Stadtarchivs Dr. Brigitte Streich wird der Schauspieler Christoph Pütthoff die Geschichte des Friedhofs aufleben lassen und den Teilnehmern den Russischen Friedhof mit Lesungen aus zeitgenössischen Briefen, Tagebüchern und Gedichten wieder näher bringen.

Wiesbaden, russisches Zentrum

Wiesbaden war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Treffpunkt russischer Künstler und Intellektueller. Die weithin sichtbaren russischen Kirche auf dem Neroberg, und der in der Nähe gelegene russische Friedhof sind heute ein Beleg für die große Anziehungskraft, die Wiesbaden seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. als Reiseziel auf den russischen Adel ausübte

Der Dichter Fjodor Dostojewski frönte 1865 in Wiesbaden seiner Spielleidenschaft und verewigte die Stadt ein Jahr später im Roman „Der Spieler“ als „Roulettenburg“.

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