Nichts ist leichter als Klimaschutz und Strom zu sparen – vor allem in der Ferienzeit. Ziehen Sie den Stecke, nutzen Sie ausschaltbare Steckdosen oder nehmen Sie einfach die Sicherung raus.

Das Umweltbewusstsein wächst und auch in Wiesbadens demonstrieren jede Woche Kinder und Jugendliche für besseren Klimaschutz. Sie haben das Thema in Deutschland, in Hessen und in Wiesbaden an die Spitze der politischen Agenda getragen. Zurecht, denn noch nie war soviel CO2 in der Atmosphäre wie heute. Ob im kleinen oder im großen Rahmen. Um mitzumachen, ist es nie zu spät. Die Frage ist: Wie?

„Manchmal ist es schwer, von jetzt auf gleich komplett auf etwas zu verzichten. Großeinkauf, Geschäftstermin oder Kinder holen: Man hat sich an das eigene Auto gewöhnt. Doch bereits das Halbieren der Nutzung lohnt sich.“ – Proklima

Das Umweltamt in Wiesbaden lässt Sie dabei n nicht allein. Zusammen mit Experten hat das Amt die Klimaschutz-Plattform proklima-wiesbaden.de initiiert. Dort wird nicht nur das gesamte bestehende städtische, unternehmerische und zivilgesellschaftliche Klimaschutz-Engagement vorgestellt. Proklima lädt ein aktiven Mitmachen ein.

„Campen heißt Natur pur, die Seele im Grünen baumeln lassen und entspannen vom Alltag. Und Campen ist vor allem gut für das Klima. Eine Woche Zelt statt Hotel kann ganze 115 kg CO2 pro Jahr vermeiden.“ – proklima-wiesbaden.de

Eins ist klar, effektiver Klimaschutz ist nur gemeinsam durch motiviertes Handeln aller möglich, so Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent. Wiesbadens Umweltdezernent lädt ein, die Plattform kennenzulernen. Sie biete unterschiedlichen Zielgruppen und Interessenten Zugang zu vielen Klimaschutz-Angeboten und motiviert zum eigenen klimafreundlichen Handeln in den Bereichen Mobilität, Konsum, Ernährung, Energie, Stadtentwicklung und weiteren. Wer mag, kann sein Engagement und seine Veranstaltungen zum Klimaschutz auf der Webseite abbilden.

„Schon in der Fahrschule war es bereits Thema, wird aber häufig vergessen: Frühes Schalten und eine generell sparsamere Fahrweise. Das Gute ist: Eben speziell diese Methode kann man jederzeit lernen.“ – proklima-wiesbaden.de

Wie einfach es sein kann, mitzumachen, zeigen 72 auf der Webseite abgebildete Aktionen für den Alltag. Sie machen deutlich: Klimaschutz ist vielfältig und lässt sich für jeden ganz leicht in den Alltag integrieren und das beweisen auch die Statements der fünfzehn Wiesbadener „ProKlima“-Botschafter. Wer selbst mehr für den Klimaschutz tun möchte, findet auf der Plattform also jede Menge Tipps. Tipps wie sie beispielsweise Strom und damit bares Geld sparen.

„Frische Produkte, wenig Verpackung nette Kontakte und überaus vorzeigbare CO2-Einsparpotenziale. Für Regionalität veranschlagen wir hier 1,75 kg CO2-Einsparung pro Woche, für den Bioanbau 1,90 kg CO2-Einsparung pro Woche. Insgesamt bleibt so eine Einsparung von 3,65 kg CO2 gegenüber dem Einkauf im Supermarkt.“ – proklima-wiesbaden.de

Am Samstag, 29. Juni, wurde die neue städtische Webseite im Rahmen eines bunten Aktionsprogramms vor dem Rathaus vorgestellt (Wiesbaden lebt berichtete). Dort erwartete die Besucher unter anderem eine Live-Druckaktion mit 500 klimaneutral und fair produzierten T-Shirts aus Biobaumwolle. Für Kinder gab es neben den „#teamproklima-T-Shirts“ ein großes betreutes Aktionsmemory. Außerdem diskutierten drei Botschafter – Lothar Pohl (Sänger der Kultband Crackers), Silas Gottwald (Vorsitzender Wiesbadener Jugendparlament) und Dirk Fellinghauer (Objektleiter Sensor Magazin) – mit Dezernent Andreas Kowol, wie es gelingen kann, den eigenen Alltag möglichst klimagerecht zu gestalten.

Weitere Nachrichten aus dem Umweltamt lesen Sie hier.

Die neue Internetseite Proklima-Wiesbaden finden sie hier.

 

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