Auch wenn Wiesbaden in der Bilanz gegen Aachen als die besser Mannschaft gilt. Am Samstagnachmittag waren die Sopielerinnen von Dirk Groß machtlos.

Dass es ein schwerer Auftritt in Aachen werden würde, daran zweifelte niemand. Am Ende ist es Ladies-Diagonalangreiferin Taylor Agost, die immer wieder punktete und Wiesbaden nahezu im Alleingang eliminierte. Der 1,90 Meter große US-Amerikanerin gelangen in nur 73 Spielminuten insgesamt 21 Punkte. Gegen diese Angriffswucht war das Team von Trainer Dirk Groß machtlos.

Ladies in Black Aachen – VC Wiesbaden, kurz gefasst

  1. Satz, 25:22 – 26 Minuten
  2. Satz, 25:18 – 24 Minuten
  3. Satz, 25:19 – 24 Minuten

MVP Gold, Taylor Angost | MVP Silber, Tanja Gr0er

Aachen agierte clever. Ladies in Black-Trainerin Saskia van Hintum gab die Marschroute vor, mit dem Aufschlag vor allem die VCW-Außen Sina Fuchs und Libera Lisa Stock in Beschlag zu nehmen. Beide VCW-Spielerinnen wurden je 26 Mal mit dem ersten Ball bespielt. Die Hessinnen mussten ihrerseits auch diesmal auf Karolína Bedná?ová verzichten, die noch immer an den Folgen einer Angina laboriert.

„Unsere Eigenfehlerquote war heute einfach zu hoch.“ – Dirk Gr0ß, VCW Coach

Wenn für den VCW etwas zu holen gewesen wäre, dann im ersten Durchgang. Da erwischte Wiesbaden zwar zunächst den schlechteren Start, kämpfte sich jedoch zur Mitte des Satzes wieder heran und ging sogar selbst in Führung. Nach dem 20. VCW-Punkt war Aachen aber wieder dran und zog seinerseits vorbei. Auch der Einsatz von Wiesbadens punktbester Spielerin und späterer MVP Tanja Großer reichte nicht, um die erneute Wende im Satz zu schaffen. Den fälligen Satzball verwandelte – natürlich – Agost mit einem Ass. Im zweiten und dritten Durchgang fanden die Hessinnen nicht mehr zurück ins Spiel, weshalb man unterm Strich wohl von einer verdienten Niederlage sprechen muss.

„Die Ausbeute im Angriff war einfach zu gering, unsere Annahme nicht so stabil wie sonst.“ – Dirk Gr0ß, VCW Coach

Diese gilt es jetzt möglichst schnell aus den Köpfen zu kriegen, denn bereits am Mittwoch empfängt Wiesbaden den aktuellen Tabellendritten Dresdner SC zum Stelldichein. Die Saschen gastieren dann am von der IKK Classic präsentierten Heimspieltag in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr. Tickets gibt’s unter www.vc-wiesbaden.de/tickets oder im VCW-Fanshop in der kleinen Schwalbacher Straße.

Die nächsten Spiele

Mi, 13.03.19 19:00 Wiesbaden Dresden
Sa, 23.03.19 18:30 Wiesbaden Suhl
Sa, 09.03.19 18:00 Aachen Wiesbaden
Do, 21.03.19 18:30 Schwerin Wiesbaden

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 19. Spieltag, Ergebnisse

Dresdner SC 02:03 Allianz Volley Stuttgart
PTSV Aachen 03:00 1.VC Wiesbaden
Schweriner SC 03:00 SC Potsdam
Rote Raben Vilsbiburg 03:01 VfB Suhl Thüringen
USC Münster -:- FTSV Straubing

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 19. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Sp S U N Sätze Diff Pkt
1 Allianz Volley Stuttgart 19 19 0 0 57:8 49 54
2 Schweriner SC 19 18 0 1 55:12 43 52
3 Dresdner SC 20 13 0 7 47:26 21 42
4 SC Potsdam 19 10 0 9 39:34 5 33
5 PTSV Aachen 20 10 0 10 37:36 1 31
6 Rote Raben Vilsbiburg 18 10 0 8 32:26 6 30
7 VfB Suhl Thüringen 19 9 0 10 32:37 -5 26
8 1.VC Wiesbaden 19 9 0 10 33:39 -6 25
8 USC Münster 18 9 0 9 31:34 -3 25
10 FTSV Straubing 18 4 0 14 17:46 -29 13
11 SWE Volley Team 19 3 0 16 19:51 -32 9
12 VCO Berlin 20 0 0 20 10:60 -50 2

 

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