Kinder sind abhängig von ihren Eltern. Wenn die nur wenig Geld verdienen oder auf Sozialhilfe angewiesen sind, bleibt für die Kinder nicht viel übrig.

Der häufigste Grund für Kinderarmut in Deutschland ist eine Arbeitslosigkeit der Eltern. Auch Alleinerziehenden steht häufig nicht genug Geld zur Verfügung. Immer mehr Menschen, das gilt auch fin Wiesbaden, sind auf Hilfsangebote angewiesen. Spenden helfen, die Not von Kindern, Jugendlichen und Familien zu lindern.

Aktionskreis gegen Kinder- und Jugendarmut

Der Aktionskreis gegen Kinder- und Jugendarmut bittet alle Wiesbadener, die finanziell abgesichert sind, Einrichtungen, die sich für Familien und Kinder einsetzen, jetzt besonders zu unterstützen. In der aktuellen Situation und gerade in der Vorweihnachtszeit müssen wir als Stadtgesellschaft füreinander einstehen egal ob mit 5 Euro oder der vom Bund bereitgestellten aber vielleicht nicht benötigten Energiepauschale, sagt Dirk Schirdewahn, Leiter des Jungen Staatstheaters Wiesbaden.

Kinderarmut

Die hohen Energie- und Lebenshaltungskosten drohen auch in Wiesbaden, viele Menschen in den kommenden Monaten in finanzielle Not zu stürzen. Besonders betroffen sind ohnehin finanziell belastete Familien, in denen viele Kinder und Jugendliche bereits in Armut leben müssen oder von Armut bedroht sind. Schon jetzt lebt in Wiesbaden jedes 5. Kind in Armut.

SKF Anziehtreff, Wiesbadener Tafel

Der Aktionskreis empfiehlt Spenden an den SKF Anziehtreff, die Wiesbadener Tafel e.V., das Angebot Upstairs für wohnungslose Jugendliche und das niedrigschwellige kostenfreie Angebot Kunstkoffer. Diese Auswahl ist eine Empfehlung. Die vier Initiativen bieten Hilfe unter anderem in Form von Lebensmitteln, Kleidung, Beratung und kultureller Teilhabe. Wir wissen, es gibt viele andere Träger in Wiesbaden, die ebenso wichtige Arbeit leisten. Am Ende hilft jeder Euro. erläutert Nicole Nestler, Evangelisches Dekanat, das Vorgehen der Initiative.3

Härtefallfonds

Spenden dürfen dabei staatliche Leistungen nicht ersetzen stellt Sascha Schmidt vom DGB-Wiesbaden Rheingau-Taunus klar. Das Aktionsbündnis begrüßt daher den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Einführung eines Härtefallfonds zusammen mit der ESWE-Versorgung. „Wir erwarten nun aber auch eine sehr zügige praktische Umsetzung“.

Jetzt solidarisch sein

Jetzt solidarisch sein ©2022 Evangelisches Dekanat

Aktionskreis gegen Kinder- und Jugendarmut in Wiesbaden

Der Aktionskreis gegen Kinder- und Jugendarmut in Wiesbaden hat sich 2019 gegründet. Zur Initiative gehören: Evangelisches Dekanat Wiesbaden, Deutscher Gewerkschaftsbund Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Evim Bildung, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Wiesbaden-Rheingau, Awo Wiesbaden, Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden Untertaunus und Rheingau, Attac Wiesbaden, Junges Staatstheater Wiesbaden (JUST) und Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Bild oben ©2022 Dekanat Wiesbaden

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Mehr zu dem Thema Kinder- und Jugendarmut in Wiesbaden finden Sie unter dekanat-wiesbaden.de

 

 

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