Der Titel der Ausstellung bildet sich aus einem Anagramm des Wortes „Semesterrundgang“: Drang Strenge Muse zeigt die Vielfalt des Faches.

Mit Print, Film und Corporate Design präsentieren sich unter dem Titel „Drang Strenge Muse“  vom
21. bis 23. Juli die Studierenden des Faches Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain  im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden. Unter dem Titel Drang Strenge Muse spielen die Studierenden der Hochschule RheinMain auf den Prozess des kreativen Arbeitens an und zeigen die Vielfalt des Faches Kommunikationsdesign.

Nassauischer Kunst Verein (NKV), kurzgefasst

Kurz-Ausstellung Drang Strenge Muse
Vernissage:
Donnerstag, 20. Juli 2017, 19:00 Uhr
Wann: Freitag, 21. bis 23. Juli 2017
Wo: Nassauischer Kunstverein, Wilhelmstraße 15, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: frei

Öffnungszeiten: dienstags 14:00 – 20:00 Uhr, mittwochs bis freitags 14:00 – 18:00 Uhr, samstags und sonntags 11:00 – 18:00 Uhr, montags geschlossen

Als Semester- und Abschlussarbeiten entwickelten die Studierenden, für tatsächliche Kunden oder zuvor selbst erdachte und konzipierte Firmen oder Produkte, Entwürfe aus den Bereichen digitales Design, Printmedien und Typografie, Corporate Design sowie Werbekampagnen. Die Ausstellung vereint die dabei entwickelten Lösungen und präsentiert die dahinterstehenden Konzepte.

Reiseerfahrungen teilen

Digitales Design ist zu einem Hauptbereich des Kommunikationsdesigns geworden: Sarah Hodges und Alexander Völkle konzipierten und visualisierten die App Global Tribe, die es den Nutzern ermöglicht ihre Reiseerfahrungen in Form von Videos weltweit zu teilen.

Rund um die „Grüne Hölle“ Nürburgring entwarf Chris Appl ein gleichnamiges Onlinemagazin. Die alternative Food-Plattform Homeal von Merry Gette soll es leidenschaftlichen Hobbyköchen ermöglichen, traditionelle und hausgemachte Gerichte online zu vertreiben.

Ausweg aus der Abhängigkeit

Mirjam Geiß hat für ihre selbst erdachten Do-it-yourself-Boxen Wunderbunt eine passende Homepage designt. Einen Ausweg aus der Abhängigkeit von Drogen, Alkohol oder Medikamenten bietet die Online-Plattform Luis Weis weiter von Celina Reiß. Vanessa Dorena Jahnke entwickelte neben einer Homepage Bücher, die praktische Konfrontationstechniken bereitstellen, um den Umgang mit Angstzuständen zu erleichtern.

Übergang zwischen digital und analog

Ebenfalls online und in Buchform stellt Silvia Frank unter dem Titel You – Brand New Informationen über Gestaltungsprozesse und Markenentwicklung für Neugründer bereit. Aber auch das Konzipieren von Printmedien ist nach wie vor wichtiger Bestandteil des Kommunikationsdesigns: Am Übergang zwischen digital und analog bewegt sich Sina Elbrecht, die ein Konzept für das Computer-Spiel Sechse kommen durch die ganze Welt in einem Artbook präsentiert. Zusammen mit einem kleinen Spiel und einem Kuscheltier widmet sich ein interaktives Buch rund um die von Katrin Hotschicke konzipierten Hatschi-Helden jeweils einer anderen Krankheit und soll Kinder bei der Genesung unterstützen.

Analog funktioniert noch

Das Mitmachbuch „Ab Nach Draussen“ von Belinda Baade soll Kindern und Eltern spielerisch Verständnis und Bewusstsein gegenüber der biologischen Vielfalt in Europa vermitteln. Shirley Heim beschäftigt sich in ihrem Buch „Talked To Sri Host To Host“ mit dem Phänomen der der
Isolation trotz medialer Vernetzung. Mit „Innere & Äußere Achtsamkeit“ entwarf Athanasios Nasopoulos gleich zwei Bücher, die Hilfestellungen für den Alltag eines Designers bieten. Einen fotografischen Bildband rund um die Frankfurter „Skateboard-Crew“ Frafimi zeigt Philipp
Schäfer. Rebekka Schönefuß entwarf mit dem Mainz-Guide für junge LEIT einen etwas anderen Reiseführer zur rheinlandpfälzischen Landeshauptstadt. Wohingegen sich Arghawan Zahedi in ihrer kritischen Textcollage unter dem Titel „§177“ mit der Thematik von sexuellen Übergriffen befasst.

Rein typografisch setzt sich Reinhard Jakob mit dem Fehlen eigener Ziffern im koreanischen „Hangeul“-Alphabet auseinander und kreiert als Lösung neue Zeichen.

Im Zeichen von Corporae Design

Ein weitere Output der Studenten sind Corporate Designs für den multimedialen Gebrauch: Pia Friese entwickelte ein solches für das fiktive Start-Up-Unternehmen Refine, das sich, an der Schnittstelle von Kommunikationsdesign und Naturwissenschaft, der Gestaltung von Forschungsergebnissen widmet. Für den Kreativraum „Wo Ideen Wachsen“ entwarf Charlotte Hesse ein Corporate Design, das den Kunden anregt kreativ zu werden.

Einen einheitlich gestalteten öffentlichen Auftritt konzipierte auch Almut Schmidt für Rolling Hostels – ein Hostel auf Schienen. Das Corporate Design für „Kopfnuss – Entschieden unentschlossen“, ein Trainingsprogramm zur Bewältigung von Problemen mit Entscheidungsfindung, entwarf Patricia Schad. Ebenfalls im didaktischen Bereich bewegt sich Jude Hussein mit Ihrem Entwurf für Beity, einem Zentrum, in dem geflohenen Kindern das Erlernen der deutschen Sprache spielerisch ermöglicht werden soll.

In Anlehnung an das gedankliche Phänomen, entwarf Philipp Grimm ein Corporate Design für Kopfkino, eine Werkstatt, die Raum für Ideen und für kreatives Arbeiten bietet. Dagegen auf Hightech ausgerichtet ist das Design von Eduard Rausch für das fiktive Unternehmen in.tech, das auf künstliche Intelligenz spezialisiert ist. Mit Vinylplatten und Pasta-Gerichten beschäftigt sich Julius Kolberg in einem Corporate Design für seine Vision eines Ladens namens Speiseplatte.

Real statt Hirngespinnst

Für den dagegen existierenden Wiesbadener Gartenbaubetrieb Garten Linke haben Andreas Kunkel und Lena Kilian ein Corporate Design entwickelt, das auf Emotionen ausgerichtet ist. Ebenfalls einen bereits existierenden Handwerksbetrieb, stattetet Carina Trimus mit einem neuen Corporate Design unter dem Titel Werkstatt Zwei und den dazugehörigen handgemachten Ledrproduktion aus. Mit HIDN entwickelt Christina Lommer ein Markendesign und erste Produkte im bereich multifunktionaler Taschen.

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