Der Moment ist kurz – kaum einen Wimpernschlag. Aus dem Nichts der Dunkelheit tauchen sie auf. Flirren durch die Lüfte. Fledermäuse, es sind geheimnisvolle Tiere.

Fledermäuse gibt es seit Urzeiten. Wenn die Dämmerung kommt, segeln sie lautlos am Himmel. 25 verschiedene Arten sind Deutschland bekannt. In Wiesbaden gibt es deutlich weniger. Naturpädagogin Carolin Dressmann kennt sie alle.

Umweltladen, kurzgefasst

Fledermausführung
Wann: Freitag, 16. September 2022, ab 19:00 bis 21:00Uhr
Wo: Umweltladen, Luisenstraße 19, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Kosten: 5,00 Euro für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre

Anmeldungen per E-Mail an carolin.dreesmann@biotopics.de.

as Vorkommen von Fledermäusen ist ein Zeichen für eine weitgehend intakte Natur. Wer Fledermäuse in seinen Garten haben möchte, der sollte auf chemische Insektizide verzichten und den Fledermäusen rund um Haus oder Schuppen Unterschlupfmöglichkeiten bieten. Eben so, wie in und um die Fasanerie. Während einer einer spannenden Abendführung zeigt Dressmann den Teilnehmer am Freitag wo und wie die  verschiedenen Fledermausarten in und um die Fasanerie leben.

Über Fledermäuse

Fledermäuse spielen weltweit eine wichtige Rolle in verschiedensten Ökosystemen. In Europa helfen sie, in der Land- und Forstwirtschaft Schädlinge zu reduzieren. Fälschlicherweise nehmen viele an, dass sie sich von Blut ernähren. Das ist falsch. Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten. Genau hier liegt das Problem: Das dramatische Insektensterben wirkt sich immer stärker auf den Fledermausbestand aus. Deshalb zähen sie zu den geschützten Tierarten zählen.

Unnützes Wissen

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere die fliegen können. Sie sind durchweg nachtaktiv und orientieren sich im Dunkeln durch Ultraschalllaute. Fledermäse ernähren sich von Insekten und Spinnen. Davon frißt jede Fledermaus pro Nacht zwischen einem Drittel und der Hälfte ihres eigenen Körpergewichts. Bei einer Wasserfledermaus sind dies mehr als 4000 Mücken pro Nacht. 

Bild oben: Ole Pophal / CC-BY-SA 2.0 / Flickr

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Die Webseite vom Tier- und Pflanzenpark Fasanerie finden Sie hier.

 

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