Weinkönigin – die Regentenschaft ist mit vielen Verpflichtungen verbunden. Die Aufgabe der Weinkönigin besteht darin, die Weinregion zu repräsentieren. 

Es ist nicht so, dass sie nicht weiß, was alles auf sie zukommen wird. Michelle Gönder kennt die majestätischen Pflichten aus ihrer Regentschaft in Kostheim. Trotzdem musste Sie vor ihrer Abdankung überlegen, ob sie sich den Aufgaben der 31. Wiesbadener Weinkönigin stellen sollte: Die 18-Jährige schreibt im Frühjahr 2019 ihr Abitur. Sie hat es getan und tritt in die Fußstapfen von Sarah Emmel, die von 2016 bis 2018 die Krone auch als Abiturientin getragen hat.

Rückblick und Danke

In Ihrer Dankesrede blickte Sarah I. am Freitagabend zurück und erinnerte sich, dass sie während ihrer Regenschaft vor einer ähnlichen Entscheidung stand. Auch sie schrieb während ihrer Regentschaft das Abitur – was sie nach dem ersten Jahr vor die Frage des Weiterregierens stellte. Sarah hat sich dafür entschieden und nach eigener Aussage alles richtig gemacht. Ohne das Zutun ihres Patenweingut der Weingenossenschaft Frauenstein und allen Winzern, die sie in der Vorbereitung und später begleitet haben, wäre das nicht möglich gewesen.

Gekrönte Häupter

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„Danke!“

Sarah bedankte sich bei der Stadt Wiesbaden, für all die tollen Feste und dafür, dass sie ihr das Vertrauen geschenkt haben, nicht nur den Wiesbadener Wein, sondern auch die Landeshauptstadt über die Grenzen hinaus zu repräsentieren. Wiesbaden Marketing dafür, dass sie sie auf Touristenmessen mitgenommen haben, wo Sarah den Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern Wiesbaden und den Wiesbadener Wein näher gebracht hat … Ein großes Dankeschön sagte Sarah Emmel ihrer Familie, die sie immer unterstützt und chauffiert gespielt haben. Sie wünschte Michelle I. ebenso viel positive Erfahrungen und eine tolle Zeit.

Eigene Autogrammkarte

Michelle Gönder hat Weinköniginnen  immer schon bewundert und viele Autogrammkarten von Kostheimer Weinmajestäten bei sich in der Schublade. Bald hat sie ihre eigene – reist die nächsten zwei Jahre durch die Lande und repräsentiert die Wiesbadener Weine. Seit sie mit 16 das vorgegebene Alter dazu erreicht hatte, begann sie mit der Krone zu liebäugeln. Angefangen hatte es damit, dass Celina Dammköhler, eine sehr gute Freundin von ihr, Kostheimer Weinprinzessin wurde. „Und dann ist alles ins Laufen gekommen.“Die anderen Queenies schlossen sie in ihre Arme und auch die Winzer standen damals wie heute hinter ihr, denn kurz vor dem Ende Ihrer Zeit als Kostheimer Weinmajestät wurde die Wiesbadener Weinkrone an sie herangetragen. „Da habe ich zugegebermaßen erst gezögert,“ erzählte Michelle I. – auch sie macht bald ihr Abitur. Den Queenis gelang es recht schnell sie zu überzeugen. Seit dem freut sie sie sich auf ihre Zweit als Wiesbadener Weinkönigin. Ihre ersten Termine stehen auch schon fest, nächsten Freitag steht die Marktweinprobe in Hochheim im Terminkalender und am Samstag geht es zum Hohheitentreffen zu Volker Bouffier in das Biebricher Schloss.

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