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Minister Kai Klose

Klose: „Ich wundere mich, wie weit die Wissenschaftsfeindlichkeit geht“

„Nach Sieben im Hotel Rose“ – es treffen immer mehr Menschen aufeinander. Was passiert wenn sich jetzt wieder mehr Menschen mit Corona infizieren? Ist die zweiwöchige Betrachtung richtig? Fragen, die Hessens Gesundheits- und Sozialminister Kai Klose im Podcast beantwortet.

Volker Watschounek 4 Jahren vor 0

Schritt für Schritt geht es in die Normalität. Fast alle Geschäfte haben wieder geöffnet. Die Schüler der Abschlussklassen sind bereist wieder zurückgekehrt und weiter Schüler am 18. Mai folgen.

Altenpflegekräfte sollen auch in Hessen aufgrund ihres außergewöhnlichen Einsatzes während der Corona-Pandemie einen Bonus erhalten. Es sei ganz wichtig, dass man den Beschäftigten in diesem Bereich, die seit vielen Wochen unter einem besonderen Druck ständen, auch ein entsprechendes wertschätzendes Signal gebe, sagte der hessische Sozial- und Gesundheitsminister Kai Klose Am Freitagabend in dem Podcast der Landesregierung „Nach Sieben im Hotel Rose“.

„Wir wollen, dass die Beschäftigten der Altenpflegeheime in Hessen von dem Bonus profitieren. Deshalb werden wir das auch in Hessen umsetzen. 1000 Euro werden, laut Bund, von der Pflegekasse getragen. Wir haben die Möglichkeit bis zu 500 Euro hinzuzugeben.“ – Sozial- und Gesundheitsminister Kai Klose

Hessen hat heute im Bundesrat dem zweiten Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zugestimmt. Teil des Pakets ist ein Alten-Pflegebonus in Höhe von bis zu 1000 Euro für die Beschäftigten in der Altenpflege. Die Kosten für diese Aufstockung belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 35 bis 40 Millionen Euro. Der Sozialminister kündigte an, Gespräche mit den Trägern der Pflegeeinrichtungen über deren Beteiligung an dem Bonus zu führen. In dem Maßnahmenpaket wird auf die gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Arbeitgebern hingewiesen, sich an der Bonuszahlung zu beteiligen.

„Was ich bisher dazu sagen kann ist, dass der Durchseuchungsgrad in der Bevölkerung eher gering ist. Das zeigt, dass das Setzen auf Herdenimmunität in der Bevölkerung einfach illusorisch ist.“ – Sozial- und Gesundheitsminister Kai Klose

Der Minister betonte im Podcast zudem die Notwendigkeit der weiteren Forschung an einem Corona-Impfstoff. Unter anderem am Universitätsklinikum Gießen Marburg wird daran derzeit geforscht. Dabei verwies Klose auch auf eine Studie der beiden hessischen Virologien in Frankfurt und Marburg, um die Verbreitung der Infektionskrankheit – des so genannten Durchseuchungsgrads – im Rhein-Main-Gebiet an einer repräsentativen Gruppe zu untersuchen.

„Wir haben nicht die Zeit um auf Hetrdenimmunität zu setzen. Das würde viel zu lange dauern, und genau deshalb ist auch ein Impfstoff so wichtig.“ – Sozial- und Gesundheitsminister Kai Klose

Der Gesundheitsminister hob in dem Podcast auch die wertvolle Arbeit der Wissenschaftler und der Mediziner während der Corona-Krise hervor. Ihre Erkenntnisse seien der Grund, weshalb die Politik frühzeitig Maßnahmen ergreifen konnte und warum Deutschland im europäischen Vergleich besser durch die Pandemie gekommen sei als andere Länder. Die Wissenschaft nehme uns die politischen Entscheidungen nicht ab, sondern liefere den Entscheiden wichtige Einschätzungen für ihre Entscheidungen.

Nach sieben im Hotel Rose, Episode 4

Der Beitrag ist aktuell nur hier abzurufen.

Hintergrund

In ihrem Podcast Nach Sieben im Hotel Rose – die Landesregierung informiert liefert die Hessische Landesregierung verlässliche Informationen aus erster Hand, erklärt ihr politisches Handeln und beantwortet Fragen, die Bürger derzeit umtreiben. Der Podcast geht freitags kurz nach 19:00 Uhr online. (Bild ©2020 Von Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.