Wenn sich Musiker auf der Bühne treffen, Melodien spielen und zu improvisieren beginnen, sprechen Freunde des Jazzs von Jam-Sessions. Andere sagen Jazz-Session.

Ganz gleich wie Sie das Kind nennen: Einmal im Monat, meist mittwochs, lädt im Nerotal 18 das thalhaus Jazz-Fans und Musiker spontanem Musikmachen auf der Bühne ins Café Löwenherz ein. Der Eintritt ist frei und Mitmachen kann jeder.

thalhaus, kurgefasst

Jazz Session – mit Saxophonisten und Moderator Paolo Fornara
Wann: Mittwoch, 6. März 2019, 20:00 Uhr
Wo: thalhaus, Nerotal 18, 65193 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: frei

Der Abend wird von einer Rhythmusgruppe zusammen mit dem in Wiesbaden bekannten Saxophonisten und Moderator Paolo Fornara eröffnet. Fornara weist den Weg. Der Musiker und Moderator gibt aber nichts vor. Der Abend und alles andere wird sich erweisen.

Im Kern folgen die Musiker dem Gedanken ein improvisiertes Konzert auf die Bühne zu stellen. Ein Konzert, das es so und mit diesen Formationen nur am 6. März geben wird, wenn Musiker aus der Rhein-Main-Szene an diesem Abend unverabredet zusammenkommen und notierten und improvisierten Jazz machen.

Jam Session

Jam-Sessions waren für die gesamte Jazzentwicklung von großer Bedeutung: Für Jazzmusiker, die ihr Geld in kommerziellen Studio- oder Tanzorchestern verdienten, geben sie die Gelegenheit, sich voll auszuspielen. In den frühen 1940er-Jahren etwa trafen sich viele Swing-Musiker (zum Teil aus Big Bands, zum Teil auch aus kleinen Formationen) im Minton’s Playhouse in Harlem, um „after hours“ (nach Mitternacht) noch ein wenig zu jammen. Aus diesen Treffen in den frühen Morgenstunden entstand der Bebop und damit die Grundlage für den gesamten Modern Jazz  (Quelle: Wikipedia – Symbolfoto: Volker Watschounek)

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